Zuerst KassasturzWarum Elke Kahr heuer kein neues Budget beschließen wird

Während die Regierungsverhandlungen gerade erst begonnen haben, ist jetzt schon klar: Das Budget für 2022 wird diesmal nicht wie sonst üblich im Dezember beschlossen.

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Kahr
Wahlsiegerin Elke Kahr (KPÖ) stellt klar: Für das Budget braucht es mehr Zeit © Jürgen Fuchs
 

Egal, was bei den Gesprächen zwischen Wahlsiegerin Elke Kahr und den anderen Parteien unterm Strich herauskommen wird, eines ist jetzt schon fix: Graz wird mit einem Budgetprovisorium ins neue Jahr gehen. Sprich: Das alte Budget wird einfach fortgeschrieben.

Kommentare (5)
wopa
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JaJa

Es ist halt ein Unterschied, ob man einen Teil seines Gehalts spendet und nicht 'weiterdenkt, oder ob man Verantwortung Zukunftsideen und für alle die Finanzen im Griff haben muß.
Ich bin auf die komunale Zielsetzung und Finanzierung der Pflichtaufwändungen gespannt.
Vorerst keine neuen Ideen!!!

LaoQui
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Die Katze im Sack?

Da steht u.a.: "Wir kennen ja die Zahlen der ganzen Beteiligungen nicht, hatten dort ja nie Einblick". Heißt: da laufen Geschäfte am Gemeinderat vorbei, weil sie ausgelagert sind; die dortigen Geschäftsführer sind alle von Schwarz-Blau bestellt. So sind z. B. die Öffis nicht unter Kontrolle des Gemeinderates, wussten Sie das? Es wäre fahrlässig, sich das nicht auszuschauen. Und Sie sollten lieber hoffen, dass da nicht zuviel Schlimmes ans Tageslicht kommt.

hortig
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@LaoQui

Ich denke eher, das hat sie nicht interessiert...

LaoQui
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Es gibt wichtige städtische Angelegenheiten, die ausgegliedert sind,

und daher dem Stadt- und Gemeinderat nicht transparent genug vermittelt wurden. Das wird sich jetzt mit Kahr hoffentlich ändern. Sie werden sich noch wundern, wofür sie sich alles interessieren wird, was bisher vielleicht unter den Tisch gekehrt wurde. Und ein Kassensturz bei der Übernahme einer so wichtigen Unternehmung wie der Stadt Graz ist ja wohl eine notwendige Selbstverständlichkeit.

hortig
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@LaoQui

Und welche Angelegenheiten, bitte Beispiele.