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SteiermarkLawinensituation weiter angespannt - und es schneit weiter

Landesstraße L127 nach Radmer temporär geöffnet ++ Noch immer mehr als 1000 Personen kaum erreichbar +++ Schneefälle und Regen bis Dienstag, Last auf Dächern wird größer +++ Lawinenwarnstufe derzeit auf Stufe 4 +++

Dächer räumen im Bezirk Liezen © APA/BFV LIEZEN / KHD52 S5
 

>>>Die Geschehnisse vom Montag finden Sie hier.<<<

  • Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) kündigte am Sonntag weitere Schneefälle und stürmischen Wind an. Bis Dienstag sollen in höheren Lagen insgesamt nochmals 100 cm Schnee fallen.

  • In der Obersteiermark ist die L17, die Straße in die Radmer am Sonntag nach acht Tagen wieder freigegeben worden.

  • Tagelang gesperrte Routen wie die nach Hohentauern oder Eisenerz sind wieder befahrbar. Weiterhin ist die Lawinengefahr groß (Stufe 4), etliche Sperren sind noch aufrecht.

Die Lage am Sonntag:

Sonntag, 19.42: Der Bürgermeister von Radmer schildert in der ZiB1, dass noch vor der Sperre eine hochschwangere Frau und ein Dialyse-Patient hinausgebracht worden waren, damit es zu keinen Komplikationen kommt.

Sonntag, 19.40 Uhr: Es sind nach wie vor 1085 Menschen eingeschneit. In Mariazell wurden KHD-Kräfte der Feuerwehr angefordert, um 19 Gebäude abzuschaufeln.

Sonntag, 19.15 Uhr: Dachabschaufeln des Bundesheeres der beiden Schulen HAK und BORG Eisenerz:

Sonntag, 19 Uhr: Seit dem Beginn der Extremwettersituation am
5. Jänner standen steiermarkweit in Summe rund 3700 Feuerwehrleute im schneebedingten Hilfseinsatz.

Sonntag, 18.30 Uhr: Die Wochenendbilanz von Thomas Meier vom Landesfeuerwehrverband: "Am Samstag und Sonntag waren allein im Bezirk Liezen über 1500 Feuerwehrkräfte mit 300 Fahrzeugen von knapp 200 steirischen Feuerwehren im Einsatz."

Sonntag, 18.00 Uhr: Die Prognosen:
Bis in die Nacht hinein regnet und schneit es heute zum Teil sehr intensiv, wobei die Schneefallgrenze vorübergehend bis über 1000 Meter Höhe ansteigen kann. Im Laufe der zweiten Nachthälfte sowie am Montag kühlt es dann wieder ab. Neben Regen und Schnee wird spätestens in der Nacht auch Sturm ein Thema, es sind auch in den Tälern Windspitzen von 60 bis 90 km/h möglich.

Sonntag, 17.10 Uhr: Fünf Volksschulen und eine Neue Mittelschule bleiben auch am Montag und Dienstag wegen Schneeräumungen gesperrt. Es handelt sich um St. Nikolai/Sölktal, Landl, Gams, Wildalm, Knoppen und Weißenbach (NMS). Betroffen waren rund 150 Schülerinnen und Schüler, hieß es seitens des steirischen Landesschulrats.

Sonntag, 16.46 Uhr:
In den Ausseer Ortsteilen Scheiben, Moos und Posern wurden am Sonntag per Verordnung der Stmk. Gemeindeordnung ca. 70 Personen evakuiert - Lawinengefahr!
Die Landesstraße L706 ab km 6, sowie die dortigen Gemeindestraßen  dieser Ortsteile bleiben weiterhin gesperrt.

Sonntag, 16.44 Uhr: Gunther Thor, Bergrettung Vordernberg, über den aktuellen Stand: "Die Straßen sind alle wieder offen, man kann nach Eisenerz durchfahren. Derzeit gibt es Schneefall und es ist nebelig. Die Zamg sagt aber weitere schwere Schneefälle voraus. Wir hoffen, dass es bleibt, dann kann man die Straße offen lassen. Vielleicht treffen die Schneefälle nicht mehr so intensiv auf unser Gebiet."

