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EisenerzErzbergrodeo: Viel Lob und doch auch Kritik

Das Erzbergrodeo 2018 nimmt am Erzberg konkrete Formen an. In der Stadt Eisenerz selbst ist noch nicht viel davon zu sehen.

MOTORSPORT: ERZBERGRODEO HARE SCRAMBLE
Der Organisator des Erzbergrodeo: Karl Katoch © (c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)
 

Tagtäglich sind am Erzberg schon die Arbeiten für das kommende Erzbergrodeo in zwei Wochen im Gange. Streckenbauer Hans Werth plant, steckt aus und ist mit seinen Helfern unterwegs. „Es ist sehr positiv, wie gut wir in den vergangenen Jahren mit den Verantwortlichen der VA Erzberg zusammenarbeiten“, freut sich Erzbergrodeo-Chef Karl Katoch, der sich auf sein Team, mit dem er seit Jahrzehnten zusammen arbeitet, verlassen kann.

Dennoch gibt es für ihn einen Wermutstropfen, wie er erzählt. „Ich verstehe nicht, dass, wenn ich die Stadt hereinfahre, nichts auf das Rodeo hinweist. Wenn es darum geht, Plakate zu finanzieren, weil die Stadt sich das nicht leisten kann, würden wir das sogar machen, aber es fragt uns ja niemand“, redet Katoch nahezu ohne Punkt und ohne Komma. Und er fährt fort: „Wir bringen mit dem Rodeo wirklich viel Geld in die Stadt und beleben diese mit all den Fans enorm, aber mir persönlich hat noch niemand gesagt, dass das klass’ ist“, so Katoch. Ein Wirt aus Vordernberg habe sich bei ihm einmal bedankt. „Das hat mich wirklich gefreut, nicht, weil ich eingeladen war, sondern, weil es Anerkennung für das gegeben hat, was wir hier eigentlich herbringen. Es geht mir darum, dass man in der Stadt selbst nicht mehr daraus macht“, kritisiert Katoch.

Dank den Ehrenamtlichen

Er spreche vom offiziellen Eisenerz, nicht von vielen engagierten Eisenerzern, die seit Jahren unverzichtbare und verlässliche Mitarbeiter beim Rodeo sind. „Das fängt, um ein paar Namen zu nennen, bei Erwin Schume vom Roten Kreuz an, der den Berg wie seine Westentasche kennt und gerade bei Einsätzen genau weiß, wohin er wen schicken muss“, erzählt Katoch. Er spricht aber auch von den enorm engagierten Petra und Horst Tilzer, die in vielen Bereichen viel für das Rodeo tun. „Es ist die Bergrettung mit dabei, die Feuerwehr, die Frauen und Männer im medizinischen Bereich, die Mädchen bei der Anmeldung, die sehr viele kennen. Die gehören alle schon zum Team“, so Katoch.

Erfreut ist er auch, dass das Bundesministerium für Inneres wieder beim Rodeo mit dabei ist. Zum einen mit einer Recruiting-Station, wo für den Beruf des Polizisten geworben wird, und zum anderen auch als Teilnehmer. „Ein Polizist versucht, den Erzberg mit dem Dienstmotorrad zu bezwingen.“ Die Zusammenarbeit mit der Polizei und den Behörden sei in den vergangenen Jahren immer besser geworden. „Damit meine ich, dass alle Beteiligten, auch wir, mittlerweile genau wissen, was von jedem erwartet wird. Ich bin da auch sehr hart, wenn es um Kritik geht, denn wir vom Erzbergrodeo zahlen auch dafür“, meint Katoch.

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CuiBono
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Top Spektakel

Ich hab als junger Mann ein wenig Enduro fahren können und kurz ins Moto Cross geschnuppert. Alles nur privat und vollkommen unorganisiert.
Trotzdem bleibende Erinnerungen.

Ich freu mich schon aufs Rodeo.
Weit und breit nix vergleichbares.

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rudiha
0
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ORTSMANAGER für Eisenerz

Dies sollte für einen Ort mit großen Problemen durchaus möglich sein. Man sollte über so etwas einmal nachdenken,
zwei Tage die Woche müsste man sich einen Ortsmanager durchaus leisten können .

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