KPÖ will Graz umkrempeln Kahr: "Keine Großprojekte mehr, die die Menschen nicht brauchen"

Das erste Abtasten ist vorbei. Am Freitag legte die KPÖ-Spitze um Elke Kahr und Robert Krotzer ihre Pläne für Regierungsverhandlungen vor.

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Die Zeit des ersten Abtastens und Sondierens in Graz nach der Wahl ist vorbei: Am Freitag legte Elke Kahr ihre weiteren Pläne zu einer Regierungsbildung vor.

Kommentare (99+)
Dianthus
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Vizebürgermeister

Vor der Wahl ist halt nicht Nach der Wahl. Erstes Wahlversprechen (Stichwort: Vizebürgermeister geht nicht an den zweitstärksten) wird bereits gebrochen. Soviel zum Thema Vertrauen und Ehrlichkeit einer KPÖ

SagServus
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Soviel zum Thema Vertrauen und Ehrlichkeit einer KPÖ

Sie können uns sicher sagen, wo Elke Kahr dieses Wahlversprechen gegeben hat?

Umgekehrt kann ich mich noch an die Wahl 2012 erinnern, wo Hr. Nagl vollmundig im TV(!) gemeint hat, auf den Erfolg der KPÖ angesprochen und ob Kahr VBGM wird, dass dem zweitstärksten natürlich auch das Recht auf diesen Posten zusteht.

Nur um ein paar Tage später dann von dem nichts mehr wissen wollte und mit "tricksereien" der SPÖ (also 3. stärkste Partei) den VBGM Posten zugeschanzt hat.

Achja, jetzt wo es mir gerade einfällt. Hat nicht irgendeiner sich vor ein paar Tagen wüst über einen angeblichen Postenschacher beschwert weil im Raum stand, dass die KPÖ einen Senatssitz an die SPÖ geben könnte? Das man sowas nicht machen kann weil das ja die SPÖ abhängig von der KPÖ macht?

Lepus52
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Die ÖVP-Graz muß paktfähig und pakttreu sein!

Es ist doch logisch, dass eine Partei, die die Bürgermeisterpsrtei ableht und mit ihr nicht in Koalition arbeiten will, nicht den Stellvertreter stellen kann.

rb0319
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Wissen Sie mehr?

Bitte um Quellenangabe zur Behauptung, dass die KPÖ ein Wahlversprechen (kann dem Namen nach nur VOR der Wahl gegeben werden) abgegeben hat, welches besagt, dass die ÖVP nicht den Vizebgm. stellen darf.

melahide
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Und

Woher die KPÖ wusste, dass sie erster werden?? VOR der Wahl rechneten sie mit Platz 2 .. wenn sie dann gesagt hätten ..

Lodengrün
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Meines Erachtens

werden wir bei dieser Bauwut, die ja nicht abebbt, um die U-Bahn nicht herumkommen. Mit den Bims packen wir das nicht.

Moveit
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Natürlich packen wir das mit der Bim

Wesentlich größere Städte wie Zürich, Leipzig, Dresden, Krakow (Krakau), Birmingham... kommen ohne Metro aus. Entscheidend ist, dass die Tram erstens ausgebaut und zweitens beschleunigt wird. Beides natürlich auch zu Lasten des KFZ-Verkehrs (das war ja letztlich der einzige Grund, warum die ÖVP eine Metro. Die stört den Autoverkehr an der Oberfläche nicht). Wenn man die derzeit knapp 40 Tramkilometer in Graz erst einmal verdoppelt hat (zum Vergleich: Zürich ca. 90 km), sieht die Sache schon anders aus.

llueg
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X 1,8

Zürich hat auch fast doppelt soviele Einwohner!

LaoQui
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Zürich hat nur 50 % mehr als Graz!

