KPÖ-ErdrutschsiegWie die Kommunisten über Jahre Graz eroberten

Elke Kahr musste einst im Telefonbuch nachsehen, um überhaupt die Adresse der KPÖ zu finden. Heute schreibt sie die beispiellose Erfolgsgeschichte fort - auf ihre eigene Weise.

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Elke Kahr am Wahlabend © (c) Daniel Raunig
 

Am Freitag vor dieser historischen Wahl sitzt KPÖ-Vizebürgermeisterin Elke Kahr im Grazer Rathaus und ergeht sich in Selbstzweifeln: „Die Leute glauben, man ist für ewig in der Politik. Auch diesmal schreibt man uns 20 Prozent zu. Aber das ist noch lange nicht gesichert.“

Kommentare (31)
AlbertP
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Ich bin kein Grazer

Aber mich freut es nicht, dass hier die KPÖ gewonnen hat. Wundern tut es mich aber auch nicht. Politiker zum Angreifen, die einen Teil des Gehaltes spenden, die sich persönlich für ihr meist nicht ganz so wohlhabendes Klientel einsetzen. Habe jetzt 2 Neubauwohnungen zur Miete in Graz St. Peter angeboten gesehen. 38 m^2 599,- Euro zuzüglich 50,- Euro Parkplatz und für eine Wohnung mit 65m^2 958,- Euro zuzüglich 50,-Euro Parkplatz. Wie gesagt, wundern tut es mich nicht, wenn da die Grazer KPÖ gewählt wird, obwohl die auch nix dagegen machen kann. Die strengen sich aber glaubhaft persönlich an, dass es besser wird.

freeman666
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Man kann (wie die Kleine Zeitung) Kommunismus toll finden.

Muss man aber nicht,
die wenigen kommunistischen Staaten dieser Welt wie Laos, Vietnam, China und Nordkorea sind allesamt kommunistisch geführt und allesamt leuchtende Beispiele für angewandte Menschenrechte.
In der Geschichte unter Stalin, Lenin, Honegger uvA. waren alle kommunistischen Staaten eher nicht so für die Menschen dort ganz ideal.
Extremismus egal ob links oder rechts ist abzulehnen, das hat die Geschichte gelehrt, verstanden haben‘s aber nicht alle.
Traurig, dass speziell in Österreich, extremistische Parteien so viel Zulauf und Zuspruch erfahren.

FRED4712
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also besser kann man

Äpfel mit Birnen NICHT vergleichen....

Lepus52
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Der Vergleich hinkt nicht,

er hat weder Kopf noch Fuß. Das wäre so, wie wenn ich meinen Nachbarn, der Adolf (nach seinem Großvater) heißt als Nationalsozialisten bezeichnen würde. Die Geschichte hat uns viel gelehrt, aber natürlich haben es viele nicht verstanden.

chh
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Bericht überhaupt gelesen?

Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die Grazer KPÖ mit jener in Nordkorea etwas gemein hat?

FRED4712
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manche anscheinend doch....

hoffentlich vergleicht er dann aber auch Herrn Kickl mit dem Herrn aus Braunau?

Kommentare 26-31 von 31