Ungewöhnliche AllianzFPÖ und SPÖ machen in Sachen Bauwut gemeinsame Sache

Die letzte Gemeinderatssitzung vor der Wahl wird wohl ganz im Zeichen der Bauwut-Debatte stehen. Schon vor der Sitzung ist klar: Es gibt eine ungewöhnliche Allianz.

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Muhr Sippel
SPÖ-Gemeinderat Ewald Muhr gemeinsam mit FPÖ-Klubchef Armin Sippel © FPÖ
 

So eine Aussendung hat Seltenheitswert. FPÖ-Klubchef Armin Sippel posiert für ein gemeinsames Foto mit SPÖ-Gemeinderat Ewald Muhr und bedankt sich dezidiert für "die gute Zusammenarbeit und diesen sinnvollen Antrag, den die FPÖ gerne unterstützt". SPÖ und FPÖ, plötzlich gute Freunde.

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marckoe
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Freund(erl)

Ist halt sehr schwer gegen die Freund(erl)wirtschaft anzukommen, Beispiele in Graz gibt es ja genug, wo man im Nachhinein erkannt hat, dass das im Graubereich oder im Out des Rechtens war. Für´ s Faithlifting hat man sich jetzt um das Girardihaus angenommen. Wenn Bauverhandlungsleiter mit den Bauträgern schon per Du sind ...

Griesson
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BAUgermeister goes Sonnenkönig...

... und das kann durchaus prekär werden, wie wir seit Ikarus wissen.

stern000
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Fläwi u Bebauungsplan

Es ist zu begrüßen, wenn der letzte Fläwi überarbeitet wird. Dass die-ohne Begründung-u.a. im Villenviertel durchgeführte Erhöhung der Dichte trotz massiver Einwendungen durchgedrückt wurde zeugte von einer Ignoranz ohnegleichen!
Auch ein angeordneter Bebauungsplan konnte an der unangepassten Dichteeehöhung nichts ändern und war nur Augenauswischerei!
Das räumliche Leitbild wurde ignoriert!
Das gehört korrigiert!

menatwork
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Da kommens alle aber reichlich spät drauf, riecht nach Populismus

Meines Wissens haben alle Parteien bis auf die KPÖ die Beschlüsse mitgetragen, da hat BM recht, aber eben mit einer Ausnahme.

Gewarnt wurde damals neben der KPÖ auch schon von vielen Fachleuten, dass derlei freihändige Stadtplanung, sprich Dichteerhöhungen nach dem Gießkannenprinzip ohne ernsthafte Auseinandersetzung mit den Besonderheiten eines Gebiets zu gesichtslosem Wildwuchs führen wird.

Von nicht absehbar kann also überhaupt keine Rede sein, man wollte den Investoren möglichst freie Hand lassen und sie nicht einschränken und das haben neben Nagl auch Grüne, SPÖ und FPÖ mitgetragen.

Dass jetzt, wo der Karren schon ziemlich verfahren ist, auch ihnen die Augen aufgehen ist ein begrüßenswerter Fortschritt, aber ein populistisches Geschmäckle haben so Ho-Ruck-Aktionen in der allerletzten Sitzung vor der Wahl nach jahrelangem Schweigen und Zuschauen schon.

Stephan123
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"Baustopp für Nagl ausgeschlossen"

Graz kann kaum mehr atmen in seinem Betonkorsett, aber der Beton-Bürgermeister freut sich weiterhin über jede zubetonierte Wiese. Wann kapiert der (mündige?) Wähler endlich ???