Gleichstellung im LandesdienstEine Frau an der Spitze, aber sonst...?

Der erstmals vorgelegte Personalbericht für den steirischen Landesdienst legt ein Geschlechter-Ungleichgewicht in den Führungsfunktionen offen. Dabei ist der Anteil der Akademikerinnen sogar höher.

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Grazer Burg
Die Grazer Burg, auch eine Ämterburg © KLZ/Sabine Hoffmann
 

Mit Brigitte Scherz-Schaar steht eine Frau an der Spitze des steirischen Landesdienstes. Auch sind von den insgesamt 7466 Bediensteten (Stichtag 31. Dezember. 2020) 52 Prozent Frauen. Allerdings ist nur ein Drittel aller Führungspositionen (von der Referatsleiterin aufwärts) im Amt der Steiermärkischen Landesregierung, den Bezirkshauptmannschaften und den Agrarbezirksbehörden mit Frauen besetzt. Unter den 100 Top-Verdienern im Landesdienst findet man gar nur 27 Frauen. Dabei haben mehr Frauen (24 Prozent) als Männer (22 Prozent) einen akademischen Abschluss.

Kommentare (2)
Ifrogmi
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Ich schätze einmal, dass...

... es der mehrheit der Frauen ziemlich egal sein witd ob die bestdotierten Jobs so oder so besetzt sind. Sie haben so und so nichts davon.

stefstef
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4
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Freunderl

Mich würde ja eher interessieren wer nach Qualifikation eingestellt wurde wenn ich an die Leistungen im Rahmen der Coronakrise denke. 50/50 ist sowieso klar.