Essay zum Triumph der KPÖDie Verwechslung von Politik und Sozialarbeit

Der Wahltriumph der Grazer Kommunisten beruht auf einem Missverständnis, meint der Soziologe Manfred Prisching. Die Stimmbürger wählten eine Art Caritas, aber das sei nicht Politik.

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Die KPÖ ist nun die stärkste Kraft in Graz © (c) © Ripix
 

Sie waren schon immer nett. Seinerzeit, in den 1970er-Jahren, traten die kommunistischen Studenten immer singend auf, es werden wohl revolutionäre Lieder gewesen sein. Sie haben ja vor allem einander bekämpft, die Maoisten, die Trotzkisten, die Sowjetkommunisten und andere. Da ging es um Subtilitäten der Marx- und Machtinterpretationen. Die KPÖ lebte Parteidisziplin, sie hat sich mit der reformistischen Tschechei und ähnlichen „Abweichlern“ nie anfreunden können. Die Zeit ist über alle diese Auseinandersetzungen hinweggegangen. Der Liedermacher Franz Stephan Parteder übernahm die Landespartei, aber dann kamen die Kaltenegger- und schließlich die Kahr-Phasen: Normalerweise grundeln Kommunisten in Österreich bei ein oder zwei Prozent, nunmehr ist es in Graz fast ein Dreißiger-Wahlsieg geworden. Dieser hat nur eine Erklärung: Das Wählervolk betrachtet Wahlen als unpolitische Aktivität. Wahlen haben offenbar nichts mit Politik zu tun.

Kommentare (99+)
Lodengrün
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Ja @lieschen

es scheint wirklich so das die Leute sich mit den Personen identifizieren wollen. Beispiel Anschober ist ausgezeichnet. Man sah sein Engagement, verzieh dabei auch Fehler. Kahr hat sich ihren Platz in Graz erarbeitet. Nicht mit politischen statements, sondern mit Einsatz in der jeweiligen Sache. Hatte ihr einmal ein ein falsches Vorgehen eines GVB Kontrolleurs vorgetragen, sie nahm sich der Sache an. Habe Eustacchio ein Parkplatzproblem geschildert, er machte nicht einmal Muh. Was ihr jetzt schon vorab politisch unterstellt wird ist im Ordner Schmutzwäsche abzulegen.

lieschenmueller
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Einsatz in der jeweiligen Sache

Bei einer Bürgermeisterwahl, die oft auf die Persönlichkeit dessen beruht (drum können auch Listen XY, wenn dort wer leutenah ist, große Erfolge erzielen, zumindest in kleineren Orten) ein großes Mittel im Ansehen und für den Erhalt von Stimmen.

Jetzt abseits einer Großstadt. Ich bewundere unsere Bürgermeister in den kleinen Gemeinden. Die müssen sich viel anhören, weil es auch zum "Job" gehört, haben die Erwartung jedes Einzelnen mit Anliegen auf ihren Schultern, das genau zu ihren Gunsten zu lösen. Was nicht immer geht. Dann das Einhalten von unzähligen Vorschriften, sonst kann man schnell mit einem Fuß im Kriminal sein. Und zu guter letzt, man verzeihe - bei jedem S.uaustreiben müssen sie ebenfalls dabei sein. Schon sowas wäre mir zuviel. Und in den Dörfern, Märkten, Kleinstädten mit wenig Einwohnern wird das Gehalt auch nicht die Welt sein.

columbush
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nur gut, dass...

...die övp keine entertainment politik betreibt.

