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Grazer TraditionswirtGasthaus "Zum Heimkehrer" sperrt mit Ende Juni zu

Nach dem Gruberwirt in Mariatrost schließt das nächste Traditionsgasthaus in Graz demnächst für immer seine Pforten.

Anna Moser schließt ihr Gasthaus in Andritz. Für das Lokal hat sich kein Nachfolger gefunden.
Anna Moser schließt ihr Gasthaus in Andritz. Für das Lokal hat sich kein Nachfolger gefunden. © KLZ/Stefan Pajman
 

Gerüchte gab es schon länger, nun bestätigt auch die Chefin des Andritzer Gasthauses "Zum Heimkehrer" Anna Moser: "Ja, es stimmt, wir haben verkauft und sperren zu."

Kommentare (13)
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rontin
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Das versteht keiner ....

.... jetzt wo die Krise bald ein bisschen überwunden ist, sperren die alle zu. Und bis jetzt haben sie sich vom Staat durch die Kriste schleppen lassen ... Dann hätten sie gleich früher sperren sollen .... hört sich ein bisschen nach Berechnung an ....

Ragnar Lodbrok
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Sie ist 70 und

hat keinen Nachfolger in der Familie. Was soll sie tun? Bis 90 arbeiten? Und Parkplätze gibt es dort wirklich fast keine. Kenne die Familie seit 40 Jahren...

melahide
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Komisch

Immer mehr "Traditionsgasthäusesr" mit "Hausmannskost" sperren zu, während in der Krise Burger-Lokale, Asia-Lokale und was weiß ich noch alles, neu eröffnen.

Ich denke, dass der "Essensmarkt" schon ziemlich umkämpft ist. Wir gehen nicht so oft essen .. wenn, dann ist die "Hausmannskost" für mich jetzt nicht mehr so zwingend die erste Anlaufstelle. Das kann ich zu Hause ja auch ziemlich getreu kochen. Und wenn, dann möchte ich gerne eine gute Qualität haben. Bio-Fleisch bekommt man fast nirgendwo. Oder ganz frisches Gemüse ... also dieses "so tolle Qualität, dass ich da unbedingt hin muss" hab ich fast nirgendwo. Wenn es einigen Menschen ähnlich geht, verstehe ich schon, dass da immer mehr zumachen müssen. Ist halt wie überall - Geschäfte gingen so lala, modernisieren und investieren kann man dann halt auch nicht ... irgendwann kommt dann ein Bauträger und man macht damit mehr Geld als wenn man offen hält ...

AntonHansen
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Graz=Grosse Portionen. Zu teuer

Die Gastronomie in Graz ist, angeblich (und ich glaube es) von den folgenden Forderungen des Publikums gesteuert: Die Portionen müssen groß sein und es muss alles billig sein. Ein ehemaliger Restaurantbesitzer (Top-Qualität) hat mir erzählt, dass (vor fünf Jahren) viele Gäste gejammert haben, weil EUR 11,50 „viel zu viel“ für ein 3-Gangmenü zum Mittag war. Ich verstehe es nicht. Wenn die Qualität stimmt, bin ich bereit, dafür zu zahlen.

peso
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Es ist eigentlich komisch

So viele Lokale sperren jetzt plötzlich zu, obwohl das Ende des Lockdown ja vor der Tür steht. Haben die nur die Hilfsgelder kassiert und wussten bereits vor Monaten, dass sie zusperren werden?

Guccighost
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Ich kann dir leider

Nicht die richtige Antwort hier geben den dann werden mit Sicherheit die Zeilen hier gelöscht.
So einen Blödsinn kann nur jemand schreiben der schon in Pension ist oder einen sicheren Staatsposten hat der keine Ahnung hat wo der Staat das Geld bezieht.

peso
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Gucci...

Na dann sagen Sie mir doch, warum die erst genau dann zusperren, wenn die Hilfsgelder auslaufen.
Und zu Ihrer Information, der Staat bekommt das Geld vom Steuerzahler, aber in voller Höhe halt nur vom Arbeitnehmer und nicht von manchen Selbstständigen/Arbeitgebern. Die bekommen deswegen jetzt logischerweise auch weniger Hilfsgelder

mrhohl
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Parkplätze?

schade, aber das Argument der fehlenden Parkplätze greift zu kurz: das Gasthaus liegt zwischen Radweg und Buslinie, also eine ideale Lage in einer modernen Großstadt

Zdenek
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Weiter Weg

Ein Gasthaus in Andritz ist jetzt nicht unbedingt zentral gelegen. Da fährt man nicht Mal eben vorbei.

stadtkater
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Vielleicht

wollen manche doch noch mit dem Auto hinfahren;)!

stadtkater
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Vielleicht

Wollen manche doch noch mit dem Auto hinfahren;)!

Guccighost
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Wenn wunderts

Dass keiner mehr Nachfolgen will.
Als kleiner Unternehmer bist der Trottl und die Melkkuh.
Neuester Sargnagl: Die Kammer macht sich ein schönes Leben auf Kosten der Mitglieder.

Ichweissetwas
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Graz war

Und ist doch keine moderne "Grossstadt"...