NationalratswahlHofer: "Es reicht, Stärkste in der Steiermark zu sein"

Mit Norbert Hofer setzten die Blauen am Donnerstag zum steirischen Wahlkampffinale an. Tenor in Graz: Die FPÖ will im Bund mitregieren, am liebsten zwei Perioden.

Eustacchio, Kunasek, Hofer und Amesbauer in Graz.
Eustacchio, Kunasek, Hofer und Amesbauer in Graz. © FP
 

"Wir teilen uns Österreich auf", sagte Norbert Hofer, warum das Wahlkampffinale in Graz ausnahmsweise ohne Heinz-Christian Strache stattfindet. Klassische ist die Kundgebung auf dem Hauptplatz - und neu ein Fest im Anschluss im Landhaushof. 

Zuvor stellten sich der steirische Spitzenkandidat Hannes Amesbauer, Landesparteichef Mario Kunasek und Vize-Bürgermeister Mario Eustacchio mit Hofer den Medien. "Die Stimmung in den Gemeinden und Städten ist sehr gut", wolle man anders lautenden Umfragen keinen Glauben schenken.

Die Latte in der Steiermark liegt hoch, beim Urnengang 2013 waren die Blauen (24,05 %) stimmenstärkste Partei. Und heuer? "Es reicht, stärkste Partei in der Steiermark zu sein", ließ Hofer Zahlenspiele beiseite.

Klar ist: Die FPÖ will mitregieren. "Wir tragen in Graz Regierungs-verantwortung", betonte Eustacchio die erfolgreiche Koalition mit der ÖVP. 

12.000 km unterwegs

Spitzenkandidat Amesbauer ("Habe im Wahlkampf schon 12.000 Kilometer heruntergespult") wiederholte seine Themen: von der "Fairnesskrise" ("Mindestsicherung vereinheitlichen"), über Islamismus ("Vereine müssen Integrationsbekenntnis unterschreiben") bis zu den  Problemen an Schulen mit vielen Kindern nicht-deutscher Muttersprache. Die FP habe die Lösungen dafür.

Zwei Perioden

Um diese alle umzusetzen, würde es zwei Perioden benötigen, räumte Hofer ein. Partner? "Ich glaube nicht, dass sich mit der SPÖ noch eine stabile Mehrheit ausgeht", griff er natürlich die Silberstein-Affäre auf.

Klare Koalitionsbedingung sei "mehr direkte Demokratie" nach Schweizer Vorbild (Stichwort Volksabstimmung).
Umsetzen wollen die Blauen außerdem "Gesetze mit Ablaufdatum" und eine Prüfung von Verordnungen etc. durch den Rechnungshof. Obendrein eine Entlastung der Steuerzahler und der Unternehmen wie es im FP-Programm verankert ist. 

Kommentare (3)

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hmw42ax4xcjxo7wqmyu2utw81wg8r0je
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3
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Who the f... is Amesbauer?

Noch so ein Strache Lakai!
Den Steirern geht es so schlecht - es ist ihnen zuzutrauen. Nach dem Motto: Gehts dem Esel zu gut, geht er aufs Eis...

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WernerSchlager
5
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Interessant

Die Steiermark wird das neue Kärnten?

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max13
1
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Graz zeigt es vor,

Der Nagl hat Graz heruntergewirtschaftet,der eustacchio besorgt jetzt den Rest.
Das ist blau/schwarze Politik.

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