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Experte skeptischKostet die Grazer Metro sieben statt 3,3 Milliarden Euro?

Walter Brenner, Vater der Koralmbahn, sieht die Kosten in Graz zu günstig angesetzt. Holding-Graz-Vorstand Malik weist das zurück: Die Kalkulation halte.

Sind Wiener U-Bahnkosten wirklich so viel höher als jene, die die Projektplaner für Graz ansetzen
Sind Wiener U-Bahnkosten wirklich so viel höher als jene, die die Projektplaner für Graz ansetzen © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die Debatte um die Mini-Metro für Graz nimmt Fahrt auf. Heute wird der Grazer Gemeinderat die Vision abklopfen. Die Neos beantragen die Offenlegung der vollen Machbarkeitsstudie, damit sich Graz ein Bild machen kann. Die Grünen fragen nach den exakten Kosten für die Studie und das begleitende PR-Trommelfeuer. Doch auch andere Fragen – von einem renommierten Bahnexperten –, werden die Debatte anheizen.

Kommentare (48)
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SoundofThunder
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😏

Meine Worte. Habe ich schon geschrieben dass die Geschichte es uns gelehrt hat dass sich die Kosten verdoppeln werden. Ist immer so. Krankenhaus Nord und das Leitspital Liezen.Und die 500000€ für die Studie sind auch verlorenes Geld. Eine Studie im Sinne des Auftraggebers und nicht im Sinne des Steuerzahlers!

calcit
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Wie Kreisky schon sagte...

...lernens Geschichte, es gibt genug Projekte die im Kostenrahmen geblieben sind...

SoundofThunder
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🤔

AKH: Veranschlagt mit einer Milliarde Schilling- gekostet 45 Milliarden Schilling.

SoundofThunder
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PS

Das sind 3,27 Milliarden Euro. Und das AKH wird benötigt. Für dieses Projekt über 7 Milliarden Euro auszugeben ist in Krisenzeiten zu hinterfragen. Sollen mit dem Geld besser der Wirtschaft unter die Arme greifen.

Shiba1
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Und zwar welche?

...

dieRealität2020
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da braucht man keine Experten

sondern nur die Praxis um es vorsichtig auszudrücken der "echten" und "sogenannten" Nachträge zu den Bauvorhaben zu kennen. Österreichweit gibts dazu eine Dokumentation von Nachkriegszeit bis heute. Vorwiegend bei 90 % der öffentlichen Bauvorhaben. Heute noch nachzuschlagen und zu hinterfragen. Auch wie das abläuft ist kein Geheimnis. Sachlich korrekt und größtenteils legal. Der Rest ging über die Gerichte.
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Anscheinend lässt Nagel und die politische Stadtverwaltung keinen Zweifel mehr aufkommen. Wenn die Finanzen stehen wird gebaut. Wenn die Grazer bei einer lächerlichen Umfrage mehrheitlich, die Größenwahnsinnigen (es gilt die Unschuldsvermutung) die gerne einer extremen unnötigen größenwahnsinnigen politischen Projektpolitik folgen gibts ja überall und dafür stimmen, wer sollte da noch die politische Verwaltung noch aufhalten`? Da braucht man auch keine Volksabstimmung oder Volksbefragung.
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Es gibt Themen in allen 3 politischen Ebenen wo man bewusst versucht Volksabstimmungen auszuweichen. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch in Graz der Fall sein wird.
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Meines Erachtens ist dieses Bauvorhaben mit allen seiner Nachhaltigkeit ein erheblicher Eingriff in den Lebensraum und seiner wirtschaftlichen finanziellen Lebensgrundlagen der Grazer Bürger.