SoundofThunder
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🤔

Der war gut 👍🏼

Aragorn5555
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Unrecht

Lieber Verfasser dieses Artikels, man sollte die Kirche auch im Dorf lassen, hier ging es um eine Bürgermeisterwahl, nicht um die Bundesregierung oder sonst was. Und ja, ein Bürgermeister darf und muss auch Sozialarbeiter sein. Von Graz wird auch keine rote weltrevolution ausgehen, das ist wohl auch einer Frau kahr selbst bewusst, das Menschen hier kein kommunistisches System sondern eben die die gute Arbeit der kpö in Graz gewählt hat. Man sieht ja dieser Erfolg ist auf Graz beschränkt und funktioniert zb in Wien auch nicht. Größtes Argument war wohl auch, dass die Grazer fanden das es Zeit für das Ende von Herrn Nagl als Bürgermeister ist, er selbst halt das ja leider nicht erkannt und sich so selbst demoliert und sich demontiert.

neuernickname
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Aragorn - Nur so als Frage - wenn Kahr eine nette Faschistin wäre - würdens dann auch so

verharmlosend schreiben? Auch der Faschismus war (oder ist) eine Form des Sozialismus.

Der Kommunismus ist eine dogmatische, totalitäre Ideologie. Parlamentarismus soll dort "überwunden" werden. Eine Demokratie im Sinne des freien Spiels der Kräfte durch freie Wahlen, ist im Endziel der Kommunisten, dem Sozialismus nicht vorgesehen.
Der Sozialismus ist der Endpunkt der Geschichte - dort gibt es keine Parteien mehr, der Individualismus ist dort abgeschafft. Die "Freiheit" des Sozialismus ist die Unterordnung des Einzelnen unter eine - religiös verehrte - "klassenlose" Gesellschaft, die von "Planern" von der Wiege bis zur Bahre des Sozialisten durchorganisiert ist.
Die Pläne sind dabei so gut, dass jeder Mensch Zugriff zu sämtlichen Ressourcen hat und - so wie der Träumer Marx es sinngemäß formulierte, man heute ein Jäger und morgen ein Dichter sein könne.
Ein Schlaraffenland. Knappheit von Ressourcen war Marx unbekannt.

Ob das nun eine große Stadt betrifft oder ein kleines Dörferl - die Ideologie ist dieselbe.

neuernickname
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Ob wohl diesmal ein rot-weiß-rot Daumendrücker eine sachliche Antwort zusammenbringt

Ich bin gerne bereit mich in meiner Kommunismus-Sicht belehren zu lassen, mit belastbaren Fakten.

LaoQui
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Lassen Sie es einfach, nick!

@neuernickname
Wenn Sie vom Irrtum gefangen sind, dass hier nur "Rote" posten, dann seien Sie konsequent, und lassen Ihre vergeblichen Versuche. Wie in der künftigen Stadtregierung sehen Sie sich einer vernünftigen Mehrheit gegenüber. Der Kommunismus als Ideologie hat mit der Absetzung von Nagl nicht so viel zu tun, wie Sie gern glauben möchten (siehe oben).

neuernickname
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Danke, dass Sie mir den Mund verbieten wollen.

Typisch rot. Die "linke" Mehrheit will also Kritik durch mundtotmachen unterbinden.

Ja, das war mir bekannt.

Mehr fällt mir dazu nicht ein.

LaoQui
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Ich konnte ja nicht wissen,

dass Sie an einem Projekt für NLP oder so ähnlich arbeiten. Trägt es vielleicht die Überschrift "Wie entgegne ich unbequemen Aussagen durch Verdrehung?" Oder es ist für Sie eine Geistesübung, vielleicht Denksport? Das sei Ihnen vergönnt, nicht jeder findet so amüsierte Zuhörer. Ihre Provokation hat ja auch ihr Gutes, und dafür ist Ihnen zu danken: aus den Antworten kann man erkennen, dass hier mit Intelligenz reagiert wird.

petera
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Und ich habe gedacht Politik ist Arbeit

für den Bürger und mit dem Bürger.

Diese Analyse wirkt auf mich befremdlich, vor allem wenn man auf Schwarz/Türkis und Fpö Politik sieht so es darum geht eine kleine Gruppe von Wählern, die sich mit Spenden einkaufen zu bevorzugen, Freunderl auf lukrative Posten zu setzen und in die eigene Tasche zu arbeiten.

