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Winzersekt als TrendSteirische Winzer lassen die Korken knallen

Es muss nicht immer Champagner sein: Steirische Winzersekte sind in der Königsklasse der Schaumweine angekommen.

Die Eruptionswinzerinnen mit Importeur Eric Bompard, Weinprinzessin Maria und Sommelièren Sabine Flieser-Just, Elisabeth Eder © Eruption
 

Anfangs sei man doch noch etwas nervös gewesen, als Champagner neben dem eigenen Sekt verkostet wurde. „Aber wir haben da ohne Weiteres mithalten können“, ist Stefan Krispel, Obmann der südoststeirischen Eruptionswinzer, stolz. Beim Event „Sektgeflüster“ schenkten die Vereins-Winzerinnen Karin Ulrich, Franziska Pfeifer, Julia Kirbisser (Weingut Krispel), Petra Klöckl (Müller), Ingrid Hutter und Andrea Scharl prickelnde Königsklassen-Schaumweine aus.

Ihr eigener „Eruption Brut Sekt“ ist als Gemeinschaftserzeugnis aus den Weißburgundern und Chardonnays aller Mitglieder einzigartig. Produziert wird er am Weingut von Josef Scharl mit der traditionellen Methode (32 Monate Hefelagerung in der Flasche) – also im Prinzip auch nicht anders als ein Champagner, nur dass diese Bezeichnung geschützt ist.

Sektpioniere: Hannes und Petra Harkamp Foto © KLZ/Marija Kanizaj

„Mit unserem Sekt liegen wir absolut im Zeitgeist“, erklärt Krispel: „Jeder Winzer redet nur noch vom Sekt.“ In der Steiermark hat Hannes Harkamp in Leibnitz als einer der Ersten das Potenzial der steirischen Weine (Burgunder, aber auch Muskateller und Sauvignon) für Qualitätsschaumwein erkannt, auch die Brüder Erich und Walter Polz zählen zu den Pionieren. Stefan Potzinger hatte nach dem Erfolg mit dem „blanc de blanc“ Lust auf mehr und präsentierte kürzlich den neuen „1860 brut rosé“.

Heidi und Stefan Potzinger mit ihrem „1860 Brut Rosé“ Foto © Werner Krug

Auch im Naturwein-Segment überzeugen steirische Winzersekte – jene von Franz Strohmeier aus St. Stefan ob Stainz finden vor allem international viel Anerkennung, der Leutschacher Daniel Jaunegg schaffte es gerade mit seinem 2011 Brut nature auf Platz zwei der „Falstaff“-Sektbewertung (hinter dem 2010 Harkamp "10/84" Magnum Zero Dosage - Zitat "Falstaff": "Wahrscheinlich der finessenreichste Sekt, der bisher in Österreich erzeugt wurde".).

Überhaupt konnten dort die prickelnden Steirer bestens mit Bründlmayer & Co. mithalten: Das Weingut Langmann (St. Stefan ob Stainz) erreichte mit dem Schilcher Sekt Brut Platz zwei beim Rosé, bei den besten Perlweinen ("halbschäumende" Weine mit weniger Kohlensäure als Schaumweine) gibt es einen steirischen Sieger: Das Weingut Thomas Strohmaier aus Pölfing-Brunn gewann mit seinem 2017 Schilcher Frizzante die Bewertung vor dem Weingut Friedrich aus St. Stefan ob Stainz mit dem Schilcherfrizzante extra trocken.

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