Zuerst googeln, dann blödeln1

Lodengrün
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Nun ja

Juli 2021 433 760 295 493 138 267 31,9
Bitte lesen Total, Schweizer, Auslaender, Prozent Auslaender

Lodengrün
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Ich bin

kein Experte in der Beurteilung des Bedarfes einer U-Bahn. Ich könnte Ihnen genug Beispiele von kleineren Städten mit Bahn nennen. Ich lebe in Zürich. Da läuft ja die S-Bahn quasi durch alle Stadteile. Und von dort hinaus. Würde sagen entspricht voll einer U-Bahn. Darüber hinaus. City wie Graz sie hat gibt es nicht. Und wenn Sie das Niederdörfl, Paradeplatz als City meinen. Von Stadelhofen Richtung Hauptbahnhof fahren S3, S6, S9 und S12. Die Stadt umsäumt den See, hat einen anderen baulichen Charakter.

Lodengrün
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Nachsatz @Moveit

Bitte sehen Sie meinen Beitrag zu Ihrem Einwurf nicht als Kritik, mein urspruenglichen Beitrag schrieb ich wie ich die Situation zurzeit lese. Danke fuer den Hinweis was die ÖVP antreibt sie zu bauen. Ein "grusiger" Gedanke würde der Schweizer sagen. Wir brauchen in der Stadt alles, nur nicht noch mehr Verkehr.

wollanig
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was gibt es

an der U-Bahn negativ zu bewerten??

Reipsi
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Das weiß er

selber nicht !

Lodengrün
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Ich habe

gar nichts bemerkt. Claro!!!! Ein paar Wörter und schon macht man irgend etwas anderes draus. 🤨Und U-Bahn ist ein Großprojekt oder nicht?

hoerndl
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Diese U-Bahn ist der größte provinzielle Schwachsinn den es gibt,

das wurde von sich von Wichtigmachern ausgedacht, die nie aus Graz herausgekommen sind.

hansi01
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Keine Großobjekte welche die Menschen nicht brauchen

Ist gut so. Aber wer bestimmt was die Menschen brauchen?

rb0319
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Ganz einfach:

Die Wähler bestimmen das. Deshalb ist Nagl jetzt nicht mehr Bgm., und die ÖVP stellt ihn auch nicht mehr.

Vielgut1000
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Nicht nur an heute denken.

Sondern auch an Morgen

Gelernter Ösi
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Sie werden es nicht glauben:

Die Menschen!
#Demokratie

DergeerdeteSteirer
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@hansi01, .................

behirnte Fachleute, egal ob aus dem Allgemeinleben, der Wirtschaft oder auch Politik, aktiv mitwirkende Bürger mit realistischen Sichtweisen sind ebenfalls sehr gefragt.

neuernickname
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Steirer - Hm - die Bürger haben aber KAHR gewählt weils net gewusst haben dass die

eine Kommunistin ist.

Ist das dann net irgendwie schwierig? Weil wenn wir jetzt realistisch sind, betrifft die kommunistische Wirtschaftspolitik einen Großraum von mindestens 450000 (Graz und GU) Menschen, und 34000 davon (7,5 %) haben Kahr gewählt.

leonlele
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Man kann niemanden zur Wahlurne prügeln

ist auch gut also aber dann auch so zu akzeptieren wie es gekommen ist!

neuernickname
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Die GUler durften gar nicht wählen, werden aber teilweise noch massiver betroffen sein als die Grazer selber

Ich bin GUler - die Stadt ist einen Steinwurf entfernt - und es rollt der Verkehr rein und raus und raus und rein.
Das ist eben das Problem, weil G und GU immer stärker zusammenwachsen.

stadtkater
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Immer die jeweilige Mehrheit

im Gemeinderat.

Z. B. Hätten Sie eine Surfwelle um 2 Millionen unbedingt "gebraucht"?

neuernickname
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kater - Wenn Sie mehr Geld bringt, als sie gekostet hat - ja warum nicht?

Nur wegen der roten Fahnen, werden die "Provinzler" nicht nach Graz reinfahren.

stadtkater
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Wie soll eine Surfwelle Geld bringen?

