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Bezirk RiesAnrainer kämpfen um Naherholungsgebiet

Unterschriftenaktion wegen Sperre eines jahrzehntelang genutzten Zugangsweges.

"Seit 20 Jahre, seit ich in der Billrothgasse wohne, benütze ich diesen Weg", so Erich Jäger, ein Anrainer aus der Billrothgasse © Swoboda
 

Es ist ein Konflikt im zehnten Grazer Bezirk (Ries), wie er auch in anderen Teilen der Stadt geführt wird. Langjährig genutzte Wege zu Naherholungsgebieten werden von Grundeigentümern gesperrt.

Kommentare (6)
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chheuser
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Eigentumsrecht vor Gewohnheit

Bei aller Wertschätzung und allem Verständnis für die Anliegen der Wanderer und Spaziergänger ist das vorbringen liebgewonnener Gewohnheiten nicht das richtige Instrument der Argumentation. Als Gesellschaft haben wir uns darauf verständigt, dass Eigentum ein schützenwertes Gut ist und eben nicht mit Vorlieben und Gewohnheiten dritter relativiert wird. Seien wir dankbar für den Erhalt dieser besondern Liegenschaft und den kultivierten Umgang der neuen Eigentümer mit dieser historischen Bausubstanz.

kielnhofer
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Der Ersatzweg ist gefährlich

Wer den besagten Weg bereits gegangen ist, weiß um was es wirklich geht. Am Anfang des Grundstücks steht ein Schild mit "Betreten verboten" und daneben steht ein selbstaufgestelltes des Eigentümers mit "Wanderweg". Folgt man diesem kommt man aber zwangsläufig zu einem steilen und unbegehbaren Waldstück. Beim Versuch dem Weg zu folgen, bin bisher bestimmt nicht nur ich gestürzt.
Es gibt in dem unwegbaren Gelände zurzeit keine Alternative, als das besagte Grundstück.

Hojb78
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Viele Ersatzwege wären möglich

Der Ersatzweg verläuft durch den Wald, den die Stadt Graz gepachtet hat und der sich in einem bedauerswerten Zustand befindet. Die Stadt Graz könnte sich mehr um das Wohl der Bürger kümmern und diesem Wald mehr Aufmerksamkeit schenken.
Habe viele Idee und Vorschläge gemacht. Es fehlt der Wille und das Geld.
Dem Redakteur des Artikel habe ich meine Vorschläge geschickt.

wolf
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Dreist

Es sollten sich mal alle hinterfragen, wie gerne sie es hätten, wenn sich fremde Menschen auf ihrem eigenen Grundstück bewegen (und ev. noch Müll oder Hundekot abladen), ohne dass man das möchte. Nur weil etwas über Jahre geduldet wurde, kann daraus kein Recht entstehen! Wenn das Thema den Kleinpolitikern (wovon wir eh zu viele haben) so wichtig ist, warum sorgen sie nicht dafür, dass die Gemeinde derartige Grundstücke erwirbt und sie der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt?

Haheande
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Unverständlich

Es müssen die Menschen endlich verstehen, daß jeder Quadratzentimeter in Österreich einen Besitzer hat - und sei es auch der Staat. Diese Besitzer leisten dafür Zahlungen und Steuern, aber alle wollen nicht eingezäunte Flächen gratis nutzen. Eine Duldung - wie Besuch der Wälder - ist ohnehin gesetzlich geregelt. Man muss aber auch ein Verständnis für die Eigentümer aufbringen, die ihr Eigentum selbstverständlich auch nutzen dürfen, wie sie wollen - natürlich im gesetzlichen Rahmen. Niemand hätte eine Freude, wenn alle durch ihre Wohnung rennen und Forderungen beim Einrichten an Sie stellen. Darüber sollte man nachdenken und sich auf Fremdgrund als Gast betrachten. Das sind wir nämlich....

loeffler93
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Auch meine Meinung Haheande

Ein weitere Aspekt zum Thema. Ich habe als Grundbesitzer nicht dagegen, wenn Spaziergänger meinen Wald nutzen, solange sie sich so verhalten, wie sie es sich bei Ihrem Eigentum wünschen würden. Aber leider gibt es unter unseren Mitbürgern viele "Saupartel", welche ihren Müll dann einfach fallen lassen, oder noch schlimmer - aus dem Auto werfen. Die leere Getränkeflasche und das gebrauchte Jausenpapierl sind anscheinend zu schwer, um es mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen,
Aber gerade diese Typen verursachen den Ärger, der solche Schutzmaßnahmen veranlasst. Wie komme ich dazu, den Müll anderer wegzuräumen.