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Nur 62,64 ProzentWahlbeteiligung auf einem Tiefpunkt

Vor fünf Jahren lag die Beteiligung noch bei 73,80 Prozent. Die Pandemie dürfte wohl ein Grund dafür sein.

© APA/ERWIN SCHERIAU
 

Die Wahlbeteiligung mag im internationalen Vergleich noch hoch sein, wie Politikwissenschaftler Klaus Poier im Kleine-Zeitung-Wahlstudio meinte, dennoch geht die seit Jahren spürbare Talfahrt weiter.

Kommentare (2)

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lieschenmueller
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Pandemie

Was hinderte an Wahlkarte bestellen und wieder rücksenden?

Nichtsdestotrotz, meine Hochachtung an alle, die sich die Mühe für eine Gemeinde antun. Ein Haufen Arbeit, überall soll man präsent sein, und als Draufgabe hat jeder Ort eine gewisse Sorte von Querulanten, die einem Bürgermeister das Leben schwer machen.

stprei
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Einfach

Die Stimmabgabe war einfach möglich, man hatte die Wahlkarte, den vorgezogenen Wahltag und natürlich den Wahltag selbst, der wirklich gut vorbereitet war. Einbahnsysteme, Masken, Handschuhe, unzählige Desinfektionsmittelspender, Ordnerdienste. Ich fand das unglaublich gut vorbereitet und alle Beisitzer haben wirklich professionell gearbeitet und sich sehr bemüht.

Leider war das Wetter unglaublich gut und viele werden wohl "Corona" als passende Begründung für den Ausflug an den See genutzt haben. Besonders dramatisch ist es dort, wo die Wahlbeteiligung unter 50% rutscht, das gräbt duchaus auch an der Legitimation der Bürgermeister und wirkt sich in den Orten massiv aus, die sehr geordnete und starke Parteistrukturen haben, aus denen sie heraus mobilisieren.