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UnterschriftenaktionAnrainer wollen großangelegtes Solarprojekt verhindern

Auf einem 18 Hektar großen Areal in St. Stefan ob Leoben soll eine Fotovoltaik-Freiflächenanlage entstehen. Anrainer laufen dagegen Sturm.

Im Ortsteil Preßnitz (St. Stefan ob Leoben) stößt eine geplante Fotovoltaik-Freiflächenanlage auf Widerstand
Im Ortsteil Preßnitz (St. Stefan ob Leoben) stößt eine geplante Fotovoltaik-Freiflächenanlage auf Widerstand © Privat, Eco-Tec
 

Das Projekt befindet sich noch in der Anfangsphase, doch schon die wenigen bekanntgewordenen Informationen sorgen für Widerstand: Das Irdninger Unternehmen „Eco-Tec“ plant in St. Stefan ob Leoben (Ortsteil Preßnitz) die Errichtung einer Fotovoltaik-Freiflächenanlage. Als Standort ist ein 18 Hektar großes landwirtschaftliches Areal direkt an der S 36 nahe der Ortsgrenze zu Kraubath vorgesehen. Mit zwei Grundstückseigentümern seien Optionsverträge abgeschlossen worden, bestätigt Projektleiter Christian Reim.

Kommentare (14)

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Hieronymus01
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Es wäre doch sinnvoller solche Anlagen auf bereits versiegelten Flächen zu errichten.

Die Grünfläche, wenn sie nicht genutzt wird, sollte als Waldfläche (CO2-Bindung, Lärmschutz und Wasserspeicher) viel mehr Nutzen bringen.

Photovoltaikanlagen gehören auf Dach- und Fassadenflächen.

849a
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..eh kloar...

was soll der Herr Bürgermeister vor einer Gemeinderatswahl auch sagen, wenn er wieder gewählt werden will...

Traurig Herr Bürgermeister....

Reipsi
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Strom wollen alle

aber Solaanlagen tun nicht weh .

Ragnar Lodbrok
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Woher der Strom kommt spielt keine Rolle,

solange er nur aus der Steckdose kommt.

pescador
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.

Kein Atomstrom, kein Strom aus Kohle, keine Windenergie, kein Solarstrom, auch keine Wasserkraftwerke...
Na gut, Strom abdrehen und gut is.

fon2024
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andaman

pescador wie recht du hast überall können sie Anlagen aufstellen nur nicht bei uns,wahrscheinlich haben alle das Klima-Volkbegehren unterschrieben.

Geerdeter Steirer
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Wie von dir gesagt @pescador,......

einfach kein beziehbarer Strom für solch einfältig denkende,........ ab auf den Ergometer im Eigenheim oder der Wohnung zum strampeln und Strom erzeugen bis der Schweiß bei den Backen des Allerwertesten runterrinnt....... ;-)......👌

melahide
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Tja

"natürlich ist es wichtig, dass man etwas für den Klimaschutz tut. Aber nicht, so lange es mich betrifft.... " überall, egal ob Windkraft oder Solarkraftwerk, regt sich Widerstand. Also wird dann wohl alles so bleiben wie es ist.

ich persönlich würde die Stromproduktion ohnehin zum größten Teil in die Hände der Gemeinden geben. Also in jeder Gemeinde sollten öffentliche Gebäude, wo es baulich möglich ist, mit einer Solaranlage ausgestattet werden. Private Personen sollten dann ihre Hausdächer gegen ein Entgelt zur Verfügung stellen. Der erzeugte Strom müsste natürlich auch fair abgegolten werden, wird ja in das Stromnetz eingespeist. Grundsätzlich könnte dann jede Gemeinde (die dafür natürlich auch Fördermittel bekommt) entscheiden, wer Privat gegen Entgelt etwas beitragen will (kleine Solaranlage, kleine Windkraftanlage im Garten ...), wo die Gemeinde etwas macht (kleines Wasserkraftwerk, Biomasse, Solar, Wind ..) usw. ... auch viele "kleine" Anlagen bringen etwas zu Stande...

scionescio
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@melahide: wenn man wenig Ahnung von Energieverteilung hat, mag das ja eine schöne Vorstellung sein - leider technisch halt nicht durchführbar!

In einem Stromnetz muss vereinfacht gesprochen, zu jedem Zeitpunkt so viel entnommen werden, wie eingespeist wird, um die Netzstabilität aufrecht erhalten zu können.
Je kleinteiliger, desto schwieriger ist, das zu handhaben und ohne rotierende Massen (Generatoren) und schnell zu- und abschaltbare Kraftwerke nicht zu bewerkstelligen.
Strom in großem Maßstab aus Wind oder Sonne kann ohne Energiespeichermedium nicht funktionieren - daher ist das Wasserstoffzeitalter alternativlos.

melahide
6
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Ja e

Daher werden auch die alten E-Auto Akkus gesammelt irgendwann einmal für ein Speicherkraftwerk genutzt werden.

