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GrazBeratervertrag über 6000 Euro pro Monat: Ex-Beamter klagt Nagl

Helmut Nestler, Ex-Katastrophenschutzreferent, verklagt Bürgermeister Nagl und die Stadt Graz: Es geht um einen Beratervertrag und rund 6000 Euro pro Monat.

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Siegfried Nagl Helmut Nestler
Bürgermeister Siegfried Nagl (li) hat Helmut Nestler mit einem hoch dotierten Beratervertrag ausgestattet - und ihn in letzter Minute einseitig aufgelöst. Jetzt ist der Streit vor Gericht gelandet © Jürgen Fuchs, GEPA
 

Es war dem Vernehmen nach ein langes Tauziehen, aber schließlich hatte man sich geeinigt: Helmut Nestler, ehemals für den Katastrophenschutz in Graz zuständig, bekommt nach seiner Pensionierung einen Beratervertrag der Stadt. Abgeschlossen auf ein Jahr, rund 6000 Euro pro Monat schwer. Unterschrieben und ausgehandelt von: Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP).

Kommentare (19)

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stadtkater
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Herr Nagl: 16 Jahre sind genug!

Wir können uns Sie nicht mehr leisten - bitte gehen Sie endlich!

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petrbaur
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..

hab ich das jetzt richtig verstanden? der typ bekommt 40000 euro für ein boot das nie gekauft wird gibt das geld aber nicht zurück, dann wirder rechtskräftig verurteit und eben genau deshalb kündigt nagl den vertrag. und jetzt tut er so als ob er der arme wär..
wenn ich das so richtig verstanden hab dann kann man nagl nur zustimmen das er dem der 40000 euro veruntreut hat nicht noch mehr geld in den hals wirft

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scionescio
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Und warum hat er ihm wohl zuerst so einen Vertrag gegeben ...

... zu diesem Zeitpunkt waren Nagl schon alle Informationen bekannt - was hat er sich damit erkauft, ist die eigentliche Frage!

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ratschi146
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und was wird passieren....

…. kurzer medialer Aufschrei
….. viele Kommentare.

… nach x Tagen …. wirst nix mehr davon hören...…

halt die typische Grazer Lösung ;-)

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voit60
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da wird mit Steuergelder umgegangen,

dass es einen schlecht wird. Erst vor einigen Tagen wird bekannt, wie die Umfärbeaktion bei der stadteigenen Firma Ankünder vor sich gegangen ist. Da wird der (rote) Geschäftsführer mit angeblich Euro 200.000,-- abgefertigt, und bekommt dann nach einer kurzen Pause einen neuen Job bei der Firma.

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scionescio
5
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Der saubere Herr Bürgermeister geht anscheinend recht großzügig mit den Steuergeldern um ...

... diese Mauschelein sind eine Verhöhnung des Steuerzahlers!

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Bluebiru
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Hm,

so wie die Sachlage hier beschrieben ist, müßte man eigentlich den Herrn Nestler verklagen.

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checker43
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Aber

auch den Bürgermeister fürs Geldrauswerfen. Der Beratervertrag wurde kaum geschlossen, weil die Stadt auf die Expertise des Herrn angewiesen gewesen wäre, sondern damit er seine Klage gegen Baumgartner zurückzieht.

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usbstick
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Einen Schritt zurück

müsste man gehen! Warum wurde Herr Nestler ohne fachliche Qualifikation überhaupt auf die Stabsstelle in der Berufsfeuerwehr gesetzt? Und hat dort nur für Unruhe und Streit innerhalb der Abteilung gesorgt? Warum brauchte Herr Baumgartner 2 Jahre um diese Missstände zu erkennen und abzustellen? Warum hatte Herr Nestler jahrelang freies Spiel für seine Umtriebigkeiten und wurde ihm immer von Herrn Nagl der Rücken gestärkt?

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zyni
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Bemerkenswert,

was alles abseits der öffentlichen Wahrnehmung möglich ist.

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rb0319
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Warum...

soll es in der Regionalpolitik anders sein, als auf Bundesebene?

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Lodengrün
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Schön finde ich

das Dinge wie Boot oder Ibiza "passieren" und so Sachen die zum Himmel stinken ans Tageslicht kommen, ausgären, und so etwas mehr Sauberkeit eintreten darf.

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hakre
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!

warum klagt nestler erst jetzt und nicht schon damals, als er noch aktiv war?

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SagServus
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warum klagt nestler erst jetzt und nicht schon damals, als er noch aktiv war?

Vermutlich weil auch er das ganze nicht in die Öffentlichkeit tragen wollte und hoffte sich mit Nagl anders zu einigen.

Und jetzt ists wohl so weit, dass es sicher keine Einigung geben.

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Baerli6
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Geld

Der wird doch nicht als arbeitender Beamter seinen Futtertrog Klagen!

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schetzgo
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Sauhaufen

Warum bleiben da die Zeitungen nicht dran? Wozu gibt es euch? Kein Bürgermeister würde sich mehr getrauen freihändig Beraterverträge zu vergeben

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tannenbaum
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Na,

da werden heute wohl nicht viele Kommentare zu diesem Thema veröffentlicht werden! Die Kleine wird wohl nicht zulassen, dass ihr Liebling kritisiert wird!

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tannenbaum
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Da

Schau ich aber!

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joschi41
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AHA

Gut, dass solche Hinterzimmermauscheleien öffentlich werden. Wie Entscheidungsträger mit öffentlichen Geldern wirtschaften kann einem schon erschrecken.

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