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Raum GrazTrotz starkem Zuwachs bei Einwohnern: Zahl der Hausärzte stagniert

In den letzten 18 Jahren ist die Zahl der Kassen-Hausärzte in Graz trotz massiv steigender Bevölkerungszahlen gesunken. Mittlerweile muss jeder von ihnen im Schnitt 2630 Einwohner behandeln. In Graz-Umgebung zeigt sich ein ähnliches Bild.

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Hausärzte müssen ein Drittel mehr Einwohner versorgen als zu Beginn des Jahrtausends
Hausärzte müssen ein Drittel mehr Einwohner versorgen als zu Beginn des Jahrtausends © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Es vergeht zuletzt kaum eine Woche, in der sich nicht zumindest ein Leser in der Stadtredaktion der Kleinen Zeitung meldet – und über die Suche nach einem Hausarzt mit Kassenvertrag klagt. Der Tenor: In der Wohnumgebung finde man keinen Mediziner mehr, der neue Patienten aufnehme. Nur im Notfall würde man angenommen und müsse dann man mit langen Wartezeiten rechnen.

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Danke für Ihr Verständnis.

schulzebaue
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Der regionale Strukturplan

Hat seine Berechnungsgrundlage in den 80er Jahren.

Leider haben sich die Damen und Herren in den Gremien offenbar auch noch nicht über den damaligen Zeitgeist hinaus entwickelt.

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Wilhelm Gauster
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Der Herr Präsident Lindner

Er stellt immer Forderungen an die Ärztekammer , die von dieser nicht umgesetzt wird.
Seine Wortmeldungen sind in sich keineswegs schlüssig und mehr als entbehrlich. Vielleicht sollte sich die Ärztekammer einmal um die Situation der Ärzte kümmern und die Rahmenbedingungen verbessern. Mehr Kassenstellen zu fordern wird keinen Sinn ergeben, wenn es keine Ärzte gibt, die bereit sind, diese anzunehmen. Oder sollen sie den ländlichen Raum verlassen und nach Graz gehen?
Die Ärzteschaft wurde in den letzten Jahren zunehmend abmontiert, siehe zusätzliche Verpflichtungen ohne adäquaten Ausgleich, z.B. Zwangsfortbildung, ELGA, Dokumentationspflichten in Heimen, de facto Abschaffung des öffentlichen Gesundheitswesens ( Distriktsarzt, Gemeindearzt, Totenbeschau, Unterbringungsgesetz... etc.. )
Da hat die Ärztekammer zugestimmt - ist also hauptverantwortlich dafür, dass es keine jungen Ärzte mehr gibt, die sich für eine Praxis interessieren.
Es stellt sich auch die Frage, welcher niedergelasse Arzt mit Kassenvertrag es sich leisten kann, einen jungen Kollegen anzustellen. Den meisten Landärzten ohne Hausapotheke steht das Wasser ohnehin bis zum Hals.
Da ist keiner mehr neugierig auf die guten Ratschlägen und Forderungen vom Präsidenten .


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