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Gratwein-StraßengelOpposition will Bürgermeister absetzen

Gratwein-Straßengel: ÖVP, FPÖ und Liste UGS beriefen Sondergemeinderat ein. Dort ist Misstrauensantrag gegen Ortschef geplant.

Düstere Stimmung in Gratwein-Straßengels Gemeinderat
Düstere Stimmung in Gratwein-Straßengels Gemeinderat © Preis
 

Nächster Akt in der „Spitzel- und Meldeaffäre“ um Bürgermeister Harald Mulle und Gemeinderat Christian Strobl in Gratwein-Straßengel: Nachdem die für morgen anberaumte Gemeinderatssitzung abgesagt wurde, beantragte die Opposition (ÖVP, FPÖ, Liste UGS) eine Sondersitzung. Dafür ist ein Drittel der Mandatare nötig, ÖVP, FPÖ und UGS haben zwölf von 31 Mandaten. In dieser Gemeinderatssitzung, die binnen drei Wochen stattfinden muss, wird ein Misstrauensantrag gestellt. Für eine „Absetzung“ des Bürgermeisters sind zwei Drittel der Stimmen nötig.

Kommentare (8)
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goje
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Zünglein an der Waage

Es werden wohl die GRÜNEN sein, die hier entscheidend auftreten. Sie müssen beweisen, welches System sie bevorzugen. Das Lügen, Betrügen und Allmächtige eine längst überfälligen SPÖ oder klare Politik, die jedenfalls sauber vonstatten geht. Das trifft natürlich gleichermaßen für alle Entscheidungen zu, welche in Gratwein anstehen: Mulle und Strobl

Kapazundo
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die Grünen am Trog

Wenn die Grünen am Trog sind, dann ist ihnen Moral weniger wichtig als Pfründe (siehe Moria). Es wird ihnen egal sein, wie ihr großer Partner agiert, Hauptsache ein paar Krümel fallen für sie ab. Auch wenn sie bespitzelt oder über den Tisch gezogen werden, am Trog ist geil.

Sir Gisbert
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Die Grünen und die Moral

Ach ja die Grünen. Hoch Moralisch und die Natur schützend. Na ja solange sie in Opposition sind. Sind sie aber in einer Regierungsverantwortung, egal ob Bund oder Gemeinde verbiegen sie sich wie Kautschuk. Man wird hier sehen wie biegsam in diesem Fall Frau Tentschert und ihre MannInen sind. Ich befürchte man wird sie verknoten können.

Ihr Sir Gisbert

feringo
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Gemeinde oder Demeinde

Sind denn der Bürgermeister und Strobl noch immer im Amt?

Weltreisender
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Naja..

laut Zeitung "meine Woche" vom 21.1.2021 hat Hr. Ing. Strobl die Daten von 64 Gemeindebürgern, die mit dem ganzen nichts zu tun haben, an die Zeitung weitergegeben und m.E. gegen die Datenschutzgrundverordnung verstossen.
Wäre hier nicht ein sofortiger Rücktritt von Hr. Ing. Strobl notwendig?

Weltreisender
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Sicher nicht..

Auch wenn der Bgm. hier m.E. anders reagieren hätte solle, sehe ich den Fehler bei Ing. Strobl. Sein Lebensmittelpunkt ist in Lannach. Somit darf er nicht GR sein und erhält ungerechtfertigt Bezüge. Abgesehen davon ist in der Gemeinde das schlechte Benehmen von Ing. Strobl bekannt. Die Gemeinde selbst steht seit Jahren finanziell gut da und hat kaum Verbindlichkeiten.

Sir Gisbert
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Gemeinde steht gut da

Na ja wenn man nichts macht kann man kein Geld ausgeben. Diese Gemeinde hat es in fünf Jahren nicht geschafft neue Ortstafeln zu bestellen. Geschweige einen Flächewiedmungsplan zu erstellen. Beim Straßenbau und bei der Hochwasser Verbauung geht nichts weiter. Wer nichts tun verbraucht auch kein Geld. Da haben sie Recht. Ich habe selten eine Gemeinde gesehen, die so Ideenlos und Visionslos ist wie diese Gemeinde. Ja nix ändern scheint das Motto dieser Gemeinde zu sein. (Außer vielleicht das Gemeindeamt) Na ja eine Burg braucht der König ja.

Ihr Sie Gisbert

Sir Gisbert
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Mulle vs. Strobl

Sehr geehrter Weltreisender was sie bei ihrem Statement übersehen, es geht hier nicht um die Verfehlungen von Herrn Strobel. Das werden die Gerichte klären und vorher gilt soweit ich weiß in Österreich die Unschuldsvermutung. Es ist bekannt dass Herr Strobl nicht Jedermanns Sache ist. Mein Niveau ist er auch nicht, aber hier geht es nicht um Strobl vs. Mulle.

Hier geht es um einen Bürgermeister der seine Gegner bespitzeln lässt und wie wir alle wissen mit zweierlei Maß misst. Auch er hat nach seiner Scheidung nicht immer im damaligen Judendorf gelebt. Er ist es gewohnt das seine Entscheidungen nicht hinterfragt (zumindest nicht von der Opposition) werden. Aber seit der letzten Wahl gibt es eine gemeinsame Opposition die ihm mit ihrer Arbeit das Leben schwer macht. Und glauben sie mir in dieser Gemeinde gibt es genug Arbeit. Was macht Herr Volksbürgermeister? Er ergreift die Chance und versucht seinen ungeliebten Gegner los zu werden. Normal hätte ja eine Anzeige ausgereicht, aber in diesem Fall wollte man sicher gehen das die Beweise reichen.

Also nicht Mulle vs. Strobl ist das Problem. Das Demokratieverständnis diese Bürgermeisters ist das Problem.

Ihr Sir Gisbert