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Regionale LandwirteErhoffter Nachfrage-Schub infolge der Coronakrise blieb oft aus

Aufgrund der Coronakrise wurde der regionalen Landwirtschaft große Aufmerksamkeit zuteil, profitieren kann sie davon aber nur begrenzt. Es gibt im Bezirk aber auch Lichtblicke.

Raphaela Köck, Chefin von "Raphi's Schmankerln" in Trofaiach © Andreas Schöberl-Negishi
 

Die heimische Landwirtschaft und ihr Wert für die Gesellschaft – in den letzten Wochen war dieses Thema in Medien und Diskussionsforen so präsent wie seit Jahren nicht. Die Krisensituation, die nationale Abschottung nach außen und der unsichere Ausblick in die Zukunft rückten die regionale bäuerliche Lebensmittelversorgung ins öffentliche Blickfeld.

Kommentare (8)

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Reipsi
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Bauernmärkte ist schon

Ok, nur die Qualität muss trotzdem stimmen und sogar dann wenn ich mehr bezahle . Leider mir passiert am Bauernmarkt in der Ragnitz wo wir Äpfel gekauft haben , im Verhältnis nicht billig , ist ja ok , aber wenn dann von den gekauften Äpfel , die Hälfte aussen schön und innen faul und zum wegwerfen sind , dann gehe ich wieder wohin ? Richtig zum Supermarkt und hatte noch nie solche Probleme .

CIAO
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Ich wohne in der Nähe

des Bauernmarktes in Graz am Lendplatz. Kaum ein Tag vergeht, ohne einmal dort gewesen zu sein. Ich und meine Familie leben da wie im Paradies.
Wenn auch immer wieder wie mir scheint, sogenannte Apothekerpreise verlangt werden.
In den Supermärkten, hier ebenfalls in der Umgebung gibt es oft ähnliche Ware, zwar viel aus den EU Ländern importiert (wenn wir in Italien Urlaub gemacht haben), der erste Weg immer auf einem Markt dort. Die großen Ketten dort, wie COOP und so haben fast ausschliesslich einheimische (also italienische) Ware.
Bei uns gibt es den Knoblauch aus China, den Wein aus Süd-Afrika und und und oft viel billiger.

Helmut67
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Bauernmärkte

Ist oft schwer die Produkte zufinden was man braucht. Bin oft kreuz und quer durch die Gegend gefahren um das zu bekommen was ich brauche. Das eine war aus das andere gibt es nicht jetzt musste wieder zum Supermarkt. Nicht Bequemlichkeit sondern wenn interessiert es den ganzen Tag unterwegs zusein. Da geht man in den Supermarkt und bekommt man alles was man braucht. Da wäre es super wenn es im Internet eine Plattform gebe um zu schauen was es zurzeit gibt. Und die Sachen zu bestellen .Und die in einer Box abholen zu können an einer fixen Stelle.

Nixalsverdruss
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Das gibt es alles:

Einfach nur suchen ....
Du kannst Dir deinen Einkauf auch nach Hause bringen lassen!

Nixalsverdruss
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Bauernmärkte und Direktvermarkter

Was treibt Menschen an, NICHT beim heimischen Landwirt zu kaufen?
Ist es Bequemlichkeit, mangelndes Wisse oder einfach die Scheu, angewohnte Verhaltensweisen abzulegen?
In vielen Orten ist der Bauernmarkt am Wochenende DAS Zentrum! Menschen stehen Schlange um ihre Produkte zu kaufen - egal ob BIO oder konventionell.
Schön wäre es, wenn noch mehr davon Gebrauch machen würden, von Hofläden, Bauernmärkten und besonders den neuen "Hofautomaten" (Milch, Erdbeeren, Fleisch, etc.).
Schön wäre es aber auch, wenn das Preisniveau auch in "normalen Spären" bleiben würde.

samro
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regionalitaet

ja es sind gewohnheiten und bequemlichkeit. und ein umdenken und umlernen waeren einfach so toll.
in der krise habe ich wirklich tolle landwirte wieder erlebt die ab hof und auch zustellung ermoeglicht haben.
ihr seid wirklich toll!

eines aber hoere ich sehr viel auch von anderen leuten und ja es haengt mit bequemlichkeit zusammen: viele wuenschen sich bei den internetauftritten der landwirte aktuelle listen und preise der waren, wenn geht auch einen onlineshop um das angebot schnell vor sich zu haben.

melahide
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Leide

spiegelt sich mangelndes Wissen in der Gesellschaft. Sie denken ja, wenn sie bei Billa einkaufen stärken sie die regionalen Bauern ... der größte Teil des Gemüses in der Supermärkten kommt aber von der LGV. Die bauen das Gemüse auf Kokosmatten an. Muss auch importiert werden. Die Menschen sind heute auch zu bequem. Lebensmittel kauft man im Supermarkt, ist ja alles da!

Ich hab früher auch bei Spar, Hofer usw eingekauft. Mir is das zum größten Teil vergangen. Einmal die Woche geh ich Lendmarkt bzw Bio-Bauernmarkt, da bekommt man vom Fleisch bis Gemüse und Brot e alles. Beim Bäcker kauf ich 3-4 mal. Gemüse-und Obstkisterl in Bio Qualität bekomm ich auch aus der Region. Und einen Hofladen haben wir auch in der Nähe! Am Markt einkaufen ist für mich derzeit lustiger und entspannter!

Ich merk aber: wenn wir dann doch einmal in einen Supermarkt gehen (es beginnt oft mit einem „wir brauchen Zahnpasta ...) kauft man da so viel Blödsinn, dass man am besten gar nicht hingehen sollte

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Dies ist ein einfaches "zu bequem und auch zu träge" sein, .............

die Leute gehen ins Geschäft kaufen hauptsächlich Fertigware da sie es sich so angeeignet haben ohne aber sich zu hinterfragen wie bequem und teils faul sie dadurch geworden sind , viele Leute müssen es mühsam lernen was "Nachhaltigkeit und Regionalität" eigentlich bedeutet und heißt !!
Dies sind wunde und teils krankhafte Gewohnheiten wie Punkte worüber sehr viele mal ihren Gedankengängen sorgen sollten um sie in die richtige Richtung zu aktivieren !!