Lebte in HeimTödliches Zugunglück: Opfer war 85-jähriger alleinstehender Mann

Ein Pensionist auf einem Elektro-Dreirad wurde auf einer unbeschrankten Eisenbahnkreuzung erfasst. Die Unglückskreuzung ist Teil einer Expertenstudie in Sachen Sicherheit.

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Mit diesem Fahrzeug wollte der Lenker den Bahnübergang überqueren
Mit diesem Fahrzeug wollte der Lenker den Bahnübergang überqueren © KLZ/Stefan Pajman (2)
 

Geklärt ist mittlerweile die Identität jenes Mannes, der bei einem Unfall auf einem Bahnübergang in Graz-Straßgang von einer Zuggarnitur erfasst und tödlich verletzt wurde. Es handelt sich um einen 85-jährigen Bewohner eines betreuten Wohnheims in Graz. Er hatte offenbar keine nahen Angehörigen, weshalb die Polizei zunächst keine Anhaltspunkte zur Identitätsfeststellung fand.

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Danke für Ihr Verständnis.

Ba.Ge.
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Erschreckend.

Find ich circa gleich erschreckend, wie wenn ein 85jähriger Mensch an Corona stirbt… Wie auch immer, irgendwann sterben Mensch halt. Ruhet in Frieden!

Ba.Ge.
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Was erwartet ihr?

Würdet ihr es sinnvoll finden, wenn alle Menschen ewig leben würden?
Dadurch wäre nicht nur die momentan ohnehin schon viel zu deutlich spürbare Pensionsproblematik verstärkt, sondern auch die Überbevölkerung (die der Welt bestimmt nicht gut tut und somit auch allen anderen Lebewesen auf ihr nicht) kommt wohl eher nicht von den aktuellen Geburtenzahlen…
think about ;)

mobile49
10
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was spricht dagegen

an jeder bahnübersetzung einfach kurz anzuhalten und zu schauen ob man freie fahrt hat ?
ich meine
NICHTS
diese paar sekunden werden doch wohl niemandem ernstlich abgehen
punkt

duesenwerni
6
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Was spricht dagegen?

Vermutlich, dass Ihnen der Hintermann/die Hinterfrau ungebremst auffährt, weil er/sie ohne blinkendes Rotlicht damit nicht rechnet ... (leider)

mobile49
3
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man sieht aber schon vorher den vorausfahrenden wagen , oder ?

und dann auch die bremslichter , oder ?
gegen "blinde" , unkonzentrierte und "handytipper" hilft auch kein schranken und keine unterführung

hansi01
24
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Was hilf ein Schranken oder eine Unterführung?

Blinde und Handygaffer übersehen Ampeln als auch Schranken. Und die Selben fahren bei Unterführungen in die Beton Wand. Gegen Dummheit gibt es kein Kraut.
PS. Denn einzigen Nachteil was Ampeln haben ist, ich komme noch drüber. Kann man aber mit dem Leben bezahlen.

duesenwerni
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Eine Schrankenanlage wäre wohl günstiger und vor allem schneller zu realisieren

als die Unterführung.

lexi
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Unterführungen

Nach dem Unfall bei der Bahnkreuzung in der Grottenhofstraße vor ein paar Jahren gab es bereits Studien zu Schranken und Unterführungen.

Die ersten sollten 2025 fertiggestellt sein. Danach hat man nichts mehr gehört davon, jetzt gibt es den nächsten Toten und es schreit nach Eile. Warum sind nicht längst die ersten Bagger von Ort?

reiner6777
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Sichtweise

Ein Zug ist nicht gefährlicher als ein LKW oder PKW an einer Ampel geregelten Kreuzung.
Und das ROT an einer Ampelanlage im Straßenverkehr ist gleich ROT wie das ROT an einem Bahnübergang.
Unterführung ok, und wer zahlt so ein Projekt?
Der nächste fährt in die Mauer der Unterführung und dann? Zuschütten und eine Brücke?

Stratusin
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Das zu vergleichen ist falsch.

a) Bannübergänge sind meist komplett uneinsehbar.
b) Physikalisch macht es einen Unterschied von einem 200 Tonnen Zug oder einem Moped getroffen zu werden.
c)bis auf einen Zug oder Straßenbahn kann jedes Fahrzeug ausweichen

Dann gibt es noch viele weiter Punkte, aber dafür ist es mir heute zu spät.

MichaelP
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d fehlt noch

d) Züge haben auf Eisenbahnkreuzungen eine weit höhere Geschwindigkeit als ein LKW auf einer Straßenkreuzung und durch das vielfache Gewicht einen weit längeren Bremsweg.