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Prüfung beauftragtGrazer sollen sich mittels Fernkälte im Sommer kühlen können

Wien und andere Städte investieren gerade Millionen in ein Fernkälte-Netz. In Graz soll das Konzept nun geprüft werden.

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Fernkälte in Graz? Ob das geht, wird nun geprüft © Thaut Images - stock.adobe.com
 

Heizen mit Fernwärme kennt jeder, aber Fernkälte? Das gilt mittlerweile als energieschonende Alternative zur Klimaanlage. Das Prinzip ist dabei ähnlich wie beim Heizen, nur: Anstatt heißes Wasser durch die Leitungen fließen zu lassen, soll bei der Fernkälte sieben Grad kühles Wasser fließen - und so die Raumtemperatur senken.

Kommentare (7)

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heinzleh.
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die Grünen

Gegen alles und jedes !!
Alles wie immer .

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rettung144
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Ha Ha

Die Grünen glauben wirklich das die gleichen leitungen genutzt werden? Das geht gar nicht weil sehr viele auch ihr Warmwasser aus der Fernwärme ziehen! Auch in Wien hat man für die Fernkälte eigene Leitungen. Und ein Heizkörper funktioniert schon mal gar nicht für die Fernkälte

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joker1234
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Tatütata

Der Einwand war doch eher, es gibt nur eine Leitung....und die kann ich schlecht auf 7 Grad kühlen, zumindest nicht, wenn auch nur ein einziger Abnehmer damit auch im Sommer sein Warmwasser erzeugen will.....

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Carlo62
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Das Kühlen mit kaltem Wasser funktioniert ganz sicher nicht wie hier dargestellt über die Heizkörper...

...als Wärmetauscher! Wenn man kaltes Wasser (mit 7 Grad C) durch die Heizkörper fließen lässt, wird sich unter dem Heizkörper ein See aus Kondenswasser bilden und die Heizkörper sind im Winter größtenteils verrostet. Fernkälte kann nur über eigene Luftwärmetauscher mit Kondensatableitung genutzt werden.

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joker1234
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Grundsätzlich stimmts, ganz richtig ist das aber nicht:

Die Versorgungstemperatur hat nur wenig mit der Temperatur zu tun, die schlussendlich auch in die Heizkörper kommt. Das gilt sowohl für den Winter beim Heizen als auch im Sommer bei einer etwaigen Kühlung.

Solange man die Anlage ÜBER dem Taupunkt betreibt kann die Kondensatbildung verhindert werden. Womit ich dir aber absolut recht gebe: Wird das tatsächlich über Heizkörper mit Temperaturen über dem Taupunkt betrieben, dann hat es in etwa den gleichen Effekt, als nutzt man einen Ventilator und plaziert davor einen Eiswürfel....es wird wohl nicht ohne getrennte Geräte mit Kondensatableitung funktionieren.

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Prutschw
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Richtig,

soweit bin ich in meiner Erklärung gar nicht gekommen.....

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Prutschw
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Fernkälte

wäre entweder ein eigenes (!) Kaltwassernetz wie stellenweise in Wien oder man kann aus der warmen (!) Fernwärme über Absorptionskältemaschinen vor Ort Kälte erzeugen (wie ein Campingkühlschrank). Das ist im Vergleich zu mit Strom betriebenen Kompressionskälteanlagen aber teurer und daher macht das aus wirtschaftlichen Gründen keiner (das meint offenbar GR Dreisiebner, nicht dass das vorhandene Warmwasser heruntergekühlt wird. Da ist offenbar etwas völlig falsch verstanden worden).
In Wien wird dafür billige Abwärme aus der Müllverbrennung verwendet. Auch macht das nur bei sehr großen Gebäuden wie in Wien Sinn.
Nur einfach über das bestehende FW-Netz im Sommer Kaltwasser liefern geht schon deshalb nicht, weil in Graz zahlreiche Gebäude auch im Sommer WÄRME beziehen, etwa für Warmwasserbereitung. Diese Wärme kommt dabei sinnvollerweise aus Abwärme der Marienhütte und Solaranlagen.
Da wurde im Artikel leider einiges vermischt...

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