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HandballBruck und Trofaiach gehen den gemeinsamen Weg

Die beiden Bundesliga-Handballklubs HC Bruck und ATV Auto Pichler Trofaiach ziehen künftig sowohl sportlich als auch wirtschaftlich an einem Strang.

Bruck und Trofaiach sind künftig keine Gegner mehr © HC Bruck
 

Die beiden Handball-Klubs HC Bruck und ATV Trofaiach gehen in Zukunft einen gemeinsamen Weg. Durch die Bündelung der Kräfte im wirtschaftlichen und sportlichen Bereich sollen die Stärken der beiden Klubs zusammengeführt werden. Entstehen soll ein attraktives Produkt mit dem Namen „Handball & mehr“. Darunter verstehen die Verantwortlichen einerseits die Professionalisierung der Jugendarbeit für Burschen und Mädchen. Derzeit sind rund 200 Kinder in beiden Vereinen tätig, hier will man das Trainingsangebot ausbauen und gemeinsam einen Akademiestandort in der Obersteiermark etablieren. Langfristig will man die beste Jugendarbeit der Steiermark anbieten.

Herren in Bruck, Damen in Trofaiach

Bei den Kampfmannschaften wird es künftig eine Herrenmannschaft und eine Damenmannschaft in der Bundesliga geben. Zusätzlich ist je eine Mannschaft bei den Herren und Damen in der Landesliga angedacht. Die Heimspiele der Herren sollen zum Großteil in Bruck stattfinden, jene der Damen in Trofaiach. Die Jugend soll weiter an beiden Standorten ihre Heimspiele austragen. Auch wirtschaftlich ergeben sich durch die Fusion neue Möglichkeiten. Eine eigene Geschäftsstelle soll eingerichtet und dazu ein Geschäftsführer installiert werden. Langfristiges Ziel ist es, der stärkste Verein in der Steiermark zu werden, wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten und ein attraktives Gesamtangebot an Handballbegeisterte zu richten. Als sportliches Ziel bei den Kampfmannschaften wird sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ein gesicherter Platz im Mittelfeld der höchsten Liga angestrebt.

Der Weg ist klar der Name noch offen

Der künftige Vorstand wird aus Jörg Leichtfried als Präsident, Heinz Rumpold als Obmann, Karl-Heinz Weiland als Obmann-Stellvertreter und Geschäftsführer sowie Christian Rahm als Obmann-Stellvertreter bestehen. Offen ist derzeit noch der Name, unter dem der Verein künftig auftreten wird.

„Wir sind froh, dass nach langen guten Vorgesprächen die Entscheidung für eine Zusammenarbeit gefallen ist. Aus meiner Sicht ein ganz  wichtiger Schritt für die Zukunft des Handballs in der Obersteiermark. Wir können gemeinsam den Fokus auf professionelle Jugendarbeit, den Breitensport ausbauen und ein attraktives Handballprodukt gestalten. Wir wollen mittelfristig die beste Jugendarbeit in der Steiermark anbieten und mit den Herren und Damen stabil in der ersten Handball Liga vertreten sein. Gemeinsam für eine starke Handballregion“, sagen HC Bruck-Obmann Karl-Heinz Weiland und sein Trofaiacher Obmannkollege Heinz Rumpold.

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