Meine fünf liebsten chinesischen Restaurants

Persönliche Hitliste: Ob nun frittiert, gebraten oder süß-sauer, wenn mich die Lust nach chinesischen Leckereien packt, gibt es fünf Anlaufstellen, die meinen Hunger nach Stäbchen-Essen stillen können.

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Cooking Wu

Ist die Entscheidung gefallen ins Cooking Wu zu gehen, so war das keineswegs eine Spontanreaktion. Einerseits deswegen, da sich das Restaurant, gelegen in der Straßganger Straße 207, eher etwas außerhalb der Innenstadt befindet und andererseits, weil ich mir für das dortige mongolische all-you-can-eat-Buffet, welches wochentags bis 15 Uhr um 15,90 Euro und an den übrigen Tagen um 21,90 Euro serviert wird, meine Hunger auch gerne mal aufspare. Zwar handelt es sich hier um keine alte chinesische Weisheit, erfahrungsgemäß sollte man aber dennoch mit vollem Magen keinen Besuch im Wu wagen. Hinzu kommt, dass der Grill am Montag kalt bleibt, da das Wu wegen Ruhetag montags geschlossen hat.
Doch wenn ich nun dort sitze, umgeben von plantschenden Fischen im Indoorteich und mediativen Klängen chinesischer Volksmusik, gibt es eine Sache auf die ich mich mehr freue als das Buffet – wohlgemerkt mit Schokobrunnen – und das ist die scharf-saure Suppe, garniert mit frischgehackter Frühlingszwiebel, die quasi als Vorspeise serviert wird. Einziges Manko: Leider gibt es die nur als à la carte Gericht und nicht mit großem Schöpfer zur Selbstbedienung am Buffet.

Koko

Das Koko am Südtirolerplatz 6, unweit vom Kunsthaus entfernt, besitzt eine Besonderheit, das es von all den anderen Grazer Asia-Restaurants unterscheidet: Es gibt Kartoffeln! Und das so viel man will. Ja, so banal das auch klingen mag, neben Unmengen von gebratenem Reis und Nudeln gehören Kartoffeln zur Rarität am asiatischen Buffet. Geteilt in Vor- und Hauptspeisenbuffet, mit bereits fertig gebratenen Speisen auf der einen und rohen Zutaten auf der anderen Seite, finden sich ansonsten die üblichen Gerichte, frisch vom Teppanyaki-Grill, auf dem Teller wieder. Unter der Woche gibt es das Mittagsbuffet von 11 bis 15 Uhr um 8,90 Euro und abends sowie an Wochenenden und an Feiertagen das mongolische Barbecue für 12,90 Euro. Gäste mit wenig Hunger können zudem auch unter den zahlreichen Gerichten aus der klassischen Speisekarte wählen.

 

Eat Asia

Zentral gelegen in der Radetzkystraße 6, in unmittelbarer Nähe vom Jakominiplatz, gibt es im Eat Asia chinesische Spezialitäten am laufenden Band, und das wortwörtlich. In Kombination als à la carte Restaurant mit Mittagsbuffet und einem Running-Sushi kann man sich einen Platz neben der rollenden Sushi-Bahn sichern und sich von der Vor- bis zur Nachspeise mit den Köstlichkeiten beliefern lassen. Zwischendurch rollt auch das ein oder andere Gläschen Pflaumenwein um die Ecke. Besonders lecker sind die heißbegeherten scharf-würzigen Hühner-Currysticks. Running-Sushi gibt es von 11 bis 17 Uhr für 13,50 Euro, zur späteren Stunde werden 15,50 Euro verrechnet. Das Mittagsbuffet gibt es Montag bis Samstag von 11 bis 15 Uhr um 8,90 Euro.

Große Mauer

Fast schon außerhalb von Graz, in Richtung Hitzendorf, der Steinbergstraße entlang, befindet sich das Restaurant Große Mauer. Auch hier steht der Name Wu in Großbuchstaben auf der Eingangsreklame. Beide Besitzer, sowohl in Wetzelsdorf als auch in Straßgang, gehören zu einer Familie, die mit ihrer Kochkunst die internationale Grazer Kulinarik schon seit Jahrzehnten erfreuen. Die Große Mauer eröffnete erstmals im Jahre 1984 und wird seitdem erfolgreich in zweiter Generation geführt. Das Restaurant bietet seinen Gästen etliche Gerichte aus der Speisekarte sowie auch ein Mittagsmenü von Dienstag bis Freitag mit Speisen unter 8 Euro an. Mein Geheimtipp hier: Unbedingt die scharf-saure Suppe (2,60 Euro) probieren, denn was Suppe angeht, sind die Wus wahre Meister darin.

Kiwano

In Feldkirchen bei Graz finde ich meine letzte Anlaufstelle, bei dem Drang meinen Hunger mit asiatischen Spezialitäten zu stillen. Im Kiwano kann man zwischen drei Buffet-Angeboten wählen: Classic Teppanyaki von Montag bis Freitag von 11:30 bis 16 Uhr für 10, 90 Euro, an Wochenenden als Weekend Teppanyaki für 18,90 Euro und dem Premium Teppanyaki täglich von 16:30 bis 22:30 Uhr für 21,90 Euro. Frühaufsteher haben wochenends auch die Möglichkeit ihr Frühstück im Kiwano zu genießen, das Frühstücksbuffet wird von 7 bis 10:30 Uhr für 10 Euro pro Person angeboten. Und sollte jemand sein Limit beim grenzenlosen Buffet übersteigen, muss man nicht verzweifeln, die Betreiber haben nämlich an alles gedacht, denn im Kiwano kann für rund 80 Euro zusätzlich zum Essen auch genächtigt werden.

 

Kommentare (5)

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pero53
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Nicht vergessen

" Kaiser von China"

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dalvero
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Sie schreiben über "CHINA" Restaurents, nur

Schokobrunnen, Tepanjaky Sushi usw. hat mit China herzlich wenig zu tun.

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stierwascher
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Konfuzius in St. Peter...

.... wäre bei meiner Aufzählung auch dabei gewesen....

Dankeschön für den Test

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styrianprawda
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@stierwascher

Das Chop Suey in Andritz kann auch was.

Da gibt's sogar selbstgemachten Kimchi!

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dalvero
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Hihi

Kimchi ist auch nicht chinesisch.
Tip = Koreanisch.

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