Sonntag, 16.30 Uhr: 
Im Raum Johnsbach und Eisenerz kamen 118 Soldatinnen und Soldaten aus Strass, Graz, Feldbach und St. Michael zum Einsatz. Sie waren vorwiegend damit beschäftigt, die Dächer von Schnee zu räumen, nachdem für Sonntagabend und Montag Neuschnee und Regen prognostiziert worden war. Am Sonntagnachmittag wurden weitere 30 Soldaten aus Gratkorn erwartet, um in Grundlsee eine einsturzgefährdete Reithalle von der Schneelast zu befreien. Am Fliegerhorst Aigen im Ennstal waren die Besatzungen von fünf Bundesheerhubschraubern bereit, um auf kurzfristig eintretende kleinräumige Wetteränderungen reagieren zu können.

Sonntag, 16 Uhr: Das Video zum Lawinenabgang beim Präbichl.

Keine Personen gefunden: Lawinenabgang am Präbichl


Sonntag, 15.30 Uhr: Das Bundesheerist am Sonntag zur Bewältigung der Schneemassen und Verbesserung der Lawinensituation im Einsatz gewesen. Durch elf Sprengungen von Hubschraubern aus gelang es, eine Lawine im Raum Wildalpen zu beseitigen. Außerdem wurde versucht, entlang des Pötschenpasses im Ausseerland durch Hubschrauberabwind Bäume vom Schnee zu befreien, teilte das Bundesheer mit.

Sonntag, 15.05 Uhr:
Keine Verschnaufpause für die Einsatzkräfte im Bezirk Leoben - mehr dazu hier.

Sonntag, 14.10 Uhr: Neben Regen und Schnee wird spätestens in der Nacht auch Sturm ein Thema, es sind auch in den Tälern Windspitzen von 60 bis 90 km/h möglich. Schneebruch an Bäumen kann dadurch begünstigt werden.

Sonntag 13.35 Uhr: Dächer räumen hat noch immer oberste Priorität! Allein 106 Bundesheer-Soldaten schaufeln in Eisenerz Dächer ab, 23 sind in Hohentauern, 12 in Johnsbach im Schaufeleinsatz. Hier schaufeln Feuerwehrmänner in Eisenerz:

++ HANDOUT/THEMENBILD ++ STEIERMARK: WINTER / WETTER
Foto © APA/BFV LEOBEN/BFV LEOBEN

Sonntag, 13.15 Uhr: Entwarnung am Präbichl - in der Lawine, die abseits der Pisten abging, hat sich niemand befunden.

Sonntag, 12.55 Uhr: Auf der Grüblseite des Präbichl ging vor Kurzem eine selbstauslösende Lawine ab, die gesicherten Pisten sind davon nicht betroffen. Unklar ist derzeit, ob die Lawine nicht doch von einem Tourengeher ausgelöst worden ist - die Einsatzkräfte sind vor Ort.

Sonntag, 12.30 Uhr: 137 „Feuerwehrler“ aus dem Bezirksfeuerwehrverband Bruck an der Mur sind heute Früh mit 28 Fahrzeugen zur nachbarschaftlichen Katastrophenhilfe in Niederösterreich aufgebrochen und bereits im Einsatzgebiet aktiv. Der Ortsteil Neuhaus der Gemeinde Gaming (NÖ) ist in der Nähe von Mariazell gelegen und dieser ist von niederösterreichischer Seite zur Stunde nicht mehr erreichbar. Deswegen wurde Unterstützung aus der Steiermark angefordert, um die dort 16 befindlichen Objekte von der Schneelast zu befreien.

Sonntag 12 Uhr: Beeindruckende Schneegrafik:  Die Gesamtschneehöhe von Sonntag, 8:00 Uhr.

Foto © Ubimet

Sonntag, 11.30 Uhr: Was heißt es, seit Tagen eingeschneit zu sein – und warten zu müssen, dass endlich die Lawinen abgesprengt werden können? Hier unser Bericht aus dem Sölktal.

