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GRAZER ADVENT

Das Geheimnis hinter der Eiskrippe

Wer das Kunstwerk heuer gemacht hat. Und warum die Krippe in jedem Fall standhaft bleibt. Michael Saria

Grazer Eiskrippe
© Fuchs Jürgen
 

Sie gehört zu den jährlichen Höhepunkten im Grazer Advent, ist Treffpunkt für unzählige Schaulustige und der "Star" in internationalen Zeitschriften: die Eiskrippe im Landhaushof. Und doch ist heuer hinter den gefrorenen Kulissen einiges neu.

So ist erstmals Kimmo Frosti aus Finnland für das Kunstwerk verantwortlich. Ein trefflicher Künstlername, oder? Citymanager Heimo Maieritsch schüttelt den Kopf: "Hab' ich ehrlicherweise auch gedacht. Aber meine Kollegin hat sich mit ihm ausführlich unterhalten und da meinte er, dass der Name Frosti in seiner Heimat weitverbreitet sei."

Doch so schön die Eiskrippe ist, in vergangenen Jahren könnte sie sich zuweilen für die Temperaturen in Graz nicht so recht erwärmen - und ist geschmolzen. "Wir haben längst vorgesorgt, diese Attraktion ist bis Weihnachten in jedem Fall zu sehen", betont Maieritsch.

Das Geheimnis: "Die Krippe selbst besteht aus derart massiven und großen Blöcken, dass sie selbst bei wärmerem Wetter noch standhaft bleibt." Die Krippenfiguren aber werden laufend ersetzt  - "und zwar an jedem Freitag", verrät Maieritsch. Ob diese laufend neu "geschnitzt" werden müssen? "Nein. Diese Ersatzfiguren sind längst fertig und warten in einem Kühlhaus in der Weststeiermark auf ihren Einsatz."

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