Graz, Stallhofen, DeutschfeistritzDrei Brände am Christtag und einer am Stefanitag hielten Feuerwehren auf Trab

Adventkranz und Herd als Brandquellen. Feuerwehren mussten am Christtag gleich mehrfach ausrücken: Es entstand hoher Sachschaden. Am Stefanitag forderte ein Wohnhausbrand die Einsatzkräfte.

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Dachstuhlbrand
Dachstuhlbrand in Friesach/Wörth © FF Deutschfeistritz
 

Zwei Löscheinsätze in Graz und einer in Stallhofen hielten gestern Feuerwehren auf Trab. Am Vormittag gegen 10.30 Uhr bemerkte ein Weststeierer (58) in Stallhofen Rauch auf seinem Balkon, hielt Nachschau und entdeckte am Balkon unter seiner Wohnung des Mehrparteienhauses, dass ein Brand ausgebrochen war. Er versuchte die Flammen vergeblich mit einer Decke zu ersticken. Ein Nachbar rief die Feuerwehr. Wehren aus Stallhofen, Berndorf, Södingberg und Krems rückten aus und löschten den Brand unter Einsatz von schwerem Atemschutz. Es entstand hoher Sachschaden, der Brand beschädigte drei Balkone und angrenzende Wohnungen stark. Eine Bewohnerin (60) musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorübergehend ins Spital. Die Brandursache ist noch ungeklärt, jetzt sind die Sachverständigen am Zug.

Auch in Graz brannte es: Bewohner löschen die Flammen selbst

Am Abend gegen 17.30 Uhr geriet dann in Graz-Liebenau ein Adventkranz in der Wohnung einer Grazerin in Brand. Die 36-Jährige konnte den Brand aber noch vor Eintreffen der Berufsfeuerwehr Graz selbst löschen. Schaden nahm hier nur der Adventkranz.

In der Nacht auf den Stefanitag geriet schließlich eine Wohnung in Graz-Lend in Brand. Die Einsatzkräfte wurden kurz nach Mitternacht in die Dreierschützengasse gerufen. Ein 58-Jähriger hatte sich dort alleine in seiner Wohnung aufgehalten, als er gegen Mitternacht aufgrund des starken Rauches wach geworden war. In der Folge bemerkte er den Brand in seiner Küche. Dieser dürfte vom nicht vollständig ausgeschalteten E-Herd nach der Essenszubereitung ausgegangen sein.

Der 58-Jährige konnte die Flammen selbst löschen. Dabei war er dem Rauch jedoch längere Zeit hinweg ausgesetzt. Der Mann wurde vom Roten Kreuz medizinisch erstversorgt und mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins LKH Graz eingeliefert.

In der Wohnung dürfte hoher Sachschaden in bislang unbekannter Höhe entstanden sein. Das Kriminalreferat der Grazer Polizei hat die Ermittlungen übernommen, für den Löscheinsatz stand die Berufsfeuerwehr Graz im Einsatz.

Dachstuhl in Flammen

Am Stefanitag gegen 12 Uhr wurden die Feuerwehren dann erneut alarmiert: Der Dachstuhl eines Wohnhauses im Ortsteil Wörth (Gratkorn, Bezirk Graz-Umgebung) stand in Flammen. "Klassisch" von innen und von außen konnte das Feuer rasch bekämpft werden, schildert Gernot Rieger von der Feuerwehr Friesach/Wörth. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt, die Bewohner waren zu Hause. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Es standen sieben Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und 97 Kräften im Einsatz. Der Brand dürfte im Bereich eines Kamines seinen Ausgang genommen haben. Die Feuerwehr konnte um 13.20 Uhr "Brand aus" geben, die Brandursachenermittlung wird in den nächsten Tagen fortgesetzt.

Kommentare (5)
felljasm
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schon wieder ein verdrehter Satz...

Bitte liebe Kleine Zeitung lest die Artikel nochmal bevor ihr sie veröffentlicht....Ihr habt so viele verdrehte Sätze in letzter Zeit...Wahnsinn...
als Beispiel aus diesem Bericht: "Er versuchte die Flammen vergeblich diesen mit einer Decke zu ersticken. "
Das kann natürlich vorkommen, aber einer Zeitung darf das nicht in so einer Häufigkeit passieren.

Gotti1958
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Fj

Worum geht's es dir bei einer Zeitung - um den Inhalt der Artikel oder um die Rechtschreibung?

Pelikan22
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Das eine sollte das andere nicht ausschließen!

Oder loben sie einen hundsmiserablen Koch, der das Essen versalzt und schludert?

felljasm
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Also..

Wenn ich mein Geld als Journalist verdiene sollte ich in der Lage sein beides zu beherrschen. Es ist mir auch klar, dass Fehler passieren können, aber die Häufigkeit in letzter Zeit ist leider erschreckend.

Pelikan22
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Sei froh, dass nicht steht:

Er die Flammen vergeblich versuchte .....