LandespolitikSchickhofer: 30-Stunden-Woche für Mann und Frau

Im Vorfeld des internationalen Frauentages startet die Steiermark einen Aufruf: Eine Million Euro sind für frauenspezifische Projekte für alle sieben Regionen im Topf. Aber die Überlegungen gehen weiter.

Schickhofer und Lackner
Schickhofer und Lackner © Land Stmk.
 

Abwanderung, Lücken in der Kinderbetreuung oder im Bildungsangebot,  ungleiche Löhne oder verstaubte Rollenbilder: Es sind viele Hürden, die Frauen auch in der Steiermark noch zu überwinden haben.

Ein Grund mehr für LH-Vize Michael Schickhofer und Landesrätin Ursula Lackner (SPÖ) einen Projektaufruf zu starten. Wie vorab berichtet wird eine Million Euro aufgewendet, um "innovative und kreative Projekte zur Förderung von ökonomischer Eigenständigkeit und der Mitbestimmung von Frauen in unserer Gesellschaft" zu unterstützen. 

Unter dem Titel "Frauen.Leben.Regionen 2018" werden Projekte in allen sieben Regionen unterstützt, kleinere mit bis zu 2500 Euro und große mit bis zu 150.000 Euro. Auftakt ist am 8. März, Fristende am 2. Mai.

>> Projekt-Unterlagen (PDF) finden Sie hier <<

In der Frauen- und Gleichstellungspolitik wollen es die Politiker freilich nicht beim Fördern belassen. Schickhofer nannte als ein gesellschaftspolitisches Ziel, dass in der Zukunft "Mann und Frau jeweils 30 Stunden (die Woche Anm.) arbeiten." Oft sei es noch so, dass "er" auf 40 bis 50 Stunden käme und sie nur 20 Stunden berufstätig sein könne. Das habe mit der ungleichen Bezahlung zu tun. Oder mit der Kinderbetreuung - da wie dort "sind noch große Schritte bis zur Gleichberechtigung zu gehen". 

Kommentare (2)

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Balrog206
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Herr

Schickhofer kann doch gleich einmal bei allen Landesbediensteten mit der 30std Woche anfangen!!!
Ideen zur Finanzierung werden ihm schon einfallen !!

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RMK
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Schickhofer ..

.. soll sich auf die Kinderbetreuung konzentrieren, statt weltmarkt- bzw. wirtschaftsferne Vorschläge zu machen, die den Wirtschaftsstandort Österreich gefährden.

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