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Dreharbeiten

Gedreht in der Steiermark: Gruber geht, Brenner kommt

Film ab für die andere Steiermark: Ab 5. Februar ist in „Gruber geht“ das weststeirische Etzendorf (bei Wies) zu sehen, ab 5. März spielt in „Das ewige Leben“ Graz die Hauptrolle. Von Nina Müller

Der Wiener Werbefuzzi John Gruber (Rubey) zu Besuch in der Südsteiermark © Thimfilm/Petro Domenigg
 

Bis die paar Sekunden Ausseerland im neuen „Bond“-Streifen (hoffentlich) über die Leinwand flimmern, dauert es noch ein paar Monate.

Zeit, den Cineastenblick auf zwei andere in der Steiermark gedrehte Filme zu lenken, die demnächst ins Kino kommen – und touristisch nicht so bekannte Gegenden ins Rampenlicht rücken. Zum einen Etzendorf bei Wies in der Weststeiermark, zum anderen die Grazer Schönaugasse.
In einem abgelegenen Winkel in der Nähe von bei Wies drehte – irgendwo zwischen Rehrevieren und Rapsfeldern – die Steirerin Marie Kreutzer Teile ihres Films „Gruber geht“, der gestern in Graz und Gleisdorf Steiermarkpremiere feierte und am 5. Februar in den Kinos startet. Die Entscheidung für die Weststeiermark fiel dabei aus recht pragmatischen Gründen: Das Waldviertel – wo das Haus der Schwester von Protagonist John Gruber (Manuel Rubey) in der Romanvorlage steht – „war wegen des vielen Regens zu riskant“, verriet uns die Regisseurin beim Drehbesuch.

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Eine Hauptrolle (diesmal genau wie in der Romanvorlage) spielt Graz im vierten Brenner-Film „Das ewige Leben“, der letzten März hier mit Josef Hader gedreht wurde. Und zwar unter anderem direkt vor den Toren der Kleinen Zeitung in der Schönaugasse – und die ist im Film (der bereits bei einer Pressevorführung in Graz gezeigt wurde) durchaus prominent vertreten. Wie auch andere schiache und schöne Ecken der Landeshauptstadt: der Stadionvorplatz, eine Bruchbude in Liebenau, Murinsel und Schlossberg (Schlussszene!).

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Und: Während Tobias Moretti und Roland Düringer als Grazer Jugendfreunde von Hauptfigur Simon Brenner recht dialekt-originell auftreten, glänzt in den Nebenrollen eine ganze Reihe steirischer Schauspieler – Monika Klengel, Helmut Köpping, Lorenz Kabas und Gabriela Hiti (Theater im Bahnhof, Thomas Frank und Stefan Suske vom Grazer Schauspielhaus und Margarethe Tiesel.

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