Labiles Wetter bleibtFeuerwehren nach 1300 Notrufen weiter im Einsatz

Nach den Unwettern in der Nacht werden weitere Gewitter prognostiziert. Am Freitag fiel in drei Stunden so viel Regen wie in einem durchschnittlichen Julimonat.

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Die Berufsfeuerwehr Graz, die Freiwillige Feuerwehr Graz und Wehren aus dem Umland standen im Einsatz
Die Berufsfeuerwehr Graz, die Freiwillige Feuerwehr Graz und Wehren aus dem Umland standen im Einsatz © Stefan Pajman
 

Als wäre nie etwas geschehen, präsentierte sich Graz am Samstag. Der Himmel blau, die Regenwolken hatten sich verzogen. Nach ein paar Tropfen zu Mittag, kehrte die Sonne wieder zurück. Und das nur wenige Stunden, nachdem Freitagabend Hagel, Sturmböen mit bis zu 100 km/h und Starkregen Grazer und Einsatzkräfte in Atem gehalten haben. Bei der Mess-Stelle der Uni Graz verzeichnete die Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) 114 Liter Regen pro Quadratmeter, an nicht offiziellen Messstellen im Grazer Norden liegen die Werte sogar noch stark darüber. "In drei Stunden hat es in Graz damit so viel geregnet wie in einem durchschnittlichen Juli", ordnet Meteorologe Hannes Rieder die Regenmengen ein.

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Danke für Ihr Verständnis.

Balrog206
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Mel

Aus einem Grund , die gibts in jedem Land sowieso dann brauchen wir nicht noch Extra zusätzliche her holen aus allen fernen Ländern !

melahide
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War grad

Am Bauernmarkt einkaufen, wo mir die Dame sagt, dass sie heute wohl das letzte Mal da ist. Alles kaputt.

anna_m_
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200l pro Quadratmeter?!

Ohne Hochwasserschutz und Rückhaltebecken wären die Auswirkungen ja noch verheerender! Danke an alle Einsatzkräfte und das Krisenteam!!

marobeda
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Bgm. Nagl unternimmt alles

um in die Geschichte der Stadt Graz einzugehen. Einmal ist es eine Gondel quer über Graz, wenn über nicht geht, dann halt unter Graz eine U-Bahn usw. Bgm. Nagl wird sehr wohl in die Geschichte eingehen und zwar als Zubetonierer, Asphaltierer und sonstigen Verdichtungen von Grünland. Er hat die "Blumenstadt", wie Graz vor Nagl noch genannt wurde, zu einer Betonwüste gemacht. Es wurden fast sämtliche Kleingärten, Kleinparks, Vorgärten und andere Grünanlagen mit Asphalt und Beton überzogen. Als Alibiaktionen werden Kastanienbäume, Platanen und andere Sauerstoffspender durch mickrige Flachwurzler ersetzt und dies als Erfolg unter Teilnahme der Medien den Menschen verkauft. Dies nur zur Ergänzung der vorigen Beiträge.

altbayer
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Wirt ?

Sorry, aber wenn ein Wirt bei Sturm die Sonnenschirme seines Gastgarten offen stehen lässt (wie am Bild zu sehen), fällt mir nur der alte Spruch ein: Wer nichts wird, wird Wirt"
Da wird der Wirt von der Versicherung auch nichts bekommen.

ebox
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G'scheid Bär hinter Tastatur?

Zu ihren Wirte-Bashing, mysteriösen Vermutungen und Sorgen über die Versicherungswirtschaft fällt mir nur die Frage ein: Was meinen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?

altbayer
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Hausverstand

Das ist nur ein Beispiel, wie bei vielen Menschen der Hausverstand verloren geht. Was ist dabei, wenn ein Unwetter angekündigt wird, dass jeder Mitmensch seine persönlichen Vorbereitungsmaßnahmen trifft.
Vor dem Unwetter Schirme etc. wegräumen oder fixieren, damit nichts passieren kann.
Sogar der KLZ-Redakteur fand dieses Bild würdig, um es in den Artikel einzustellen - ich kann zu diesem Bild nur schreiben:
"only the fittest survive".

Ba.Ge.
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keine fachliche Meinung

Wäre es nicht möglich, dass der Sturm die Schirme „geöffnet“ hat?
Wie gesagt, ich bin keine Fachfrau, aber es wäre unter Umständen möglich - meiner Denkweise nach, wie logisch diese ist, kann ich nicht sagen.

Mein Graz
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@Ba.Ge.

Möglich wäre es.
Damit so etwas nicht passiert, binden wir unsere Sonnenschirme, die nicht schon ein Bandl zum Zubinden haben, einfach mit einer Schnur zusammen.
Einfach, schnell und äußerst wirksam.

GanzObjektivGesehen
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Nennt man dann “praktische Intelligenz “.

