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Disziplinarverfahren verlangtTattoo-Eklat im Netz sorgt bei steirischer Polizei intern für Ärger

Grenzfall: Wirbel um Kärntner Kollegenreaktion auf ein sympathisches Muttertagsposting der steirischen Landespolizeidirektion.

Das Tattoo am Unterarm war Stein des Anstoßes.
Das Tattoo am Unterarm war Stein des Anstoßes. © Screenshot
 

Der Teufel schläft nicht – besonders nicht auf Social Media. Das hat das Online-Team der Landespolizeidirektion (LPD) Steiermark erfahren müssen. Ausgangspunkt war ein Posting zum Muttertag, das eine Beamtin mit Kind in Uniform zeigt und als Danke und Gratulation an alle Mamas gedacht war.

Kommentare (34)

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Mein Graz
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@feringo

Wieder einmal werden Menschen "eingeordnet", nur weil sie ein äußeres Merkmal gemeinsam haben?

feringo
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@Mein Graz : Kategorie

Ich will das Ergebnis einer Einordnung nicht bewerten, kenne außer meinen Erfahrungen keine Daten zu "Tattoo". Der Vorgang der Einordnung selbst ist im menschlichen Gehirn durch die Fähigkeit zur Begriffsbildung angelegt. Somit wird zumindest sprachlich und mengentheoretisch zwischen Tätowierten und Nicht_TW unterschieden. Wer Näheres wissen will, braucht erhobene Daten.

Mein Graz
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@feringo

Du willst "das Ergebnis einer Einordnung nicht bewerten"? Warum machst du dann darauf aufmerksam, dass es so eine Bewertung überhaupt gibt?

Klar, der Mensch verfügt über die Möglichkeit, einzuordnen. Ich mach das auch, etwa bei Obst, Socken oder Pflanzen.
Und sogar bei Menschen ordne ich ein: ich mag etwa rechtsrechte Extreme genau so wenig wie Linxlinke, da ich Extreme nicht gut finde.

Ich ordne jedoch niemals ein: der ist tätowiert - der nicht; die hat blaue Haare - die nicht; der hat Piercings - der nicht; die ist geschminkt - die nicht.
Alle diese Merkmale sind selbst ausgesucht, ich wage allerdings nicht, davon auf den Menschen zu schließen.

feringo
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@Mein Graz : Analyse

Hallo, Mein Graz! Wenn Sie meine Stellungnahmen genau lesen werden Sie die feinen Unterschiede entdecken, auf die ich wert lege. Und dann könnten Sie erkennen, dass unser beider Meinung die gleiche ist, wenn auch nicht dieselbe.
Ich habe darauf hingewiesen, weil "plolin" behauptet hatte, ein Tattooträger sage nichts von sich, und das ist definitiv falsch. ".. es ist unmöglich nicht zu kommunizieren ...", leider nicht von mir, aber einem berühmten Psychologen. Mir fallen aber noch andere mögliche Hinweisungsgründe ein.

Mein Graz
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@feringo

@plolin schrieb: " Was sagt ein Tattoo über den Charakter eines Menschen aus? Nichts."
Deine Antwort: "Wenn Sie wissen wollen, in welche Charakter- und Verhaltensgruppe Menschen mit Tattoos einzuordnen sind..."

Du schreibst JETZT über die Aussage eines Tattoos, davor ging es um Charakter des Trägers.

Ein Tattooträger sagt etwas über sich, aber ein Tattoo sagt nicht unbedingt etwas über den Charakter des Trägers. Und das ist ein riesiger Unterschied.

Also nicht rauswinden probieren, sondern zur Aussage stehen.

feringo
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@Mein Graz : Teile : Alles

Freut mich, dass Sie nochmals zurück geschrieben haben!
Herauswinden brauche ich mich nicht. Der enge Raum hier erschwert Kompliziertes klar auszuführen.
1.Egal welche Aussage ein Tattoo hat, keinesfalls ist es "Nichts" (Mein Kommentargrund). Jede nur kleinste Aussage dazu ist eine Teilaussage zum Charakter. Das gesamte Charakterbild entsteht nur im Kopf des jeweiligen Betrachters, ist also von dem abhängig.
2.Zum Seitenhieb auf die Datensammler "... Analytics ...": Die Daten selbst haben noch keine bewertende Richtung. Diese erhalten sie erst durch die Anwender (Betrachter), etwa für Wahl- oder Werbezwecke.

nasowasaberauch
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Ein Tattoo sucht sich der Träger selber aus

Sagt also schon was über den Träger aus.

Dabei habe ich absolut nichts gegen Tattoos. Was sich jemand tätowieren lässt, lässt oft tief blicken.

Dann gibt's natürlich noch diejenigen, die nicht wissen wofür das Tattoo steht...

Mein Graz
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@nasowasaberauch

Ja, selber ausgesucht. So wie heutzutage auch häufig die Haarfarbe. Wenn ich die Farbe blau nicht mag, mag ich dann auch Leute mit blauen Haaren nicht?

Klar, dass manche Tattoos tief blicken lassen.
Allerdings kenne ich einige Fälle, wo sich junge Menschen Tattoos stechen ließen, mit deren Motiven sie dann im fortgeschrittenen Alter nichts mehr anfangen konnten, eine Entfernung kaum oder nur sehr aufwendig (und teuer) möglich war.
Sind diese Tattoos dann noch aussagekräftig über die Einstellung der Person? Für mich nicht. Deshalb bin ich mit "Kategorisierungen" sehr vorsichtig.

Flogerl
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Johann meine...

... Die Kärntner holt 😐

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