Hausmannstätten„GU Süd“: Treffen der Nachbarn

Mobbing, Hagelabwehr und Verkehr standen beim saisonalen Treffen der Ortschefs auf dem Programm.

Werner Kirchsteiger
Werner Kirchsteiger © KLZ/Eder
 

Die Bürgermeister von Vasoldsberg, Hausmannstätten, Hart bei Graz, Raaba-Grambach, Gössendorf und Fernitz-Mellach – kurz „GU Süd“ genannt – zeigten sich vor einigen Tagen in Hausmannstätten konstruktiv. Werner Kirchsteiger, Obmann des regionalen Entwicklungsvereins und Ortschef von Hausmannstätten, sprach Projekte an, die durch das Treffen konkret wurden.

Schulaktion. Demnächst startet eine Präventivaktion gegen Mobbing und Gewalt, die an allen Volksschulen der Region und der Neuen Mittelschule Hausmannstätten stattfinden wird. Finanziert durch den Verein werden Eltern und Pädagogen zu Vorträgen geladen.

Hagelabwehr. 24.000 Euro geben die „GU Süd“-Gemeinden jährlich für die Hagelabwehr aus. Diese Maßnahme wurde für die nächsten fünf Jahre beschlossen.

Öffis. Der Verbund wurde um Prüfung zweier Forderungen gebeten: eine Verlängerung der Linie 74 Richtung Gössendorf und Fernitz sowie eine Taktänderung der Sonntagsfahrten der Linie 76U. „Dieser Bus fährt stündlich und ist fast leer“, so Kirchsteiger. „Eventuell geht sich ein Zwei-Stunden-Takt in Kombination mit dem 75U aus – und eine Kostenreduktion.“

Hochwasserschutz. In 14 Tagen wollen die Bürgermeister Gespräche mit Grundstückseigentümern entlang des Färbersbaches führen. Außerdem soll das Projekt in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. Geplant ist nämlich ein 240.000 m² großes Rückhaltebecken, um die Hochwassergefahr des Färbersbaches endgültig zu dämmen.

Verkehr. Ein Dauerwunsch ist der Autobahnanschluss zum A 2-Knoten. „Dazu müsste der Grambach verlegt und ein Rückhaltebecken gebaut werden“, so Kirchsteiger. Er hofft auf einen Baubeginn – in zehn Jahren.
Das nächste „GU Süd“-Treffen findet früher statt: Die Kommunen-Chefs haben sich wieder für September verabredet.

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