Kann angeboren sein oder erlernt werden. Andere werden den Schirmhersteller wegen eines möglicherweise fehlenden Bandes oder eines fehlenden Hinweises in der Bedienungsanleitung für das Verhalten im Falle eines Sturmes verklagen. Oder das Umweltministerium wegen mangelndem Klimaschutz als indirekten Verursacher des Schadens....

Mein Graz
2
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@GanzObjektivGesehen

👍

rouge
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Pfahlbauten

Dem Versiegelungsbürgermeister und der findigen Investoren- und Baulobby empfehle ich, Häuser auf Pfählen zu errichten. Da können dann mehr Parkplätze für die Autofahrerlobby errichtet werden (ganz im Sinne des Regierungpartners, der jetzt auf einmal für(!) einen Baustopp eintritt. Die Grazer können am Wahltag mit dieser Regierung abrechnen.

gRADsFan
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Versigi Nagl

.

gRADsFan
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Mal sehen ob die Grazer am 26.9. so gescheit

sind und den Nagl aus dem Rathaus "spülen"

axe
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Es ist mir klar,

dass die Bautätigkeit nicht alleine an den Unwettern Schuld trägt.
Wenn man aber mal beachtet , welch riesige Flächen zu weit über 90% versiegelt werden z.B. green city (sic!), Reininghaus, diverse „Quartiere“ etc., dann darf man sich nicht wundern, dass das Wasser vom Boden nicht mehr aufgenommen werden kann und Keller unter Wasser setzt bzw. die Kanalisation (die „Dank“ der vielen Bauten eh schon am Anschlag bzw. darüber ist) überquillt. Da helfen die paar pro- forma Mini- Grünflächen bzw. die paar vereinzelten Mini- Bäumerl und Buschkrawettl in den hippen Quartieren genau nix. Genau sowenig wie hippe „urbane Gärten“ am Dach…
Da muss man unseren Hrn. Bgm. mMn sehr wohl in die Pflicht nehmen, da er die letzten Jahre die Bauträger regelrecht hofiert hat und fröhlich grinsend bei jedem Spatenstich dabei war, frei nach dem Motto „umso mehr Beton, umso besser, Graz MUSS wachsen!“.
Die Naglsche Wandlung zum Paulus, der der überbordenden Bautätigkeit Einhalt gebieten möchte nehme ich ihm gerade jetzt vor den Wahlen nicht ab.
Sobald er wieder am Bgm- Sessel sitzen wird, werden Pongratz, Wegraz, CP et. al. grinsend mit den Blumensträußen vor der Türe stehen und sich die Hände reiben….

hkirchweger
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An sich…

…muss ja seit mindestens 25 Jahren jeder Grundbesitzer dafür sorgen, dass das Oberflächenwasser nicht einfach in den Kanal oder sonst wo abrinnt, sondern z.B. in einer Zisterne gesammelt wird. Das wäre interessant zu erfahren, ob das bei den „besonderen Freunden“ vielleicht nicht ganz so ernst genommen wird wie beim einfachen Bauwerber oder die Mengen nicht mehr dem entsprechen, was tatsächlich auftreten kann.

GanzObjektivGesehen
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Wird definitiv nicht so ernst genommen.

Freund oder nicht Freund, wenn das Kuvert passt.

oliba
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Sickerschacht

Alle Neubauten in Graz müssen ihr Regenwasser am Grundstück versickert. (Sickerschacht, Gruben etc.). Die Bilder die ich gesehen habe zeigen fast ausschließlich ältere Straßen und Gebäude, die nicht über diese Anlagen verfügen, und ihr überschüssiges Regenwasser in den öffentlichen Raum ableiten.
Ich sehe diesbezüglich nicht die Neubauten in der Pflicht, sondern ältere Anlagen, die in gefährdete Gebiete gebaut wurden, und nicht entsprechend nachrüsten.
Da macht man sich es zu einfach, nur auf Neubauten los zu gehen, und die Versäumnisse der Vergangenheit auf diese ab zu wälzen.

FB4
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Vielen Dank

am Punkt getroffen.👌👍

Edlwer
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Und am Besten alle alten Bäume umscheinden...

... dann kann der Sturm sie nicht umstürzen!

petera
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Am besten alle Bäume unschneiden

Und die ganzen Wiesen zubetonieten. Dann einen lange Betonrinne Bus zum schwarzen Meer.

Patriot
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Bitte weiter zubetonieren und zuasphaltieren, Herr Bürgermeister Nagl!

Dann kann das viele Regenwasser noch besser durch ganz Graz rauschen!

FB4
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Und

die Bäche begradigen, dann können sie noch viel schneller fließen!!! und noch mehr Schaden anrichten. Dank an die Experten.

rb0319
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Und

bitte ja nicht vergessen möglichst viele alte Villen/Häuser wegplanieren, inkl. deren großen Gärten/Grünflächen/Bäume und dann auch auf den letzten Quadrameter mit Wohnanlagen zubetonieren, damit ja nirgends Wasser versickern kann. So geht Umweltschutz in Graz.

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