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Im Grazer UmlandEin Pool in jedem dritten Haushalt

Die Nachfrage nach privaten Schwimmbecken und Pools ist ungebremst: Wartezeiten sind monatelang, Wasserversorger appellieren an Vernunft.

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Haus mit Schwimmbecken © Frank Boston
 

7450 Haushalte beziehen vom Wasserverband Grazerfeld Südost das kostbare Nass. 1000 Liter (ein Kubikmeter) Wasser kosten 1,67 Euro. Das Wasser wird aber nicht nur getrunken, sondern immer öfter auch zum Befüllen der privaten Pools verwendet. Die Corona-Pandemie verstärkte diesen Trend zum privaten Schwimmbad. „Die Anzahl der Pools hat sich in den letzten Jahren vervielfacht“, schildert Dietmar Luttenberger, Geschäftsführer des Wasserverbandes. Demnach schätzt Luttenberger, dass es allein in Hart, Raaba-Grambach, Vasoldsberg, Gössendorf, Hausmannstätten und Fernitz-Mellach rund 2500 Pools aller Größen gibt – jeder dritte Haushalt hätte also einen.

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martinx.x
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Dieser Trend zum Übermaß begann vor ca.40 Jahren.

Jeder muss alles haben, egal ob Automobil, Sat-Schüssel, Spielkonsole oder eben einen eigenen Swimming Pool. Genauso wie jeder zur gleichen Zeit an denselben Destinationen Urlaub machen muss. So entstand ja der bei den meisten offenbar so beliebte Massentourismus.
Sind die Menschen wirklich nicht intelligenter?

nasowasaberauch
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Es gäbe im Großraum Graz genügende Schotterteiche

Aber die sind alle umzäunt und das Betreten verboten. Die sind auch alle nicht furchtbar schlechter und lauter Musik beschallt. Man könnte sich dort wirklich erholen.

Das Land könnte dort mit minimaler Investition wunderbare Bademöglichkeiten schaffen. Aber das erklärte ja schlecht fürs Geschäft der wenigen Platzhirschen.

gRADsFan
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Einfache Lösung

bei normalem Wasserverbrauch bleibt alles gleich, bei überproportionalem sollten die Kosten/l schnell steigen