Da ist mir die "Caritaspolitik" der KPÖ 1000x lieber.

feringo
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... der Universität nicht würdig

Hier zeigt sich, wenn jemand, wie Pirsching, an der Universität lehrt, noch lange nicht in der Lage ist im Sinne naturwissenschaftlicher Anforderungen Aussagen zu erarbeiten. Seine Stellungnahme ist ein Hohn auf die Wissenschaftlichkeit der Soziologie, weil sie derselben nicht mehr bringt als die Meinung irgendeines sich mit den aktuellen Ereignissen befassenden Menschen.
Zudem, die überhebliche Annahme, man dürfe Leute mit tief altruistischen menschlichen Charaktereigenschaften nicht in die Politik wählen, ist Absurdität in höchstem Reinheitsgrad. Die Quintessenz, wenn das stimme, wäre die Aufforderung, die fiesesten Typen zu wählen, denn nur diese hätten das Zeug dazu "richtige" Politik zu machen.
Nein, Herr Pirsching. Ich bin kein Grazer und auch kein KP-Wähler, würde aber niemals ihre bevorzugten Charaktertypen wählen.
Ich bevorzuge Menschen mit Geradlinigkeit und Vertrauen und einem großen Patzen an Altruismus. Das sind Werte, die auch heute noch zählen. Die zugeordneten Parteiprogramme sind dabei nebensächlich.

rb0319
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70 jahre alter Mann

analysiert offensichtlich verzweifelt, wie es "passieren" konnte, dass eine Frau, die keine Freunderlwirtschaft betreibt, und sich für die Bevölkerung einsetzt, gewählt wurde.

Pelikan22
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Was heißt "nebensächlich"?

Steht dort nicht deutlich sichtbar "Parteiprogramm"? Das hat Herr Dr. Pirsching hiemit klargemacht. Man hat zwar KPÖ gewählt, aber das Sozialengagement der dortigen Kandidatinnen und Kandidaten als "Caritas" gemeint. Dieselbe Caritas, die sich je nach Bedarf ein politisches Mäntelchen umhängt, wenn sie Sozialleistungen fordert, ohne jemals Kompetenz zu zeigen.

Laser19
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Der sowjetische Staat war fortschrittlich im Vergleich mit den heutigen westlichen Ländern

Knapp ein Drittel der Grazer Wähler sieht das so. Das muß man akzeptieren, aber nicht mögen.
Billige Ausreden, man hätte die "Betriebsanleitung" dessen was man gekauft hat, nicht gelesen, machen es nur schlimmer. Waren das alles Analphabeten?

homerjsimpson
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Worte von ÖVP-nahen Personen hören wir genug....

Man kann jetzt viel dagegenhalten, wie zB die zuletzt immer unterträglichere Arroganz der Nagl-ÖVP, auch gegenüber der KPÖ und ihren Wählern. Am Ende ist es aber ein hochpolitischer Schritt einen Bgm abzuwählen, und damit liegt Herr Prisching komplett falsch. Die ÖVP hat versucht den Mega-Ankündigungs-Populismus zu bedienen, und ist damit auf die Nase gefallen. Auch das ist hoch politisch. Schwarzblau wurde komplett abgewählt, das ist hochpolitisch.
Sorge sollte man sich eher machen, wenn fast 50% nicht wählen gehen, das ist unpolitisch. Aber das verdanken wir deutlich mehr der Schwarzblauen Politik in Graz als der KPÖ- Und: Die KPÖ hat keine absolute Mehrheit, hat keine Personen in der Verwaltung an alle strategischen Positionen gesetzt (die ÖVP schon), also wie soll denn da ein "Umsturz" gelingen, selbst wenn ihn die LPÖ wollte? Denn Demokratie und Politik funktioniert, wenn die Institutionen stark sind (Gerichte etc.), das sind sie. Eine Partei sägt zuletzt an den unabhängigen Gerichten und der Justiz mit laufender Kritik: Die ÖVP. Also bitte. Kirche im Dorf lassen, Herr Prisching, auch wenn es Ihnen sehr schwer fällt.

