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St. StefanNeue Hülle und neues Innenleben für das Amtshaus

Um insgesamt 900.000 Euro wurde nun das 43 Jahre alte Amtshaus der Gemeinde St. Stefan saniert und auf modernsten Stand gebracht.

In einem halben Jahr wurde das Amtshaus der Gemeinde St. Stefan generalsaniert © KK
 

Mit 43 Jahren auf dem Buckel ist das Rathaus der Marktgemeinde St. Stefan bautechnisch nicht mehr die allerfrischeste Blüte. Grund für die Gemeindeverantwortlichen zu agieren. Das generalsanierte und umgebaute Amtshaus wird am 16. März ganz offiziell wiedereröffnet. Insgesamt wurden in das Bauprojekt 900.000 Euro gesteckt – mit finanzieller Unterstützung des Landes Steiermark.

Bei der Modernisierung wurde nicht nur die ganze Außenfassade hergerichtet. Auch das Innere wurde auf den Kopf gestellt. „Wir haben die Garagen weggerissen, die sich im hinteren Teil befunden haben. Außerdem haben wir den Raum im Erdgeschoß gekauft, wo früher die Post drinnen war“, so Ronald Schlager, Bürgermeister von St. Stefan. In dieser Stelle im Erdgeschoß habe man nun einen etwa 100 Quadratmeter großen Saal gebaut, der alle Stücke spielen soll. So hat er eine induktive Höranlage für hörbehinderte Menschen. „Er ist Sitzungssaal des Gemeinderates, Trauungssaal, aber auch Veranstaltungssaal für Vereine in einem“, führt Schlager aus. Bisher war der Sitzungssaal im ersten Stock – und ohne Lift nicht barrierefrei zu erreichen.

Neues Servicebüro

Lift gibt es aus Kosten- und Platzgründen nach wie vor keinen. Aber es gibt jetzt auch ein neues Bürgerservicebüro, das sich im Parterre befindet. Die Büros, die im ersten Stock angesiedelt sind, wurden ebenfalls alle neu gestaltet. „Es ist noch nicht ganz klar, ob das Bürgerservicebüro immer besetzt sein wird. Aber es gibt eine Klingel beim Eingang, bei der man läuten kann, damit jemand von oben ins Servicebüro kommt.“ Diese Klingel sei mit einem Leitsystem auch für Sehbehinderte zu finden. Der Eingangsbereich ist mit einer Rampe versehen.

Enge Abstimmung

Im Herbst starteten die umfangreichen Arbeiten, die in enger Abstimmung mit der Raiffeisenbank als „Hauspartner“ im linken Teil des Erdgeschoßes erfolgt seien. „Jetzt laufen noch Feinarbeiten“, erklärt Schlager. Es sei die erste wirkliche Sanierung des Gebäudes seit seinem Bau in den Jahren 1974/1975. „Es war klar, dass wir da etwas echt Vernünftiges auf die Beine stellen wollten. Besonders wichtig ist uns die Unterstützung der Vereine gewesen“, so Schlager.

Im Frühjahr soll der kleine Park neben dem Gebäude neu gestaltet werden. Im Bereich vor dem Gemeindeamt werde man Schirme aufstellen können, die 100 Quadratmeter behüten, um Veranstaltungen bei Schlechtwetter nicht abbrechen zu müssen. Dazu gibt es eine E-Tankstelle und Ladestationen für E-Bikes. Ein öffentliches WC im Eingangsbereich sowie ein Strom-, Kanal- und Wasseranschluss runden sie Sache ab.

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