In Graz stehen satte 2,7 Millionen Euro für eine neue Impfkampagne zur Verfügung (wir berichteten). Diese Kampagne wird am 25. August ausgerollt, damit werden Ärzte beauftragt, Impfberatungen koordiniert und sogar Sportvereine sollen als Multiplikatoren eingesetzt werden.
Ein Blick in die Gemeinden rund um die Landeshauptstadt spiegelt eine etwas verhaltenere Reaktion wider. Die meisten Kommunen warten die Entwicklung ab, teilweise sieht man die Vorgehensweise zudem kritisch. Erich Gosch etwa, Bürgermeister von Feldkirchen bei Graz (ÖVP), wird bis Herbst zuwarten, "denn was uns dann in welcher Form erwartet, wissen wir jetzt noch nicht. Im Moment wüsste ich auch wirklich nicht, welche Art von Kampagne wir machen sollten." Im Topf liegen etwas mehr als 50.000 Euro, das Geld sei aber zweckgebunden, was übrig bleibt, werde ohnehin zurückgeschickt.