Herzilein1103
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Luftschlösser

Wo ist der Kommentar vom Herrn Professor über die Luftschlösser ( Gastkommentar von Dr. Zankel)die Freunderlwirtschaft , die Postenbesetzungen von Herrn Nagl. Dieser kann ja jetzt seine schützende Hand über sein Geschirrgeschäft halten und zeigen wie wirtschaftlich erfolgreich er ohne Bürgermeisteramt ist.

Bereits
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.

Thema des nächsten Aufsatzes von Priesching: Die Verwechslung von Politik mit dem Führen eines Geschirrladens, und wie es möglich war, dass jemand 20 Jahre Graz als sein Eigentum betrachten konnte und trotzdem gewählt wurde.

pescador
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Auf den Punkt gebracht

Damit ist zu diesem Thema alles gesagt.

zeus9020
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NICHTS DAZUGELERNT?

Wenn man, so wie Prof. Prisching, schon seit zumkndest 40 Jahren in einem universitären, jeder Praxis fernen System von Selbstüberschätzung und Selbstgefälligkeit verhaftet ist, dann darf es nicht wundern, wenn man derartig neue Formen von Politik, mag man diese nun gutheißen oder auch nicht, nicht versteht und deren Existenz so wie dieser leugnet. Das aber ist schlichtweg die BANKROTTERKLÄRUNG soziologischen Denkens!

jg4186
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Verwechslung von Politik und Sozialarbeit

Eine sehr interessante und bedenkenswerte Darlegung.
Politik ist doch Dienst an den Bürgern, und das hat Frau Kahr offensichtlich getan in den letzten Jahren. Und das wurde von den Wählern honoriert. an ihren Taten wurde sie gemessen, nicht an den Sätzen im Programm. Offensichtlich gibt es in Graz viele, zu viele, die zu kurz kommen, die sixch überfahren fühlen. Warum wohl nennt man den bisherigen BM "Beton-Nagl"? Warum können sich viele - besonders junge - Grazerinnen und Grazer das Wohnen, eine Wohnung, ein Haus in Graz nicht mehr leisten? Dabei werden doch viele Wohnungen gebaut, wie man sehen kann - aber sie sind, so sagten mir Grazer, Investitionsobjekt für finanzstarke Geldgeber. Da stimmt doch was nicht mehr. Wohnungen, um Geld anzulegen, nicht um dort zu wohnen!? Warum wohl wollen die Mehrheit der Berliner (nach Volksabstimmung) eine Verstaatlichung der Immobiliengesellschaften?

ovis volgus
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na und ?!!!

kann es mit der „Caritas“ in der Stadtregierung schlimmer werden als es bisher war? Die Menschen haben es einfach satt, von realitätsfremden, zum Teil korrupten am Volk vorbei agierenden Narzissten regiert zu werden. In Graz haben offensichtlich viele so gewählt, wie in ganz Österreich so einige denken:
Was bringt Veränderung der aktuellen Situation hin zu mehr Bürgernähe bzw. was ist das kleinere Übel im Vergleich zu den Großen bzw. zu der nicht mehr ernst zu nehmenden FPÖ!
Aus meiner Sicht ist es also nicht nur die Wahl der „Caritas“ sondern mindestens zu 50 % auch die Abwahl der „renommierten“ Parteien. Bravo!

GustavoGans
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Richtig ist

dass die ÖVP insgesamt ihre Sache nicht schlecht macht (mal abgesehen vom Zubetonieren).

Aber die ÖVP ist keine Partei, die den alltäglichen Sorgen der normal arbeitenden Bevölkerung kein Ohr gibt.
Viele hart arbeitende Menschen kommen mit ihren Geld nur knapp über die Runden. Ein (kleines) Vermögen mit Arbeit aufzubauen ist mittlerweile nahezu unmöglich.

