Missbrauchsvorwürfe an Ski-NMS SchladmingDas sagt die steirische Schulaufsicht

Landesschulinspektor Zoller geht den Vorwürfen gegen die Ski-NMS Schladming nach. Der Schulbehörde seien sie neu und der Direktor meinte, an der Schule wäre das nicht passiert.

Hermann Zoller
Hermann Zoller © KLZ/Kanizaj
 

Hermann Zoller ist Landesschulinspektor für Neue Mittelschulen und seit Mittwoch mit den angeblichen Übergriffen an der Ski-NMS Schladming (ausgenommen Internat) befasst.

Zoller sagt, es sei "ja kein Geheimnis, dass es so etwas in den 1970ern passiert sein soll. Und jetzt brechen alte Wunden auf."  

Aber aus Schladming seien ihm/der Schulaufsicht in den letzten Jahren keine Vorfälle gemeldet worden. Auch Anzeige sei bisher keine erstattet worden. Und der Ski-NMS-Direktor wissen ebenso wenig von Vorfällen wie dem "Pastern" mit der Drahtbürste. Das habe er Zoller gegenüber beteuert. 

"Ich kann mir ehrlich gesagt auch schwer vorstellen, wo das im Schulgebäude passiert sein soll", so der der Abteilungsleiter. Freilich werde man dem vor Ort und bei Pädagogen nachgehen.
Für das Internat ist das Land selbst zuständig.

Kein konkreter Hinweis

Was die Prüfung erschwert: "Wenn eine ganze Schule unter Generalverdacht gestellt wird, wir aber bisher weder Namen, Zeitpunkt noch andere konkrete Hinweise auf Übergriffe haben."

Daher wird jetzt einmal auf Prävention und Beratung gesetzt. Für Soforthilfe soll man sich an das Krisenhandy der Schulpsychologen wenden: unter
Tel. 0 664/80 345 55 665 (8 bis 18 Uhr).

 

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