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Steirerin des Tages

„Mein Leben ist ein Spiel“

In „Superwelt“ spielt die Grazerin Angelika Strahser (32) ihre erste Kinorolle. Daneben ist ihr erstes Kabarettprogramm in Arbeit. Von Nina Müller

Angelika Strahser © Suzy Stöckl
 

Schon mit zwölf sei es ihre größte Sorge gewesen, nicht mehr Theater spielen zu können, erzählt Angelika Strahser. Sie war mit neun in Deutschlandsberg erstmals auf der Bühne gestanden, doch nun zog die Familie wieder zurück nach Graz. Natürlich fand sich aber bald auch in der Murstadt ein Theater – das TaO! nämlich –, in dem sie ihre Leidenschaft weiter ausüben konnte. Die hat die 32-Jährige nie losgelassen: Nicht während ihres Jus-Studiums, als sie in den Ferien Kindertheater spielte und auch nicht nach dem Gerichtsjahr, als sie endgültig feststellte, dass das Gericht nichts für sie ist: „Ich hatte keine Lust, mich für andere streiten zu müssen. Mein Leben ist ein Spiel.“

Am richtigen Weg

Sie machte 2010 das Staatliche Diplom an Elfriede Otts Schauspielakademie (wo sie seit 2011 auch die Jugendgruppen leitet) – mit Auszeichnung. „Am nächsten Tag lud mich das Burgtheater für ein Casting ein. Die Rolle bekam ich nicht, aber ich wusste: Mein Weg ist der richtige.“

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Nach Theaterauftritten und kleinen TV-Rollen in SOKO Donau oder im ORF-Kinderfernsehen führte sie ihr Weg nun zu ihrer ersten Kino-Rolle – als Tochter von Ulrike Beimpold in „Superwelt“. Eine „tolle Erfahrung“, wie sie sagt: „Ich hatte einen Heidenrespekt vor Karl Markovics und war furchtbar aufgeregt.“

Ab April tritt Strahser im neuen Kabarett von Gernot Haas als „Knut“ auf – der kleine Bub ist eine von ihr entwickelte Figur. Er hatte sein Debüt beim „Kleinkunstvogel“ und soll bald ein eigenes Programm bekommen.

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