Wohl durch die unbezahlbare Werbewirkung für Graz in der ganzen Welt mit unendlicher Umwegrentabilität;)!

hfg
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Grundsätzlich sollte

Regierungsarbeit durch ein Miteinander aller gewählten Parteien erfolgen. Wenn man sich gegenseitig blockiert oder sogar dagegen arbeitet, dann will das kein Wähler. Für die Sachkompetenz gibt es Vorstände und Spitzenbeamte die Entscheidungen aufbereiten und umsetzen.
Ich fürchte nur in Graz wird das nicht umzusetzen sein. Wenn die ÖVP, ihre eingesetzten Vorstände und Spitzenbeamte und auch noch die FPÖ nicht mitmachen, was leider absehbar und bereits angekündigt wurde, dann ist das eine sehr herausfordernde Aufgabe. Ich denke aber die Wähler werden das beobachten und mitkriegen, dann wird vermutlich bei der nächsten Wahl der nächste Denkzettel fällig.

Alfa166
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Genauso geht Politik!

Wenn das Volk eine Partei als stimmenstärkste Partei wählt, dann sollte auch diese Partei die Führung übernehmen, dann absteigend die zweit stärkste Partei usw. und nicht irgendwelche Minderheitskoalitionen gebildet werden und die zum Zug kommen, die eigentlich gar nicht gewählt wurden. Das sollte auch in der Bundespolitik zum Tragen kommen, es heißt zwar immer, daß Volk hat gewählt, aber dann sollte auch die Reihenfolge strikt eingehalten werden. Ansonsten könnten wir ja gleich so ein undurchsichtiges Wahlmänner System, wie in den USA einführen.

DergeerdeteSteirer
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@Alfa166, ..............Dies ist auch seit eh und je meine Sichtweise, .................

die stimmenstärkste Fraktion soll die Führung übernehmen, die zweitstärkste den Vize, ............... usw.
Es ist ein Bürgerentscheid, der muss Geltung haben, mit den herumtaktieren, spekulieren und feilschen muss endlich mal Ende sein, da es meines Erachtens sonst eine reine Günstlingsschieberei ist.
Der/Die Bürger haben so gewählt und entschieden, genau das sollte bindend respektiert werden, und die gewählten sind gefordert dies einzuhalten und für die Bürger zu arbeiten, schließlich und endlich sind sie "nur" Volksvertreter, sonst ist es nicht demokratisch!

DergeerdeteSteirer
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Zusatz:

Wenn eine Fraktion nicht die 50% erreicht, muss es eine Koalition mit der zweitstärksten Fraktion geben usw. .......................
Im Fall von Graz müsste dies heißen das KPÖ und ÖVP die Stadtregierung bilden müssen!!

silentbob79
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@DergeerdeteSteier

"muss es eine Koalition mit der zweitstärksten Fraktion geben "

Sorry, aber das ist Blödsinn. Wenn es eine linke Mehrheit gibt, will offenbar die Mehrheit der Wahlberechtigten linke Politik (in den verschiedensten Härtegraden), dann ist es nur logisch, dass auch die entsprechenden Parteien eine Koaltion bilden, auch wenn sie nicht erster, zweiter und dritter sind. Denn was soll bei einer Regierung rauskommen, wenn sich der erste und der zweite spinnefeind sind?

BigC
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Vor 1 Woche sagt Frau Kahr

Die zweitstärkste Partei soll auch den Vizebürgermeister stellen. Keine 5 Tage nach der Wahl schon das erste Versprechen gebrochen.

migelum
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Nebenbei: Etwas gesagt zu haben, ...

... hat man damit noch lange nicht versprochen ...

Alfa166
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Nein, das hängt ganz von der ÖVP ab, ob sie dich beteiligen wollen.

So hab ich das verstanden.

SoundofThunder
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🤔

Aber die ÖVP hat eine Zusammenarbeit mit der KPÖ ausgeschlossen. Es gibt tatsächlich eine Partei mit der sich die ÖVP nicht ins Bettchen legt. Die FPÖ mit ihren Burschenschaften,Gesangsvereinen,Pegida- und Identitären Anhänger waren kein Problem für die ÖVP. Darüber sollte man auch mal Nachdenken.

hortig
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@soundofthunder

Wie immer weit daneben, falls sie sich erinnern koennen, war die fpö die einzige Partei, neben der Kpo, mit der sich rechnerisch eine Mehrheit ausgegangen ist

Wie immer dummes daher geschwafle

SoundofThunder
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😏

Sie sollten darüber nachdenken. Dass Sie es nicht verstehen wundert mich nicht. Könnte nicht schaden.

hortig
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Regierung

Wie will jemand regieren der keinerlei Beziehungen zu Magistrats oder Landesabteilungen hat, der keine Vorstände der großen Arbeitgeber in Graz kennt, der wahrscheinlich nicht einmal weiß womit die Grazer Forschungsbetriebe international erfolgreich sind, und, und, und...

hoerndl
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Dann brauch ma eh nimmer wählen,

Wenn eine Partei alle Posten innehat, ist das Spiel vorbei.