Deshalb hat die Grazer Bevölkerung weise gewählt.
Sie hat hoffentlich dafür gesorgt, dass es zu einem Umdenken der regierenden Parteien in Österreich kommt, welche glauben, dass der normal arbeitende Bürger dafür da ist, damit es den Reichen gut geht.

Die Kluft zwischen Arm und Reich muss endlich wieder kleiner werden.

mikegraz1973
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Wie auch immer...

Desaströs sind die Lebensbedingungen in Graz natürlich überhaupt nicht. Aber in vielen Bereichen hat die bisherige Stadtregierung sehr wohl eklatant versagt. Im Bereich öffentlicher Verkehr geht seit Jahrzehnten nicht wirklich was weiter. Nagl hat sich lediglich auf Ankündigungen irgendwelcher selbstdarstellerischer Projekte beschränkt (U-Bahn, Gondel, Tiefgarage), wichtige Dinge wurden jedoch nicht umgesetzt.
Und aus welcher ideologischen Ecke Herr Prisching kommt, ist ja auch bekannt.

Lodengrün
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Jetzt rücken

die hardcore, LVP nahen Uni Professoren aus und ziehen in der warmen Stube die von ihnen erwarteten Schlüsse aller Art. Anders darf die Wahl von ihrer Seite gar nicht wiedergegeben werden.

neuernickname
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Lodengrün - und die hardcore-kommunistischen Poster wissen sich nicht anders zu helfen

und müssen, die sachlich einwandfreie Analyse als VP-nahe diffamieren.

Kommunismus und Wahrheit haben ganz offenbar kein Naheverhältnis.

Lodengrün
5
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Nun das war mein Professor

und weiß welchem Lager er zuzurechnen ist. Und die Soziologie ist ein eigenes Kapitel.

neuernickname
8
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Lodengrün - Ich hab jetzt vergessen wer mein Soziologie-Professor war - aber ich bin ja Studienabbrecher - aber dennoch nicht Bundeskanzler

Daher: Das Kapitel "Soziologie" ist eigen, da stimme ich zu.

Aber der Befund über die Kommunisten ist nun mal schwer zu erschüttern.
Aber wenn du Gegenbeispiele findest, wo der Kommunismus funktioniert hat, nur zu, her damit.

Dass Marx den Kapitalismus mit dem Feudalismus verwechselt hat und wirtschaftswissenschaftlich ein äußerst bescheidener Denker war (seine Preistheorie ist grober Unfug) ist die Keimzelle des kommunistischen Scheiterns.

Dass sich die Kommunisten beim Massenmord hervorgetan haben ist historisch bewiesen. Wer einer solchen Ideologie anhängt, sollte sich damit beschäftigen. Dass sich ein Herr Krotzer gestern darüber "gewundert" hat ist abenteuerlich einfältig.

Du hast ja behauptet, Frau Kahr kenne das eigene Parteiprogramm nicht.
Nach den Aussagen des Herrn Krotzer gestern, müsste sie es ja jetzt kennen. Krotzer zumindest kennt es.

Zwiepack
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Absolut richtig erkannt

Nur 1 Thema und Geld verschenken ist schon ein seltsames Politikverständnis.

Aber gut, gewählt ist gewählt und wenn sie jetzt nix zusammenbringen sind sie wieder schnell weg vom Fenster.

Ragnar Lodbrok
2
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Gebe ich dir 100% Recht!

Allerdings hat Nagl 18 Jahre lang nicht viel anderes getan als unser Steuergeld an die Wirtschaft zu verschenken. Er hat noch viel mehr gemacht! Er hat sogar mehr als 1,5 Milliarden mehr verschenkt als wir an Steuern bezahlt haben - nicht mit eingerechnet, daß nahezu alles in der Stadt verkauft wurde! Selbst die Gemeindewohnungen...

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