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Anrainer klagenNach dem Kreuzungsumbau herrscht mehr Stau als zuvor

Anrainer und Autofahrer stöhnen: Umbau der Kreuzung und Umstellung der Ampelphase wirken sich negativ aus.

Sparbersbachgasse/Mandellstraße
Problemkreuzung: Das Straßenamt muss in der Spabersbachgasse und Mandellstraße viele Interessen unter einen Hut bringen © Gerald Winter-Pölsler
 

Es läuft leider nicht zu hundert Prozent so, wie wir uns das vorgestellt haben“, gesteht Bernd Cagran-Hohl. So ehrlich müsse man sein, sagt der Leiter der Verkehrssteuerung im Straßenamt.

Kommentare (12)

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Berndheimo
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Zahlen auf den Tisch!

In jeder größeren Stadt Europas sieht man sich derart neuralgische Punkte vor Veränderungen mit Computersimulation an und entscheidet danach. Bei uns nicht. In diesem Fall wäre aber selbst das nicht notwendig gewesen, denn der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass die Reduzierung von zwei Spuren auf nur noch eine den Verkehrsfluss genau um die Hälfte reduziert. Außerdem wage ich als Anrainer die Behauptung zu bezweifeln, dass es sich dort um einen Unfallshäufungspunkt handelt. Warum legt man nicht die Zahlen dazu auf den Tisch?
Jedenfalls ist die Amateurhaftigkeit in diesem so sensiblen Verantwortungsbereich unserer Stadt erschreckend. Irgendjemand probiert etwas mit sehr viel Geld (da wurde ja auch teure Umbauten gemacht) und dann gibt es kein Zurück mehr, weil die Blamage zu groß wäre.
Ich fürchte, im Ressort von Frau Kahr wird es bald die nächsten Irrwitzigkeiten dieser Art geben. Da darf sich die politische Konkurrenz nicht einfach genussvoll zurücklehnen, hier herrscht akuter Handlungsbedarf!!!

redlands
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Graz ist anders

es ist das Gesamtkonzept vom Kaiser-Josef-Platz - inkl. Umkehrung dortiger Einbahn, Fussgängerübergang Oper-Kaiser-Josef-Platz, Mandellstraße/Glacis Spurveränderung etc. völlig daneben! Die Kreuzung Mandell/Sparbersbach ist der Gipfel der Inkompetenz. Es wird offensichtlich bewusst Stau produziert und die Anrainer versucht zu entnerven. Das politische Wollen dahinter erschliesst sich mir noch nicht.

Strassenbahnausbau
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Dort ist ein Wohngebiet...

...dort gehört sämtlicher Durchzugsverkehr raus. Zufahrt für Anrainer, Kunden und Lieferanten und sonst Fahrverbot ausgenommen Straßenbahn und Radverkehr. Dann ist das Problem sofort gelöst. Das Zauberwort heißt "Superblock" und ist in Spanien durchaus verbreitet. Wie kommen die Anrainer dazu, das Verkehrschaos der von auswärts kommenden KFZ ertragen zu müssen?

Südsteirer
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Ganz genau!

Du siehst aber an Hand deiner +/- was die meisten davon halten. Und leider wird somit nicht gemacht, was logisch und vernünftig wäre, sondern was die meisten wollen.

top8
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In erster linie

gehört der öffi vorrang weg den der blockiert ganz graz!

eadepföbehm
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In erster Linue gehören dort die Autos weg.

Außer Anrainern hat dort niemand etwas zu fahren.

blackpanther
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Satire?

Bitte solche Aussagen als Satire kennzeichnen, weil sonst glaubt jemand, dass das ernst gemeint war

Strassenbahnausbau
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Das ist natürlich ein toller Ansatz..

...die Bevorrangung einer Tram mit 150 Personen zurückzunehmen, damit die ganzen PKW mit einer Person an Bord freie Fahrt haben. Dafür gibt es nur ein Wort: dumm!

stprei
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Rückstau

Naja, entlang einer Bim-Linie ist ein Rückstau immer wieder mal möglich, gerade wenn die Bim da ist. Und die Frühspitze in Graz ist ein Faktum, das sich nicht ändern lässt.

Allerdings wäre die Möglichkeit gegeben, dass man mit den Öffis fährt, es fehlen nur die Abstellplätze.