LaoQui
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Sie wollen damit doch nicht sagen, wer keine Freunderlwirtschaft

treibt, kann nicht regieren? Oder: ohne Schmieren gehts nicht? Falls das wirklich so ist, dann tut es mir um unsere Stadt und ihre Bürger wirklich leid. Ich bin überzeugt, Elke Kahr kann beweisen, dass Graz nicht so ist, wie Sie überzeugend schildern.

hortig
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@LaoQui

Sie sollten nachdenken bevor Sie schreiben. Ein gutes Verhältnis zu den wichtigen Abteilungen heißt ja noch lange nicht Freunderlwirtschaft, aber wenn ich niemanden kenne, ist das wie in einer Firma, Einzelkämpfer tun sich immer schwer, oder.....
Und wenn ich die wichtigsten Firmenleute nicht kenne..
Frage an Sie, wer zahlt die Steuern, oder.... Das hat mit schmieren nichts zu tun, aber ich sehe schon, wie eine Stadt funktioniert wissen sie wohl nicht

nasowasaberauch
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Also ob der Nagel gewusst hätte, woran in Graz geforscht wird.

Eigentlich sollten die persönlichen Beziehungen zu Amtsträgern egal sein.

Die Realität sieht aber sicher anders aus.

hortig
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@nasowasaberauch

Ganz sicher 100 %mehr als Kahr, und was die CO s der Firmen angeht, wer zahlt denn die Steuern????
Und lesen geht auch nicht gut, ich habr nie von persönlichen Beziehungen zu Amtsträgern gesprochen, aber man sollte sie kennen und wissen was die tun.

nasowasaberauch
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Die Steuern zahlen vor allem die Angestellten & Arbeitgeber

Aber sicher nicht die COs.

Ist ja nicht deren Geld, sondern das der Firmen. Die COs sind ja auch nur Angestellte.

Ausser bei kleinen Personengesellschaften. Aber die tragen sicher auch nicht so einen großen Anteil bei.

hortig
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@nasowasaberauch

Und wer leitet die Arbeit gebenden Unternehmen???? Und wer steuert die Unternehmen?? Ihrer Ansicht wohl das Unternehmen selbst. Lesen Sie eigentlich was sie schreiben????

karlmayerkainach
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Na dann...

....Gute Nacht, Graz!

Mila9
22
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Peinlich - einfältige Politik

Der Auftritt des KPÖ-Teams ist peinlich. Mich interessieren nicht die Gedanken der KPÖ und auch nicht das Eigenlob, wie toll sie sind, sondern mich interessiert viel mehr, wie diese Dame eine stabile Regierung zusammenbringen möchte und wie das konkrete Programm aussieht und nicht, was es nicht mehr geben wird!. Der Klassenkampf wurde am Sonntag eröffnet. Wenn es keine innovativen und großen Projekte mehr geben darf, befeuern wir den Biedermeier und gleichzeitig eröffnet die KPÖ einen Klassenkampf (Ausspielen von Arbeitgeber, ArbeitnehmerInnen). Eines darf schon einmal festgehalten werden, wir sind nicht in den USA und bei uns gibt es ein gutes soziales Netz. Die KPÖler tun ja gerade so, als würden bei uns die Menschen alle auf der Straße schlafen.

Gelernter Ösi
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sprachs

und köpft ein Flascherl Dom Perignon.

neuernickname
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Die Frage ist halt, welche Großprojekte brauchen die Menschen.

Was die Menschen nämlich brauchen ist Arbeit und ordentliche Löhne.

Und das muss man halt mal klar sagen. Der Nutzen von Projekten ist nicht automatisch groß, weil die Projekte klein sind und nix kosten dürfen.

Reipsi
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Viel

Glück !

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