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BG/BRG Leoben IIn den Köpfen hat die Zukunft bereits begonnen

Annabelle Kapun, Thomas Mühlbacher, Stefan Staffler und Lilly Meßner, Gymnasiasten aus Leoben, kennen keine Berührungsängste zwischen Mensch und Maschine.

Die Teilnehmer des Freifachs Robotik am BG/BRG Leoben I © Rebekka Gletthofer
 

Das Programmieren hat mich schon immer fasziniert, da war das Freifach Robotik an meiner Schule die perfekte Möglichkeit“, meint Annabelle Kapun, (18) aus Leoben. Dadurch, dass ihr Vater schon früher in den eigenen vier Wänden programmiert habe, sei ihr Interesse für diesen Themenbereich geweckt worden. Deshalb begann sie sich schon in jungen Jahren mit Robotik auseinanderzusetzen, und erkannte nach kurzer Zeit das Potenzial dieses Bereichs. Die Robotik werde ihr zukünftig bei ihrer gewünschten Studienrichtung Biomedical Engineering zu Gute kommen.

Grundstein gelegt

Mit ihren Erfahrungen, die sie sich im Laufe der Jahre angeeignet hat, sei der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. „Durch Robotik sind Dinge möglich und können automatisiert werden, die normalerweise von Menschen ausgeführt werden müssten, beispielsweise in Fabriken, im Bereich der Produktion“, so die Kapun.

Lilly Meßner (13) aus Trofaiach ist der Beweis dafür, dass Robotik keine Altersgrenzen kennt. Auch sie begeistert die grenzenlose Vielfalt, die der Gegenstand zu bieten hat. Das Programmieren und der Umgang mit Robotern sind die entscheidenden Faktoren, weshalb sich die junge Schülerin für das Freifach entschied. Eine ihrer unvergesslichsten Erfahrungen mit Robotern sammelte sie bei einem Wettbewerb, bei dem verschiedene Schulen gegeneinander angetreten sind. „Sicherlich ist das Programmieren für einige Berufe ein wichtiger Faktor, deshalb bin ich zufrieden, dass ich bisher schon viele neue Grundlagen dazugelernt habe.“ Für Meßner sind die Programme, die für diverse Bereiche verwendet werden, einerseits sehr einfach, andererseits aber auch sehr kompliziert zu verstehen.

Kenntnisse erweitern

In einer ähnlichen Situation befindet sich auch der 13-jährige Stefan Staffler aus Leoben, der seine Robotik-Kenntnisse erweitern möchte. Denn auch er möchte den beruflichen Weg als Programmier einschlagen. Dies erfolgt durch den Abschluss des IT-Zweigs an der HTL Leoben. „Mich fasziniert nicht nur die Funktion der Sensoren, sondern auch die Umsetzung der verschiedenen Befehle die ein Roboter ausführen muss“, erklärt Staffler. Nicht nur der Enthusiasmus für die Art des Programmierens, sondern auch die zahlreichen Aufgaben, die ein Roboter auszuführen hat, begeistern den jungen Techniker schon seit geraumer Zeit.

Näher beleuchten

„Seit langer Zeit begeistert mich neben der Informatik auch die Robotik“, berichtet der 18-jährige Thomas Mühlbacher aus St. Michael, der vor kurzer Zeit seine Vorwissenschaftliche Arbeit zum Thema „Humanoide Roboter“ geschrieben hat. Zur Veranschaulichung seiner Arbeit hat er für seine Präsentation eine dreidimensionale Roboterhand gebaut, um den Sinn seiner Vorwissenschaftlichen Arbeit näher zu beleuchten: „Obwohl ich mich auch zu Hause mit dem Roboterbau beschäftigt habe, ist es trotzdem schön zu sehen, wie Lehrer einem weiterhelfen und beim Programmieren unterstützen“, sagt Mühlbacher. In Zukunft sieht er sich als Informatikstudent an der Technischen Universität in Graz.

Auch er wird während seines Studiums von seinen bisherigen Kenntnissen Gebrauch machen. Besonders beeindruckt den Maturanten die Erschaffung von autonomen Robotern, die von sich selbst aus funktionieren können. Alle vier Schüler verbindet ohne Zweifel ein gemeinsamer Gedanke: Robotik hat Zukunft.

WAS IST ROBOTIK?

Ein Roboter ist eine autonome Maschine.

Er trifft Entscheidungen selbstständig, ohne direktes Eingreifen von Menschen.

Dazu benötigt der Roboter Sensoren, um die Umwelt wahrnehmen zu können und „Aktoren“, um darauf reagieren zu können.

Im Grunde ist ein Roboter ein Computer, der neben einem Bildschirm andere Ausgabemöglichkeiten hat – wie etwa Motoren.

Er kann auch physisch auf die Umwelt einwirken.

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