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GrazMaskenpflicht kehrt zurück: Was das für Grazer Bauernmärkte heißt

Ab dem heutigen Freitag muss man beim Einkaufen wieder einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt für Supermärkte. Auf Bauernmärkten darf man weiter ohne Maske einkaufen. Welche Corona-Maßnahmen dort trotzdem bleiben.

In Supermärkten muss ab sofort wieder Mund-Nasenschutz getragen werden. Für Bauernmärkte gilt das nicht.
In Supermärkten muss ab sofort wieder Mund-Nasenschutz getragen werden. Für Bauernmärkte gilt das nicht. © Juergen Fuchs
 

Zurück zur Maskenpflicht heißt es mit dem heutigen Freitag in Supermärkten, bei Post und Bank. Mit dem  Geldbörsel und der Einkaufsliste muss also auch wieder der Mundnasenschutz mit in die Einkaufstasche.

Beim Einkaufen am Bauernmarkt bleibt hingegen alles beim Alten. "Die Verordnung ist hier sehr klar, sie bezieht sich nur auf das Einkaufen in geschlossenen Räumen", unterstreicht die Leiterin des Referats  für Lebensmittelsicherheit und Märkte der Stadt Graz Walpurga Rath. Wer sich mit Maske besser geschützt fühlt, setzt also eine auf - Pflicht ist der Mundnasenschutz aber auf den Märkten nicht.

Ausweitung der Marktzonen bleibt

Als Vorsichtsmaßnahme, um Ansteckungen mit Covid-19 auf den Marktplätzen möglichst hintanzuhalten, bleibt aber weiterhin die Ausweitung der Marktzonen dort aufrecht, wo das räumlich möglich war. Am Kaiser-Josef-Platz ist ja derzeit auch die Verlängerung der Schlögelgasse hinter dem eigentlichen Marktplatz für Marktstände reserviert, am Lendplatz wurde die Marktzone nach Süden auf eine Fläche ausgedehnt, die davor als Parkplatz genutzt wurde.

Versucht wurde außerdem zu Beginn der Coronakrise durch zusätzliche Markttage und -zeiten auf den kleineren Märkten in den Bezirken zu erreichen, dass sich die Einkäufer besser über den Tag und die einzelnen Märkte verteilen. "Der Freitag auf dem Hofbauerplatz in Eggenberg hat sich bewährt, er wird gut angenommen und deshalb auch bleiben", erklärt Rath. Am Hofbauerplatz kann man also weiterhin nicht nur am Mittwoch und am Samstag, wie in Vor-Coronazeiten, sondern auch am Freitag einkaufen. In St. Peter und Andritz hat man die zusätzlichen Marktzeiten mittlerweile wieder zurückgenommen und belässt es nun wieder bei den ursprünglichen Markttagen am Dienstag und Samstag.

Markt und Gartenstammtisch in der Smart City

Johannes Kollmann, Bettina Lammer, Rupert Hütter halten beim Bauernmarkt Smart City die Stellung
Johannes Kollmann, Bettina Lammer, Rupert Hütter halten beim Bauernmarkt Smart City die Stellung Foto © Juergen Fuchs

Darauf zielt auch der jüngste Neuzugang unter den Grazer Märkten ab. Seit März gibt es ja auf Anregung des Green.Lab Marktstände am Vorplatz der Volksschule Leopoldinum in der Waagner-Biro-Straße, gegenüber der Helmut-List-Halle. "Der Markt wurde an und für sich gut angenommen, es wohnen ja mittlerweile schon viele in der Smart City", unterstreicht Rath. Obwohl die Straßenbahnbaustelle den Standlern das Leben aktuell nicht leichter macht, kann man sich dort nach wie vor jeden Donnerstag zwischen 12 und 17 Uhr mit Gemüse & Co eindecken, ohne weite Wege in Kauf nehmen zu müsen. Nettes "Zusatzfeature": Im benachbarten "Green.Lab" findet jeden zweiten Donnerstag zwischen 14 und 16 Uhr ein Gartenstammtisch statt. Themen, die man demnächst dort auf dem Programm stehen: Insektenhotels bauen, Wachstücher herstellen oder Gemüse von der Fensterbank. Über die Termine hält man sich am besten über die Facebook-Seite des "Green.Lab" auf dem Laufenden.

 

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