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Leoben"Trouble in the Neighborhood" veröffentlicht bald erstes Album

Zwischen bunten Lichtern und Matratzen: Die Newcomer-Band „Trouble in the Neighborhood“ aus Trofaiach und Leoben veröffentlicht kommenden Monat ihr erstes Album.

Bandmitglieder Trouble in the Neighborhood
Alle Songs von „Trouble in the Neighorhood“ entstanden beim gemeinsamen Jammen im Proberaum © Clara Melcher
 

Wenn die nackte Glühbirne an der kahlen Decke erlischt und die Lichtanlage den kleinen Raum mit bunten Farben flutet, wenn die ersten Schläge auf der am Schlagzeug befestigten Kuhglocke erklingen und die Seiten der elektrischen Gitarren gezupft werden, weiß die Nachbarschaft bereits, was ihr blühen wird: Trouble. An den Wänden des Proberaums sind nur provisorisch Matratzen und leere Eierkartons befestigt, die, mit lustigen Botschaften verziert, eher der Dekoration als dem Lärmschutz dienen. Gut, dass hauptsächlich Bäume und keine Kleinfamilien die Nachbarn des Proberaums der fünfköpfigen Band aus Leoben sind.
Yoshi, Körbi, Rainer, Guni und Billy tauften ihre zwei Jahre alte Band auf den Namen „Trouble in the Neighorhood“, nachdem sich Nachbarn ihres ehemaligen Proberaums in Trofaiach über den hohen Lärmpegel während den Proben beschwerten. „Schon damals haben wir gesagt, dass die Namensfindung unserer Band eine lustige Geschichte ist, die wir unbedingt in unserem ersten Interview erzählen wollen“, lacht Billy, Trofaiacher Gitarrist der Band.

Grenzenlose Kreativität

Bereits im Jahr 2016 gaben sich Billy und Yoshi, der 19-jährige Gitarrist aus Leoben, nach einer langen Nacht die Hand darauf, dass sie ihren Traum von einer eigenen Band endlich verwirklichen werden. Mit einem Bassisten und einem Sänger an Board war die fünfköpfige Band fast komplett. „Ein Schlagzeuger hat meinen Freunden noch gefehlt – also bin ich in eineinhalb Jahren mithilfe von Youtube-Anleitungen einfach zu einem geworden“, erzählt Körbi von seinem Weg in die Band. Die selbst geschriebenen Songs, die während gemeinsamem Jammen im Proberaum entstanden sind, sind keinem Musikgenre eindeutig zuzuordnen: „Wenn wir uns auf ein Genre fixieren würden, müssten wir uns mit unserer Musik an vorgegebene Stilmerkmale halten. In unserem Proberaum darf aber jeder machen was er will – der Kreativität sollen hier keine Grenzen gesetzt sein“, findet Yoshi. Einflüsse aus dem Stoner Rock und Metal seien aber deutlich zu erkennen.

Erstes Album kommenden Monat

Sämtliche Songs, die auf dem Album „Stoned for Life“ kommenden Monat erscheinen, stammen aus eigener Feder. Besonders schwer fällt der Band das Komponieren nicht: „Wir machen alle unser Ding und wenn etwas besonders gut klingt, nehmen wir die Melodie mit dem Handy auf“, erklärt Körbi. Inhaltliche Grundaussage der Lieder sei, dass man sich nicht verbiegen lassen soll, sein eigenes Schicksal selber in die Hand nehmen muss und sich selbst nicht zu ernst nehmen darf. Den Spaß, den die Fünf beim gemeinsamen Musizieren verspüren, wollen sie in die Welt hinaustragen: „Dass unsere Zuhörer bei unseren Auftritten für einen kurzen Moment ihre Probleme vergessen können, ist ein großes Ziel von mir“, erzählt Guni. Ziel von „Trouble in the Neighborhood“ ist es natürlich auch, in Zukunft viele Auftritte an Land zu ziehen und mit ihrer Musik Botschaften in die Welt hinauszutragen. Doch die Fünf sind sich einig: Auch mit 60 wollen sie sich noch in ihrem Proberaum mitten im Wald versammeln, in buntem Licht die Gitarrenseiten zum Schwingen bringen und einfach nur gemeinsam Musik machen. Auch wenn sie bis dahin keinen einzigen Gig mehr an Land ziehen.

Die Bandmitglieder

Gunther Makotter (Guni), 21, ist Sänger der Band.
Florian Billiani (Billy), 20, spielt Gitarre.
Mario Körbler (Körbi), 20, gibt als Schlagzeuger den Rhythmus vor. 
Michael Rainer (Rainer), 21, bringt den Bass zum Beben.
Johannes Rappold (Yoshi), 21, spielt die Rhythmusgitarre.
Ende Oktober wird das erste gemeinsame Album „Stoned for Life“ erscheinen.

 

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