dieRealität2020
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durch unsere getrennte Selbstständigkeit seit Ende der 60er Jahre

waren wir in Wien dabei, als eine Dienstgeberabgabe (erinnerlich ? 69-70-71) für den kommenden UBahnbau Mitte der 70ger Jahre geschaffen wurde. Diese Dienstgeberabgabe der Stadt Wien (sozialistische Gemeinde) war zusätzlich zu den kommunalen Steuern. Erinnerlich öS 10,00 pro Mitarbeiter. Seit einigen Jahren beträgt diese Dienstgeberabgabe Euro 2,00 pro Mitarbeiter.
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2015 wurden von der Wiener U Bahn 400 Millionen Fahrgäste befördert. Wenn ich im Vergleich zurückblicke, an die Fahrzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel denke, unglaublich wie schnell man heute mit der UBahn kreuz und quer durch Wien unterwegs sein kann. International sind diese Fahrzeiten im Spitzenfeld.

calcit
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Diese Dokumentation dies sie da erwähnen ist wo...

...abzufragen? Und natürlich gibt immer wieder Nachträge, weil nicht alles endgültig kalkuliert werden kann und auch unvorhergesehenes auftritt. Das werden sie als Informierten aus der Praxis sicher kennen wenn sie bei diversen Projekten verantwortlich mit dabei waren - oder?

dieRealität2020
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wenn sie diesen Satz nicht verstehen noch begreifen können, denn da benötigt es keiner Erklärungen sorry

"....sondern nur die Praxis um es vorsichtig auszudrücken der "echten" und "sogenannten" Nachträge zu den Bauvorhaben zu kennen...".
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Ich werde versuchen einen kurzen inhaltlichen Überblick zu geben. Vollkommen legal. Es gibt einerseits von den Bauausführenden im Zuge des Baus immer Vorschläge zur Verbesserung, den die Verantwortlichen oft nachkommen. Andererseits treten oft Hindernisse die bereinigt werden müssen und die oft zu erheblichen Bauzeitverzögerungen führen. Alle diese Kosten haben in beiden Fällen verständlicherweise einen erheblichen Kostenspielraum (0-100), wobei größtenteils für die Zustimmung durch die Verantwortlichen kein Prozedere wie beim Zuschlag erforderlich ist. Was in diesen Details steckt sollte jeder Leser selbst entscheiden können.
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Alle anderen angeblichen vermutlichen Bauzeit- und Baukostenüberschreitungen finden sie u.a. bei Statistik Austria, "wenn sie die gesetzlichen Grundlagen kennen" für die Suche, in der Gerichtsstatistik.

calcit
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Und was die Lebensgrundlage der Graz betrifft...

...auch er ständige Verkehr - vor allem aus dem Uland ist auch ein erheblicher Eingriff in die Lebensgrundlage der Graz - nämlich die der Gesundheit - aber vielleicht sollten wir Anrainer an den Einfahrtsstraßen mal für eine Woche die Straßen sperren....

dieRealität2020
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damit ist alles zu dieer Diskussion gesagt, daher ist es genau genommen unausbleiblich das

Bei dieser Größenordnung zum Verhältnis des gegenständlichen Verkehrs eine sogenannte nicht nur generelle, sondern eine bis ins Detail (u.a. Verkehrsaufkommen, Fußgänger bis zum Kraftfahrzeugverkehr, Parkplätze, Nutzflächen) gehende Bedarfsdeckung gemacht werden sollte. Das wurde z.B. im Münchner (Mitte der 60er) und Wiener U Bahnbau (Mitte der 70er) gemacht. Nicht weniger wurde (wird) es in beiden Städten bei Erweiterungen gemacht.
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Dazu gibt es elektronische und manuelle Möglichkeiten wo wochenlang zu bestimmten Zeiten über einen längeren Zeitraum ermittelt wird. Denn daraus kann man dann die Notwendigkeit sehen ob tatsächlich ein derartiges Projekt erforderlich ist.
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Sorry, das betrifft nicht sie (das sind unbedeutende persönliche Gefühlswerte), sondern die Massen von Menschen die in diesem Verkehrsaufkommen stecken.

calcit
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Den Bauzeitplan halte ich auch für sehr sportlich...

