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Brunnsteiner & Co.

Graz hat zehn neue Bürger

Sie haben sich ganz besonders um unsere Stadt verdient gemacht: Heute wurden zehn Personen im Rathaus geehrt. Darunter ORF-Legende Christine Brunnsteiner.

Feierliche Überreichung der Urkunde im Rathaus
Feierliche Überreichung der Urkunde im Rathaus © Foto Fischer
 

Heute war es wieder soweit: Fünf Damen (darunter ORF-Brunnsteiner) und fünf Herren (wie Theaterholding-Aufsichtsratsvorsitzender Wopmann) wurden durch Bürgermeister Siegfried Nagl geehrt und zu Ehrenbürgern der Stadt Graz ernannt.

Ehrenbürger

Gemeindemitglieder, die sich um die Stadt besonders verdient gemacht und das 60. Lebensjahr (in Ausnahmefällen auch jünger) überschritten haben, können zu "Bürgern" der Landeshauptstadt ernannt werden.


Der Einzug der Ehrengäste fand unter den Fanfarenklängen statt, die das Bläserensemble des Grazer Philharmonischen Orchesters zum Besten gab. Im Anschluss daran eröffnete der Bürgermeister die Festsitzung mit den Worten: „Wir ehren heute wertvolle Menschen in unserer Mitte, die Vorbildwirkung haben. Denn unsere Stadt lebt vom Engagement jedes Einzelnen."

Die neuen Ehrenbürger: Zehn Personen wurden von Bürgermeister Siegfried Nagl geehrt.

Christine Frisinghelli

Christine Frisinghelli (geb. 1949) war erste weibliche Intendantin des „steirischen herbst“. Ihre Spuren hat sie auch in der Fotografenszene und als Chefredakteurin der 1980 gegründeten Zeitschrift „Camera Austria“ hinterlassen.

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Christine Brunnsteiner

Christine Brunnsteiner (geb. 1954) ist vielen als ORF-Moderatorin nach wie vor ein Begriff. 2000 war für die Moderatorin ein Schicksalsjahr, woraus Publikationen und Engagement für die Krebshilfe Steiermark resultierten. Seither ist Brunnsteiner eine gefragte Referentin, Beraterin und Mediatorin. 2009 gründete sie den Verein „Wir für uns“, der sich als Generationenplattform zur Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit versteht.

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Rosemarie Irene Roller

Rosemarie Irene Roller (geb. 1937) ist Gründungsobfrau des Vereins „Bunte Blätter“ und war bis zu ihrer Pensionierung als Diplom-Sozialarbeiterin im Sozialamt der Stadt Graz  tätig.
Ziel des Vereins "Bunte Blätter" ist es, ältere Menschen in Pflegeheimen bzw. stationären Einrichtungen vor der Vereinsamung zu bewahren.

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Edith Temmel-Gierke

Edith Temmel-Gierke malt seit ihrem 25. Lebensjahr. Zu Beginn ihrer Laufbahn setzte sie sich mit biblischen Themen auseinander. Aus dieser Periode stammen große Glasfenster und Auftragsarbeiten im kirchlichen Bereich. Vor mehr als 50 Jahren bemerkte sie, dass sie Farben sah, wenn sie Musik hörte. Diese als „Synästhesie“ bezeichnete Fähigkeit inspirierte die Künstlerin und daraus resultierten komplexe Tonmalerein. Edith Temmel ist Initiatorin und Gründungsmitglied der „styriaARTfoundation“.

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Harald Seewann

Harald Seewann begann 1977 in seiner Freizeit mit der Bearbeitung der österreichischen Studentengeschichte und gründete zwei Jahre später den steirischen Studentenhistoriker-Verein. 1995 eröffnete er das Archiv „Historica academica judaica“, das sich mit der Erforschung der Geschichte und der Sammlung von Unterlagen aus der versunkenen Welt des jüdisch-nationalen Korporationswesens beschäftigt.

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Dorothea Kiesling

Dorothea Kiesling (geb. 1932) hatte bereits früh ihr Herz an das SOS-Fest im Schloss Eggenberg verloren, welches bis 2011 zugunsten bedürftiger Steirer stattfand. 1983 wurde Kiesling Obfrau der SOS-Gemeinschaft mit 156 Damen und konnte damit vielen notleidenden Familien helfen.

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Alfred Wopmann

Alfred Wopmann hinterließ in Graz seine Spuren als Aufsichtsratsvorsitzender der Theaterholding Graz. Wopmann studierte an der Universität Wien und an der Akademie für Musik und darstellende Kunst. Es folgten Regieassistenzen am Burgtheater, an der Staatsoper Wien, bei Otto Schenk, Götz Friedrich, Luchino Visconti und Jean Pierre Ponelle bei den Salzburger Festspielen. Sein Debüt als Regisseur feierte Wopmann 1972 mit Gottfried von Einems „Besuch der alten Dame“ (Dürrenmatt) am Dortmunder Opernhaus. 

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Wolfgang Leitner

Wolfgang Leitner (geb. 1953) ist jemand, der vor allem mit wirtschaftlichen Erfolgen seines Unternehmens - der Andritz AG - aufzeigt. Er wurde in jenem Betrieb, in dem sein Vater 30 Jahre lang sein tägliches Brot verdiente, 1994 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Im Februar 2006 erwarb Leitner die VA Tech Hydro vom Eigentümer Siemens, führte sie vom Nischen-Player an die Spitze des Weltmarkts und siedelte sie dort als Nummer zwei an. 

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Franz Küberl

Franz Küberl (geb. 1953) ist untrennbar mit der Caritas verbunden, deren Direktor er nach wie vor ist und Präsident von 1995 bis 2013 war. Küberl beschreibt sich selbst als das „Gewissen des Landes“ wenn er anprangert, dass Menschen an den Rand gedrängt, ausgegrenzt, ja kriminalisiert werden.

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Christoph Binder

Christoph Binder (geb. 1951) ist seit 2008 Obmann des Odilienistitutes. In dieser Funktion tritt er für die Anliegen von Menschen mit Behinderung ein und ist um deren Wohlergehen mit Herz und Seele bemüht. 

Fischer
1/10

Insgesamt sind es nun 110 Persönlichkeiten, die den Bürgerbrief besitzen.

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