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FridaysForFuture und MoVe iT"Kopfschüttelparade" gegen die Grazer U-Bahn-Pläne

Freitagnachmittag wurde am Tummelplatz demonstriert: Die Organisationen "FridaysForFuture Graz" und" MoVe iT" stellten sich gemeinsam klar gegen die geplante U-Bahn in Graz - und "fuhren" mit ihrer "8er-Bim" zum Griesplatz.

"Der Klimawandel wartet nicht auf die Verkehrswende" oder "Aufgewärmt ist nur Gulasch gut" war auf den Schildern zu lesen © Nina Müller
 

#GrazBleibtOben ist das Motto, wie es sich für die jungen AktivistInnen von Fridays for Future Graz gehört, mit Hashtag. Heute Freitag um 14 Uhr luden sie gemeinsam mit dem Verein "Moveit Graz" zur "Kopfschüttelparade" - als "Antwort auf jahrelanges Nichtstun bei der Südwestlinie über den Griesplatz".

Kommentare (10)
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BigC
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Nach der Logik

Von Den Demonstranten bauen die Städte weltweit nur U-Bahnen, damit die Autos ungehindert fließen können. Ich hab zwar kein Auto, hätte aber trotzdem gerne einen schnellen ÖV in Graz. Deswegen bitte eine UBahn bauen.

BigC
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Gegen den Ausbau von Öffis demonstrieren?

Gott sei Dank waren es nur 50 Jugendliche die gegen den ÖV Ausbau demonstriert haben. Ansonsten hätte ich den Glauben an die nächste Generation verloren.

melahide
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Sie

demonstrieren nicht gegen den Ausbau der Oeffis! Man will das Verkehrschaos beenden. Das geht nicht, indem man ein wahnsinnig teures Projekt plant und sagt: In 15-20 Jahren ist es fertig

Mila9
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was ist mit unserer Jugend los?

Es ist abenteuerlich wogegen die Jungen hier demonstrieren - ich schreibe es vorsichtig dem mangelndem know-how zu. Diese Alternativen dann zu nennen ist ein Gedankengut von Vorgestern. In Wien steigen alle gern in die U-Bahn ein und sind froh, wenn die Straßen frei sind und bei uns wollen sie noch mehr von den rüttelnden Straßenbahnen. Es wäre vielleicht doch besser, wenn ihr mehr lesen und nachdenken würdet.

hoerndl
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Was ist mit den Alten los,

glauben die alles was im BIG Magazin steht. Ich als Grazer brauche die U Bahn nicht. Und alle Pendler, die am Arbeitsplatz einen (meistens) Gratisparkplatz zu Verfügung gestellt bekommen fahren doch nicht zum Park & Ride Parkplatz in die Ragnitz. Darum gebe ich Ihnen den Ratschlag gerne zurück - nachdenken ist sehr gut

johannisbeere
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Macht die Fridays...

...etwas unglaubwürdig. Alles, was Autos aus der Stadt hält, und die kommen in Massen und Scharen sowohl aus dem Grazer Umland als auch aus den Grazer Bezirken, ist ein großer Fortschritt. Manchmal muss eben eine größere Summe in die Hand genommen werden - das ist ja kein Projekt, von dem die Grazer und auch Umlandgemeinden vielleicht 5-10 Jahre etwas haben, sondern ein ganz klares Zukunftsprojekt, in dem die Stadt wachsen wird. Ja, die Bevölkerung der Steiermark wird vielleicht insgesamt nicht mehr, aber eine Zunahme der Bevölkerung vor allem im Speckgürtel ist ganz eindeutig. Natürlich sollten auch Radwege verbreitert werden, vielleicht sogar von zweispurigen Fahrbahnen eine rein für den Radverkehr genutzt werden. Ebenso ist im Straßenbahnnetz viel Luft nach oben. Aber es sollte kein entweder-oder sein, sondern definitiv ein sowohl-als-auch! Bitte Fridays, macht euch nicht lächerlich.

hoerndl
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Anscheinend können die besser wirtschaftlich Rechnen

als die Präsentationsstaffage der Wahlkämpfer. Hauptsache U- Bahn bedeutet nicht zukunftsorientiert.

johannisbeere
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Ich verstehe ihr Kommentar nicht.

Bitte um Erklärung?

hoerndl
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Es gibt einige Studien, die zu einem anderen Ergebnis kommen,

Ist halt nicht so spektakulär, wie so ein fesches Rendering von Jakominiplatz. Graz ist zu wenig dicht verbaut und einfach zu klein für eine U-Bahn. In die Zukunft gedachte Lösungen wären beispielsweise eine weitere Verdichtung der Stadt und ein Anreiz weniger freistehende Einfamilienhäuser im Speckgürtel entstehen zu lassen. Eine U-Bahn ist einfach nur kindisch.

johannisbeere
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Nein, das ist sie nicht.

Schauen sie sich einmal den Takt der Straßenbahnen z.B. nach Andritz an und die trotzdem vorhandene absolute Überfüllung (zu "normalen" Nicht-Corona Zeiten)! Hier ist eine weitere Taktverkürzung gar nicht möglich und trotzdem gondeln derweil endlose Autokolonnen über Radegunder-, Reichs- und Weinzöttelstraße stadtein- und auswärts. Die Busse stehen somit sowieso nur mehr im Stau.
Andritz und andere Randbezirke gehören zur Stadt, werden sowieso immer weiter verdichtet (grauenhaft!) und da soll ihr Vorschlag die Lösung sein, wenn jetzt die Verkehrssituation schon eine Katastrophe ist? Und - bevor Sie mich hier belehren wollen - mir ist bewusst, dass die U-Bahn leider nicht nach Andritz soll. Aber wenn mit der Ubahn in Gösting ein KLUGES Park&Ride Konzept entstehen würde (nicht wie Fölling...), mit einer gleichzeitigen Bevorzugung des unmotorisierten Verkehrs, so wäre das eine echte Chance!
Noch besser wäre natürlich einer Verlegung der Endhaltestellen aus Graz hinaus.