...vor allem für die Verhandlungen und Genehmigungen - weil da wirds massive Probleme vor allem mit Anrainern und Verhinderen geben. Weiters in der Finanzierung - der Bund wird sich sträuben, vor allem die Wiener, dass ein Geld geben wird - würde das ja bedeuten man müsste wo anders einsparen (und wo wohl?) Auch was die Baustellen betrifft - ja natürlich bedeutet dies auf Jahre zumindest in den Stationebereichen bestimmte Behinderungen - aber dann dürften wir gra nichts mehr machen in einer Stadt - ich muss seit Jahren den ganzen Verkehr und Stau in der Plüddemanngasse als Anrainer schlucken - das ist dann OK?

hfg
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Es geht nur mit verdrängen des

Individuellen Verkehrs, durch großzügige autofreie Bereiche in der gesamten Innenstadt, kostenlose E-Shuttlebusse, großzügige P&Ride Parkplätze, Ausbau der Radwege, vergünstigte regionale Öffitickets, verbilligte oder kostenlose E-Taxitickets wie im Umland usw. Das alles ist rasch umsetzbar und kostet einen Bruchteil einer unnötigen innerstädtischen U-Bahn für unsere „Kleinstadt“

Ragnar Lodbrok
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Wenn Malik behauptet, daß der Budgetplan hält - dann soll man ihn

beim Wort nehmen!
Aber - er - und alle involvierten Politiker müssen vor Baubeginn unterschreiben, daß sie mit bei Überschreitungen der Kosten in voller Höhe mit ihrem persönlichem Vermögen haften!
Es ist längst an der Zeit!

melahide
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Na

Endlich sagt es wer: Natürlich kann so ein Zeitplan nicht halten. Da ist es wirklich besser neue Straßenbahnlinien zu generieren und den Autoverkehr von der Straßenbahn zu trennen. Wenn ich 12-15 Jahre für ein Projekt absetze und die Lösung der Verkehrsprobleme vor mich hin trage, bringt das nichts.

calcit
7
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Straßenbahnbaustellen brauchen auch Zeit und behindern die Stadt und dann bitte...

...wo soll in einer Stadt wie Graz der Straßenbahnverkehr vom Autoverkehr getrennt werden? In der Innenstadt schaffen sie das auf Grund der beengten Verhältnisse gar nicht und in den Stadtrandbereichen auch nur teilweise weil die Verbauung schon zu dicht ist. Und vor allem, sie werden bei Ausbau der Straßenbahn auf massiven Widerstand der Anrainer treffen - die wollen meist keine Straßenbahn: zu laut, Vibrationen, nimmt Parkplätze weg - alles schon erlebt, z.B. Verlängerung des 6er und des 4er...

calcit
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Und natürlich kommen jetzt die ganzen Experten und pensionierten Experten und...

...Möchtegernexperten und Expertinnen und Hobbyexperten und Expertinnen und Kommentatoren aus allen Löchern gekrochen die genau wissen was zu tun ist usw...

melahide
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Und

natürlich kommen jetzt die übergescheiten Kommentare die wieder obergescheit kritisieren müssen ...

dieRealität2020
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aber wie ich sehen kann kriechen sie fleißig mit

ohne Nennenswerteres von sich zu geben.

hfg
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Abgesehen

Vom Unsinn einer nur städtischen U-Bahn, den enormen Kosten, eventuellen Kostenexplosionen usw. bedeutet das vermutlich mindestens 10 Jahre sicher enormen zusätzlichen Stau durch die Baustellen.

calcit
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Aha...da sieht man es eh wieder...

...die einzige Sorge der Stau durch die Baustellen...es geht bei vielen halt nur um den Autoverkehr...

calcit
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Und worin Begründen sie den Unsinn?

...

hfg
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Eine U-Bahn

Nur innerhalb der Stadtgrenzen ohne möglichst große Einbindung des Umlandes verhindert fast kein Einpendeln (Hauptursache des Staus) das ist der Unsinn.

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