Zehn Beschicker vertretenNeuer Bauernmarkt in Mariatrost startet am Samstag

Eigentlich sollte er schon im Herbst starten, nun ist es aber so weit: Am Samstag startet der neue Bauernmarkt bei der Endstation in Mariatrost. Eine Pause legt dafür der "Smart City"-Bauernmarkt ein.

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Marktamts-Leiterin Walpurga Rath und Kurt Hohensinner, nun für die Märkte zuständig, freuen sich auf den neuen Bauernmarkt © Stadt Graz
 

Ab 15. Jänner gibt es nun auch in Mariatrost einen Bauernmarkt. Jeden Samstag (ausgenommen Feiertage) von 7 bis 13 Uhr gibt es bei der Endhaltestelle der Linie 1 am Fuße der Basilika bäuerliche Erzeugnisse zu erwerben. Versorgt wird der neue Markt von zehn bäuerlichen Beschickern, ein Espresso-Mobil versorgt die Gäste mit Koffein. Beim Warensortiment hat man darauf geachtet, dass die Besucherinnen und Besucher sich über ein möglichst abwechslungsreiches Einkaufserlebnis freuen dürfen.

Mariatrost ist damit der 15. Bauernmarkt bzw. gemischter Markt im Grazer Stadtgebiet, der durch das Referat und die bäuerlichen Beschicker betreut und veranstaltet wird.

Diese zehn Beschicker sind in Mariatrost vertreten:

  • Walcher Sabine: Milch - Käseprodukte
  • Leitner Christoph: Milch - Käseprodukte
  • Pock Thomas: Fisch
  • Wesonig Michael: Fisch
  • Leitner Johannes & Regina: Fisch
  • Donnerer Anton und Erna: Fleisch, Brot, Gebäck, Öle
  • Absenger Johannes: Fleisch, Brot, Gebäck, Öle
  • Pölzer Elisabeth u. Johannes: Obst, Säfte, Schnäpse, Marmeladen, Essig
  • Stadtegger Eva: Obst, Säfte, Schnäpse, Marmeladen, Eier
  • Hausleitner Markus: Gemüse
  • Ambrosch Anna-Maria: Gemüse

Eine Pause legt dafür der "Smart City"-Bauernmarkt ein. Am Hofbauermarkt in Eggenberg bieten aber weiterhin jeden Mittwoch- und Samstagvormittag Susanne Kollmann, Bettina Lammer und Familie Moik Gebäck, Säfte, Marmeladen, saisonale Produkte, Ziegenmilcherzeugnisse und Fleischprodukte an. Rupert Hütter und seine Gemüseprodukte findet man nun auf dem Bauernmarkt am Geidorfplatz. Einen Relaunch des Smart City Bauernmarkt soll es dann auf dem zukünftigen Nikolaus-Harnoncourt-Platz geben.

In der neuen Stadtregierung ist Kurt Hohensinner (ÖVP) nun für die Märkte zuständig: "Die Grazer Bauernmärkte sind Begegnungszonen der besonderen Art und Orte des Miteinanders. Damit passen sie auch perfekt in mein politisches Ressort", ist er überzeugt. Er habe einiges vor, die Eröffnung in Mariatrost am kommenden Samstag sei der erste Meilenstein.

Wie Hohensinner betont, würden alle Beschicker durch das Referat und die Landwirtschaftskammer überprüft und die Vorgaben laut aktueller Grazer Marktordnung überprüft. Alle besitzen einen Produzenten-Nachweis und sind zugelassene bäuerliche Beschicker. Ein Einkauf am Bauernmarkt trage zur regionalen Wertschöpfung bei und stärke die heimische Landwirtschaft, dazu sei er auch ein Beitrag zu einem nachhaltigen und klimafreundlichen Lebensstil. Die Märkte seien dabei auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: So werden etwa am Kaiser-Josef-Platz nach derzeitigen Schätzungen pro Jahr rund 15 Millionen Euro erwirtschaftet.

Ortszentrum Mariatrost: Weitere Pläne

Für das Ortszentrum von Mariatrost gibt es noch weitere Pläne zur Belebung – noch heuer soll ein Pumptrack kommen, dazu ein kleiner Park, ein Pfadfinderhaus, später dann auch eine Art Markthalle mit Gastro-Bim.

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