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Steirer des Tages

Sinnige Kunst für Kirche

Seit 1999 ist die Kirche Graz-St. Andrä auch ein Treffpunkt für Künstler. Pfarrer Hermann Glettler hat nun ein Buch über "Andrä Kunst" herausgegeben.

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© Sabine Hoffmann
 

Er steht für Integration im Multikultibezirk Gries, diskutiert über Gesellschaftspolitik - und hat vor 14 Jahren mit ANDRÄ KUNST begonnen: Pfarrer Hermann Glettler. Sein Interesse für Kunst hat Professor Luis Sammer geweckt. Bereits im Priesterseminar gründete er eine Galerie, in der Werke von Max Weiler, Josef Mikl oder G.R.A.M. gezeigt wurden. Während seines Studienaufenthalts in Deutschland war er Gaststudent an der Kunstakademie Stuttgart. Zurück in Graz begann der Übelbacher neben Theologie auch das Studium der Kunstgeschichte, das er mit einer Arbeit über Walter Pichler abgeschlossen hat. Fasziniert von Persönlichkeiten wie P?re Couturier in Frankreich und Otto Mauer ist seine Entschlossenheit gereift, Kirche für zeitgenössische Kultur zu öffnen. Dass die folgenschwere Entzweiung von Kirche und Moderne nichts Endgültiges sein muss, beweist ANDRÄ KUNST. "Ich bin leidenschaftlich gerne Priester und wollte niemals eine Kunstkirche machen. Alles hat sich organisch entwickelt", erklärt der Pfarrer, der neben seiner missionarischen Seelsorge auch einiges an Sozialarbeit leistet. "Kunst berührt von sich aus das Wesentliche des Menschseins." Seine langjährige Freundschaft mit zahlreichen Kulturschaffenden ist ein weiterer Grund, dass in der Andräkirche eine Fülle bester österreichischer Gegenwartskunst zu finden ist.

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