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Ungesicherte ZugkreuzungenKeine neuen Schranken für die „Todesfallen“

47,8 Millionen Euro stecken die ÖBB in Auflassung und Aufrüstung von 45 Bahnkreuzungen. Der FPÖ ist das aber zu wenig.

Auto gegen Zug: Unbeschrankte Kreuzungen sind allzu oft Todesfalle.
Auto gegen Zug: Unbeschrankte Kreuzungen sind allzu oft Todesfalle. © kk
 

Zug gegen Auto – auf einer unbeschrankten Eisenbahnkreuzung: Diese – oft tödlichen – Unfälle zählen zu den fürchterlichsten, zu denen Einsatzkräfte ausrücken müssen. Kaum ein Jahr vergeht, wo sie sich nicht auch in der Unfallstatistik mit Todesopfern wiederfinden.

Kommentare (7)
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kropfrob
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Was ist am Auflassen ...

... eines Bahnübergangs so aufwändig, dass es im Schnitt mehr als 1 Million Euro kostet (siehe oben: 44 Millionen für 37 Übergänge)?

steptrev
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Die Ersatzmaßnahmen:

Begleitwege, neue Zufahrten, Ablösen, etc.

dieRealität2020
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Zur Sache selbst, für was abgesicherte Übergänge? Dieser Übergang bildet sicherlich keine einzelne Ausnahme.

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Nahezu tagtäglich sehe ich in Graz "Nähe Messe" an einen derartig exponierten Übergang mit "SCHRANKEN und LICHTSIGNAL" Fußgänger und Autofahrer wie sie bei Rot noch diesen Übergang überqueren. Das tollste, noch bei Niedergehenden Schranken wird überquert, unlängst von einer "Frau" im Mini mit einer Selbstverständlichkeit ohne zusätzliches Gas zu geben.

calcit
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Irreführender Titel... sensationsheischende Überschrift...

Erstens gibt es keine ungesicherten Eisenbahnkreuzungen! Jede öffentliche Eisenbahnkreuzung ist gesichert ob nun mit entsprechender Beschilderung gemäß StVO oder mittels technischen Einrichtung wie Lichtsignal- und/oder Schrankenanlage. Zweitens vermittelt diese sensationsheischende Überschrift wieder mal der Zug stelle die Todefalle dar. bzw. die Eisenbahnanlage selbst sei schuld für diese Unfälle. Fakt ist, dass in 100% der Fällen menschliches Versagen der Lenker und Lenkerinnen für die Unfälle an Eisenbahnkreuzungen verantwortlich sind. Mißachtung der Lichtsignale, der Stopptafeln, vor allem der grundlegeneden Vorschriften der StVO...

dieRealität2020
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Unglaublich wass hier inszeniert wird. Die Schuld an diesen Unfällen tragen ausschließlich die Fahrzeuglenker, Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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>>>>>> @calcit Fakt ist, dass in 100% der Fällen menschliches Versagen der Lenker und Lenkerinnen für die Unfälle an Eisenbahnkreuzungen verantwortlich sind. Mißachtung der Lichtsignale, der Stopptafeln, vor allem der grundlegeneden Vorschriften der StVO. <<<<<<
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Keine Frage natürlich gibt es einige nur schwer abgesicherten Übergänge, diese sind aber alle schon lange mit Schranken abgesichert.
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Nahezu tagtäglich sehe ich in Graz "Nähe Messe" an einen derartig exponierten Übergang mit "SCHRANKEN und LICHTSIGNAL" Fußgänger und Autofahrer wie sie bei Rot noch diesen Übergang überqueren. Das tollste, noch bei Niedergehenden Schranken wird überquert, unlängst von einer "Frau" im Mini mit einer Selbstverständlichkeit ohne zusätzliches Gas zu geben.
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Von den kurz darauf vorhandenen Kreuzungsbereich (vor einer Polizeistation) wird tagtäglich unzählige male Menschen und PKW gefährdend schlicht und einfach von orange bis rot eingefahren, vom unzähligen blockieren während des Tages dieses Kreuzungsbereiches ganz zu schweigen.
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Ich frage mich manchmal was ist mit diesen Verkehrsteilnehmern los?

steptrev
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Auflassen bedeutet ...

... das Zusammenlegen mehrerer technisch ungesicherter Eisenbahnkreuzungen zu einer technisch gesicherten. Bei den auf Nebenbahnen oft 3, 4 Eisenbahnkreuzungen pro Kilometer Strecke und den extrem niedrigen Querungsfrequenzen der betroffenen Eisenbahnkreuzungen ist ein Umweg von ein paar hundert Meter für einige Wenige sicher sinnvoller als eine technische Vollausstattung um mehrere 100.000 Euro pro Miniquerung irgendwo in der Landschaft.

wasnlos
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Auflassen? Frage:

Was meint man mit auflassen? Die Straße kommt weg? Die Eisenbahn kommt weg?
Umwege statt Sicherung!