Nicht auf KursLand Steiermark feilt an schärferen Klima-Maßnahmen

Neue Klimavorhaben sollen das Land den Zielen für 2030 näher bringen. Uneinigkeit herrscht beim Fotovoltaik-Ausbau auf Ackerland.

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© Marina Lohrbach - stock.adobe.co
 

Nicht nichts, aber deutlich zu wenig, um die Klimaziele zu erreichen: So lässt sich stark verkürzt wiedergeben, was im aktuellen Umsetzungsbericht zur steirischen Klima- und Energiestrategie zu lesen ist, den die Landesregierung dieser Tage verabschiedet hat. Von insgesamt 109 Klima-Maßnahmen, die sich das Land für den Zeitraum 2019 bis 2021 vorgenommen hatte, sind demnach bislang 90 im Laufen, drei sind abgeschlossen, 16 warten noch auf ihre Umsetzung. Doch: Trotz der Bemühungen befindet sich das Land fernab des Pfads zum Erreichen seiner CO2-Reduktionsziele für das Jahr 2030 (minus 36 Prozent im Vergleich zu 2005). Um die Kurve noch zu nehmen, müsste innerhalb des laufenden Jahrzehnts ein Viertel der derzeitigen Emissionen (Stand: 2019) abgebaut werden.

Kommentare (31)
melahide
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Genau deshalb

Müssen bereits verbaute Flächen mit Sonnenenergie bedacht werden. Könnte die yKleine Zeitung eventuell einmal über das nette Projekt in Heimschuh berichten? Da nehmen derzeit 20 Haushalte teil. 9 haben Photovoltaik und Speisen den Strom in einen gemeinschaftlichen Energiespeicher, wo die anderen Strom gegen Entgelt beziehen können. Gerade am Land wäre das die Zukunft, wenn es pro Gemeinde einen regionalen Energieverband gäbe, als Genossenschaft/Verein. Bei größeren Gemeinden könnten Gemeinden ja zb auch noch ein Biomassekraftwerk betreiben. Strom bliebe dann regional verankert, die Stromnetze wären entlastet usw …

tannenbaum
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Melahide,

meinen Sie mit Biomassekraftwerke jene Anlagen, die mit Schadholz beheizt werden und in unmittelbarer Nähe zu Wohnsiedlungen ihren Feinstaub verteilen? Und dann erklärt man dem Anrainer, das Holz hat eh einmal irgendwo im hintersten Graben Sauerstoff produziert und Feinstaub gebunden. Deshalb Klimaneutral! Das könnte man aber von Braunkohle auch behaupten.

tannenbaum
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Bravo, KLEINE ZEITUNG!

Warum habt ihr wieder vier Stunden gebraucht bis ihr meinen Kommentar freigegeben durftet? Was ist so schlimm daran? Stimmt es etwa nicht?

Kleine Zeitung
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Antwort

Sehr geehrte/r User/in,

Wenn Ihr Kommentar nicht in Ordnung gewesen wäre, hätten wir ihn nicht veröffentlicht.
Es tut uns leid, dass es etwas gedauert hat. Aufgrund der derzeitigen Lage mit Lockdown, Impfpflicht, Demos usw. haben sich auch die Kommentare um einiges vermehrt. Wir bemühen uns natürlich um eine schnellstmögliche Überprüfung der Kommentare.

Wir bitten um Ihr Verständnis.
Freundliche Grüße.

peter800
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.. Irrsinn..

Wenn wir dann das Gemüse und Futter für die tiere über Amazon bestellen müssen damit wur unsere EAutos mit Strom von den Äckern laden können dann haben wirs geschafft..!!! Himmel steh uns bei denkt keiner mehr mit..

Zwickts_mi
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Mit diesen steirischen Politikern wird das nichts!

Überhaupt Überlegungen anzustellen, Nutzung von Agrarflächen für Fotovoltaik in Erwägung zu ziehen - ein IRRSINN!
Die Verantwortlichen sollten einmal einen sinnvollen Ausflug nach Bayern machen: Beinahe jedes Haus ist mit Photovoltaik auf dem Dach ausgerüstet. Und damit erzeugt Bayern ca. 14,6 Gigawattpeak und Österreich gerade einmal 1,4 GW...
Genauso wie die steirischen Schlafnasen "Raus aus dem Öl" verschlafen, wird es auch mit der Steigerung der erneuerbaren Energie nichts - Schlaft ruhig weiter....

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