Sonntag 10.50 Uhr: Die Feuerwehren sind in der Obersteiermark seit 5. Jänner im Dauereinsatz. Wie es in einer Aussendung am Sonntag hieß, wurde die "1.000-Kräfte-Marke" überschritten, da allein seit Freitag 1.300 Feuerwehrmitglieder von 200 verschiedenen Feuerwehren sowie rund 300 Fahrzeuge im Einsatz waren. Unterstützt wurden sie von mehreren Zügen des Katastrophenhilfsdienstes (KHD).


Sonntag, 10.25 Uhr:
Video vom Erkundungsflug durch die prekäre Stelle Zwischenmäuer in Radmer:


Sonntag, 10 Uhr: Der Winter hat uns weiterhin fest im Griff, die Schnee- und Lawinensituation bleibt laut Ubimet bis Dienstag angespannt. Vor allem in den Staulagen der Nordalpen kommen bis dahin nämlich weitere 50 bis 100 cm Neuschnee zusammen.

Foto © Ubimet

Sonntag, 9.30 Uhr: Nach einem Kurzbesuch bei der Straßenmeisterei am Präbichl ist Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer derzeit in Eisenerz bei der Lagebesprechung und wird sich danach auf den Weg in die Radmer machen, um sich persönlich ein Bild der Lage im Ort zu machen.

Aktuelle Lagebesprechung in Eisenerz Foto © LWZ


Sonntag, 9.10 Uhr:
Zur Prognose: Es wird laut LWZ im Raum Eisenerz und Radmer noch einige Zeit schneien, dann sollte Wetterbesserung eintreten. Ab dem späten Nachmittag und am Abend ist Regen bis Mitternacht prognostiziert, danach wieder Schneefall.

Sonntag, 8:45 Uhr:
Die Lawinenkommission Radmer entschied in ihrer Sitzung um 8 Uhr, dass die Straße nach Radmer, die seit einer Woche wegen akuter Lawinengefahr gesperrt war, bis auf Widerruf geöffnet wird. Da das Wetter heute aufgrund von Sturm und Schnee besonders schwer kalkulierbar ist, kann die Straße jederzeit wieder geschlossen werden!

Sonntag, 8.20 Uhr: Verwirrung herrscht bei Schülern des BORG und der HAK Eisenerz: Im Internet kursiert hartnäckig, dass beide Schulen auch am Montag geschlossen haben. Fakt ist, beide haben wieder offen, wenn die B115 über den Präbichl offen bleibt. Freitag blieben die beiden Schulen aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Sonntag, 8.00 Uhr:  Warnstufe 4! In den Nordalpen und den Niederen Tauern herrscht große Lawinengefahr! Instabiler Triebschnee findet sich in allen Expositionen und aus steilem Fels- und Schrofengelände können sich spontan große Schneebrettlawinen oder Lockerschneelawinen lösen.

LWZ
© LWZ

Sonntag, 7.45 Uhr:
Dächer räumen hat jetzt oberste Priorität! Für die Schneelasten auf den Dächern spielt es kaum eine Rolle, ob Schnee oder Regen fällt. Trotz teils positiver Temperaturen schmilzt nur wenig Schnee von den Dächern ab und die Lasten steigen bis Dienstag noch an.

Sonntag, 7.20 Uhr: Der KHD-Einsatz (Katastrophenhilfsdienst) der steirischen Feuerwehren wird auch am heutigen Sonntag fortgeführt. Die Einheit aus Deutschlandsberg, die im Ausseerland eingesetzt ist, bleibt entsprechend der Vorgaben bis Sonntagnachmittag vor Ort und unterstützt die örtlichen Feuerwehren. Die Kräfte aus Voitsberg und Knittelfeld, die gestern im Bezirk Liezen im Einsatz gestanden sind, haben mittlerweile die Heimreise angetreten und werden heute, Sonntag, durch Feuerwehrkräfte aus den Bereichsfeuerwehrverbänden Leibnitz und Radkersburg „ersetzt“. Unterstützung kommt auch aus dem Bereichsfeuerwehrverband Feldbach – das schwere Rüstfahrzeug (SRF) der FF Fehring wird mit einer Mannschaft die Kräfte aus Radkersburg begleiten.

+ Die aktuelle steirische Verkehrssituation inkl. Sperren gibt's hier.

 

 

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