ZwischenfallPassagier sperrte sich in Toilette ein: Airbus musste in Graz landen

Russe sperrte sich am Flug von Zypern nach Zürich in der Toilette ein. Kapitän legte Zwischenlandung in Graz ein, der Passagier wurde aus dem Flugzeug geholt.

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Passagier wurde bei Zwischenlandung in Graz aus dem Flugzeug gebeten
Passagier wurde bei Zwischenlandung in Graz aus dem Flugzeug gebeten © Jürgen Fuchs
 

Statt Zürich anzusteuern entschied sich der Kapitän eines Airbus A320 am Samstagnachmittag außerplanmäßig in Graz zu landen. Das Flugzeug war in Larnaca auf der Insel Zypern gestartet. Ein 51-jähriger russischer Staatsbürger hatte sich kurz darauf in der Bordtoilette eingesperrt und war nicht bereit, diese wieder zu verlassen.

Kommentare (7)
Lepus52
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Unverständlich,

dass solche Räume nicht, unter gewissen Voraussetzungen, von außen geöffnet werden können. Es könnte ja auch ein Notfall vorliegen. Wie ist das bei öffentlichen Toiletten? Oder hatte man davor Angst?

joektn
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Kann man

Irgend etwas ist an dieser Geschichte faul. Das Kabinen Personal kann die Türe von aussen öffnen.
Dafür gibt es außen an den Türen der Flugzeug-Toiletten einen geheimen Knopf oder vielmehr Hebel. In den meisten Fällen verbirgt sich dieser Hebel unter dem "Lavatory"- oder "WC"-Schild aus Metall an der Toilettentür. Mit ihm ist die Türe auch von außen ganz leicht zu öffnen…
Den Trick kennt jeder Vielflieger.

Amadeus005
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Können sie auch

Kenne genug Stories wo ein Passagier mit heruntergelassener Hose da stand, weil er noch trotz mehrfachen Aufruf nicht auf den Sitzplatz zurück ist.
Was aber mit einem grob problematischen Passagier machen. Herausnehmen wird es nicht besser.

Vielgut1000
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Flugangst.

Vielleicht war es einfach das?

naloxon
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Mile High Club

Wird er solo jedenfalls kein Mitglied werden.

bond007
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Zwecks Nachahmer

Ich würde als Zeitung auch immer dazuschreiben, dass die Kosten dieser Zwischenlandung der Passagier zahlen muss. Inkl. aller Nebenkosten.

joektn
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In dem Fall nicht

Da der Passagier kooperativ war, keine Gefahr bestand und auch nichts beschädigt etc wurde. Die Kosten übernimmt die Versicherung der Fluglinie.
Von dem Passagier kann nur Schadenersatz gefordert werden von den anderen Reisenden, sofern die nachweislich durch die Verspätung einen Schaden erlitten haben.