Wasserstoff. Derzeit braucht die Erzeugung von Wasserstoff halt auch noch viel zu viel Strom und Energie, derzeit wird es ja mit Erdgas hergestellt. Ob man irgendwann Solarpanele installiert die dann die Energie für die Wasserstofferzeugung liefern... ? Und dann geht so ein Teil irgendwann einmal hoch. Atomkraft gilt ja auch als sicher, so lang nix passiert! Irgendwann werden die Saudis ihre ganze Wüste mit Solaranlagen zupflastern und hunderte Wasserstoff-Fabriken betreiben. Und das Gut dann mit großen Wasserstofftankern in der Welt verteilen. Regional werden wir das nicht schaffen

scionescio
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@melahide: auch wenn dir die Fanboys das noch so oft erzählen, ist es völlig utopisch, die Netzschwankungen mit mit dem Energieinhalt von ausgedienten BEV-Akkus zu regeln (zuwenig Energiedichte, viel zu gefährlich) - und am Ende dieses second Lifes gibt es noch mehr Sondermüll.

Du hast die Idee der Speicherfunktion des Wasserstoffs nicht richtig verstanden und argumentierst deshalb mit dem irrelevanten Wirkungsgrad (obwohl der heute schon bei großindustrieller Elektrolyse bei 85% liegt).
Statt Windkrafträder abzuschalten (weil es für den Strom gerade keinen Abnehmer gibt oder die Netze den Strom nicht transportieren können), kann man mit dieser Überschuss- oder Ausfallsenergie völlig CO2 frei ohne Umweltbelastung durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugen - allein in Deutschland beträgt nur die Ausfallenergie schon 5 TWh!!! (deshalb hat Deutschland auch am 10.Juni die nationale Wasserstoffstrategie beschlossen)
Mit dem Wasserstoff kann man dann sehr viel interessante Dinge machen: man kann es wieder zur Netzregelung verwenden (wenn es bei "Dunkel-Flaute" zu wenig grünen Strom gibt) in dem man damit Gasturbinen antreibt oder mittels Brennstoffzelle Elektromotore damit betreiben (Schiffe, Flugzeuge, Güter- und Fernverkehr, BEVs mit praxisgerechter Reichweite).

melahide
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Jahaaaa

aber dennoch benötigt die Erzeugung von Wasserstoff Energie. Der wird derzeit mit Erdgas erzeugt. Also nicht CO2 neutral. In Österreich liegt der Selbstversorgungsgrad an Strom bei ca 50 %. Um den Wasserstoff zu erzeugen, den man braucht um Brennstoffzellen oder Turbinen usw herzustellen braucht man noch mehr Strom. Hätte Österreich einen Versorgungsgrad von 110 % von Strom aus dem Inland könnte man den Überschuss natürlich in die Produktion von Wasserstoff stecken und zu Spitzenzeiten leicht abrufen bzw. als Ersatz für fossile Brennstoffe nutzen. Davon sind wir aber weit entfernt. Wir müssten also die erneuerbaren Energiequellen zunächst ausbauen ODER Wasserstoff importieren.... und Import ist halt eher ungut

scionescio
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@melahide: ich gebs auf - dir fehlen einfach die Grundlagen für eine sinnvolle Diskussion!

Ein Ausbau der erneuerbaren Energiequellen ist aus Gründen der Netzstabilität ohne entsprechende Energiespeicherung nicht möglich - wenn du am Abend dein BEV ansteckst hört der Wind gerade auf und die Abendflaute kommt ... und blöderweise scheint die Sonne auch nicht mehr ("Dunkelflaute").
Auf der anderen Seite muss Energie entweder nicht erzeugt werden (Abschalten von Windkraftanlagen, weil gerade zuwenig Strombedarf besteht oder die Netze ihn nicht transportieren können) oder sinnlos vernichtet werden (Pumpen von stillgelegten Atomkraftwerken werden angetrieben, damit der eingespeiste Strom irgendwie verbraucht wird) - da versteht es sich wohl von selbst, dass mit diesem Strom erzeugter Wasserstoff sehr sinnvoll ist.
Entweder Strom zu 85% in Wasserstoff umwandeln oder den Stron sinnlos zu vernichten (oder den vorhandenen Wind nicht auszunützen) - was macht wohl mehr Sinn?
Sorry - ich kann es nicht mehr einfacher erklären ... ich werde auch öfters zu Vorträgen in Schulen eingeladen: bisher haben sie mir sogar in der Unterstufe folgen können!

calcit
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Träumen sie weiter...

...auch hier werden sich genug Personen finden die was dagegen haben. Und im übrigen was machen sie wenn die Sonne nicht scheint oder keinen Wind gibt, der Wasserstand im Winter zu niedrig ist - der Strom muss von irgendwo herkommen vor allem sollte die Last ja gleich bleiben, das schaffen sie in einer kleinen Gemeinde nie...