Da ist Waltendorf-St. Peter unterversorgt und das ist ein Hilfsausdruck. Die Anbindung nach Graz von Osten ist öffentlich nicht wirklich gut, weil die Bim viel zu nahe am Stadtzentrum endet.

Der Fokus lag in den letzten Jahren eher auf dem Westen der Stadt, wo sich viel getan hat und das Angebot sehr gut ist.

Im Bereich Bim 3/6 bleibt nur die Grüne Zone, die tariflich in Kombination mit dem Öffi-Ticket und dem Ärger der täglichen Parkplatzsuche nicht weit entfernt ist vom fixen TG-Stellplatz in der Innenstadt. Da ist das volle Einpendeln mit dem Auto die komfortablere Variante und schon hat man Rückstau und enorme Frühspitzen.

redlands
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welch erkenntnis...

der grobe unfug war am ersten tag erkennbar...und was hier noch fehlt: sie wurde noch gefährlicher!

DieGrazerFamilie
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Bin da ganz anderer Meinung

Ich finde den Kreuzungsumbau und die nach vor gezogene Ampel in der Sparbersbachgasse mehr als gelungen! Ich bin dort täglich mit der Straßenbahn oder auch als Radfahrer unterwegs und kann nur sagen, die Wartezeiten sind durchaus erträglich, die Kreuzung ist deutlich sicherer geworden! Kaum mehr dämliche Autofahrer, die quer über die Gleise stehen und dabei die Bim blockieren. Jeweils eine Seite erhält "grün" wodurch mehr Autos als jemals zuvor die Kreuzung passieren können, während auch die Fußgänger ihre eigenen Grünphasen erhalten haben.
Der massive Stau zu den Stoßzeiten lässt sich nur dadurch verringern, dass die Leute endlich vermehrt auf die Öffis umsteigen und nicht mit dem Auto fahren. Der Rückstau in der Sparbersbachgasse könnte aber deutlich verringert werden, wenn die Einbahn zwischen Mandellstraße und Rechbauerstraße entfernt werden würde, damit sich der Verkehr von Norden in Richtung Petersgasse/Münzgrabenstraße/Steyrergasse sowohl auf die Rechbauerstraße, als auch auf die Mandellstraße aufteilen würde. Zusätzlich müsste die viel zu enge Parkspur in der Mandellstraße weg und durch einen baulich abgetrennten Radweg ersetzt werden, der von der Oper bis zur Steyrergasse durchgehend wäre!

redlands
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zur Erläuterung

was ich heute morgens meinte: es wird in sämtlichen Berichten zu dieser causa stets nur von der Sparbersbachgasse gesprochen/geschrieben.Eine Kreuzung besteht aber aus mehreren Straßen…;in diesem Fall die Mandellstraße. Der Stau reicht hier in der einen Richtung bis über die Steyrergasse(!!) hinaus, in der anderen Richtung bis über die Oper (!! über Glacis hinweg!!). Viele völlig Entnervte versuchen dann in Richtung Innenstadt über die Uhlandgasse über Nibelungungg. auszuweichen. Es besteht die Hoffnung, dass dies unserem Herrn Bürgermeister, welcher dort wohnt, unangenehm wird. Zur Gefährlichkeit (Unfall-hotspot): durch Linksabbiegeampel(-pfeil) von Sparbersbachg. in die Mandellstr. – alles ok! ABER: da ist die Mandellstraße in Richtung Innenstadt - der 15m-Pseudoradstreifen suggeriert dem Radfahrer Sicherheit. Nur, dass diese am gegenüberliegenden Kreuzungsende aprupt im Gehsteig endet. Zusätzlich, und das ist – nach bereits 2x-igem persönlichen Erlebnis als Zeuge – erschreckend, erzeugte man dort eine „Rechtsabbieger-Unfall-Zeitbombe“ sondergleichen! Der geneigt Grazer Radfahrer wähnt sich grundsätzlich im Vorrang, man fährt, die Autos rechts überholend, zügig in die Kreuzung und eines der Autos biegt recht ab(weil es das darf!) und kann den Radler nicht sehen weil toter Winkel! Ich befürchte dort Tote und hoffe inständigst, dass es keine Kinder trifft. Ich könnte noch lange fortfahren, aber ich fürchte, dass nicht einmal das bisher Geschriebene die Zensur überlebt.