Gletscher-PläneBond-Team wollte Liftstation auf dem Dachstein sprengen

Die atemberaubende Akrobatik auf der "Treppe ins Nichts" der Salzburgerin Stefanie Millinger macht den Dachstein dieser Tage berühmt. Um ein Haar hätte auch Daniel Craig auf dem Gletscher gedreht.

Um ein Haar wäre Craig für Spectre auch auf dem Dachstein gelandet.
Um ein Haar wäre Craig für Spectre auch auf dem Dachstein gelandet. © AP
 

Ohne Seil und ohne Netz turnt Stefanie Millinger auf dem Geländer der "Treppe ins Nichts" auf dem steirischen Dachstein herum. Das Video tritt via Facebook gerade seinen Siegeszug um die Welt an. Im Gespräch mit der Kleinen Zeitung über die waghalsige Aktion der Artistin, die ohne das Wissen von Dachstein- und Planaibahnen-Chef Georg Bliem abgelaufen ist, erinnert sich der Hausherr aber an spannende Verhandlungen mit dem Filmteam des Bond-Streifens "Spectre". Damals war nämlich nicht nur Altaussee in der Ziehung für die winterlichen Alpen-Action, sondern auch der Gletscher auf dem Dachstein.

"Liftstation sollte in echt gesprengt werden"

"Die bösen Buben hätten mit einem Helikopter auf dem Gletscher landen und sich dort ein Gefecht liefern sollen", erzählt Bliem: "Sogar die Liftstation eines Schleppers wollte die Crew dafür sprengen - und zwar ganz in echt, wir hätten das ersetzt bekommen." Schließlich wäre der Dreh auf dem Gletscher aber der Truppe im James-Bond-Darsteller Daniel Craig zu teuer gekommen und es blieb beim Altausseer See als steirischem Drehort für "Spectre". Dort ist im Film ja dann das Jagdhaus am Altausseer See in die Luft geflogen. Allerdings war das dann ein Nachbau im Studio.

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