Koalition, Arbeitsübereinkommen?Welche Möglichkeiten es jetzt in Graz gibt

Die Suche nach Mehrheiten und Koalitionswegen nach der Gemeinderatswahl in Graz hat begonnen - drei Möglichkeiten gibt es. Und: Von "Hasibingl" bis Voves und Schützenhöfer - diese kreativen Regierungslösungen gab es in der Steiermark.

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Für die drei stimmenstärksten Parteien - die KPÖ mit Elke Kahr, die ÖVP mit Kurt Hohensinner und die Grünen mit Judith Schwentner - geht es an die Verhandlungen © Jürgen Fuchs (2), APA
 

Mit dem Endergebnis für die Grazer Gemeinderatswahl 2021 wurden auch entscheidende personelle Weichen gestellt – vor allem für den zweiten Stock des Rathauses: Elke Kahr wird wohl erste kommunistische Bürgermeisterin von Graz und damit Siegfried Nagl (ÖVP) ablösen, der ja noch am Wahlsonntag seinen Rücktritt erklärt hatte. Auch wenn Kahr von sich aus noch keine neuen Visitenkarten drucken lässt: Sie will abwarten, nicht zuletzt aufgrund der „Farce“ im Jahr 2013, als sie von den anderen Parteien in fünf Durchgängen als potenzielle Vizebürgermeisterin ausgebremst worden war.

Kommentare (9)
Pelikan22
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Die KPÖ wurde gewählt!

Drum lasst sie arbeiten! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen! Ist doch leicht erklärbar. Es gilt, die Suppe auszulöffeln.

seinerwe
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Welche Ziele

welche Unterschiede, welche Gemeinsamkeiten....
Die KPÖ unterscheidet sich sehr wesentlich und hat keine mehrheitsfähige Vorstellungen bekanntgegeben. Stillstand ist die wahrscheinlichste Variante.

stprei
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Ja

Sehe ich auch so. Endlich einmal richtig konservative Politik.

Ich korrigiere
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einen farblosen verlierer wie ehmann

nochmals als kandidaten aufzustellen, war und ist der politische selbstmord der spö graz. hätte ehmann annähernd die charakterzüge eines verbrauchten und rostig gewordenen nagl, hätte er ebenfalls sofort seinen rücktritt bekannt gegeben. nicht zu vergessen: stingl war der mentor von nagl und hat somit ebenfalls zum tod der spö graz seinen beitrag geleistet. also weiterhin mit ehmann und los gehts in die bedeutungslosigkeit von 1,5 %

hfg
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Voves hat mit seiner Entscheidung

das Begräbnis der SPÖ zumindest in der Steiermark und Graz eingeläutet. Er hat damit, eine schwache Partei mit einem schwachen Schützenhöfer gestärkt und damit seine eigene Partei zerstört. Auch dadurch das er einen sehr schwachen Nachfolger für sich bestimmt. Das war der Anfang vom Absturz der SPÖ und es ist kein Ende in Sicht.

stprei
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Erbsünde

Ja, die Erbsünde von Vives, die die SPÖ noch immer woe ein Banner vor sich herträgt, anstatt sich einmal auf richtige Inhalte zu fokussieren.

Hat halt mit Graz nix zu tun.

SoundofThunder
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🤔

Er wurde geradezu dazu gezwungen. Nicht vergessen die Drohung Schützenhöfers sich mit den Blauen auf ein Packerl zusammen zu schmeißen.

hfg
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Die Drohung hätte man ignorieren

müssen und bei der nächsten Wahl wäre man sehr stark gewesen-durch die „Fehlentscheidung“. Ist man überall komplett abgestürzt und stürzt weiter. Auf diesen Bluff hat man völlig falsch reagiert. Schützenhöfer ein schwacher, wurde mangels Alternativen stark gemacht.

SagServus
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...

Den Fehler den Voves gemacht hat war, seinem "Freund" Schützenhöfer zu vertrauen.

Als Freund fuchtelt man nicht dem FPÖ-Messer vor dem Gesicht herum und verlangt die Brieftasche.