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Politik internStaatsbürgerschaft bei Geburt: SPÖ-Chef Lang ist skeptisch

SPÖ-Vorstoß zur Integration: Anton Lang nicht restlos überzeugt ++ Immer mehr Politiker geimpft ++ Gemeindeaufsicht lässt sich in Regionen nieder.

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Anton Lang (SPÖ, Archivfoto)
Anton Lang (SPÖ, Archivfoto) © spoe
 

Post vom FPÖ-Landeschef erhielt dieser Tage LH-Stellvertreter Anton Lang. „Geschätzter Toni“, leitet Mario Kunasek seinen Offenen Brief an den SPÖ-Landeschef ein und kommt dann gleich zur Sache: Eine "Aufweichung des Staatsbürgerschaftsgesetzes" sei nach Beschluss im Bundesvorstand nun ja offizielle SPÖ-Parteilinie. Aber wie halten es die steirischen Roten damit - und wird sich Lang auch in der Landesregierung dafür starkmachen?
Der Adressat zeigt sich über die Wahl des Kommunikationsmittels verwundert. "Er hätte mich auch anrufen können", ätzt Lang. Und was hätte er Kunasek geantwortet? Dass er, Lang, nicht mit jedem Punkt im Beschluss einverstanden sei.
Allen voran der "Paradigmenwechsel", dass in Österreich Geborene automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten sollen. Langs Position: "Für mich absoluten Vorrang hat die Integration jener, die schon da sind." Einverstanden ist er mit dem Senken der Wartefrist für Einbürgerungen (von zehn auf sechs Jahre). Auch die gebührenfreie Beantragung findet seine Zustimmung.

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