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Gastro-SzeneKein Kunden-WC: Wirbel um neuen Geheimtipp-"Italiener" in Graz

"Al Pomodoro" in der Grazer Krenngasse hat sich in kürzester Zeit zum Geheimtipp der Pizzaliebhaber gemausert. Aber das Lokal ist nicht nach dem Geschmack der Behörden.

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Mauro Canu im "Al Pomodoro" in der Krenngasse
Mauro Canu im "Al Pomodoro" in der Krenngasse © Stefan Pajman/Ballguide
 

So hätte die Geschichte lauten können: Italiener mit Gastroerfahrung bauen ehemaligen Standort der Bäckerei Auer in der Krenngasse um mehrere zehntausend Euro zu einem schicken Lokal um. Eine ansprechende Prosecco-Auswahl, die Qualität der original-italienischen Pizza und die gut gefüllte Antipasti-Theke sprechen sich schnell in Graz herum.

Kommentare (4)

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calcit
7
83
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Niemand ist zu ihm gekommen?

Und er selbst? Da wurde ein ehemaliges Backwarengeschäft über längere Zeit umgebaut zu einem Gastronomiebetrieb. Es gibt keine Genehmigungen, auch keine Altgenehmigungen, man hat nicht einmal bei den Behörden nachgefragt welche Voraussetzungen überhaupt zu erfüllen sind und dann regt man sich auf?

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mrbeem02
8
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SO IST ES 'VOLLKOMMEN IN ORDNUNG

Es gibt ein, ohnehin fast zahnlos gewordenes Betriebsanlagengesetz. Dies ist wohl das Mindeste, dass die Bedingungen eingehalten werden, dies gilt auch für Italiener. Ab 8 Verabreichungsplätzen ist halt ein WC notwendig, und wenn gebacken (nicht geruchsfrei, auch wenn es gut riecht) wird, hat eine über das Dach gehende Entlüftung vorhanden zu sein. Wie kommen denn die Nachbarn dazu, dass, bedingt durch das fehlende WC rundherum überall hingepinkelt wird, und dass durch die Wohnungen in der NÄhe 24/7 Pizzaduft herrscht. Unabhängig davon ist es absolut ein unlauterer Wettbewerb, wenn andere die Auflagen einhalten, und daher auch Kosten haben, und einige halt nicht, die glauben, mit der Hilfe von angefütterten Jungjournalisten-Innen sich alles erlauben zu können.

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redaktionklz
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Danke

... für die Bezeichnung Jungjournalistin. Kurz vor dem 51. Geburtstag hört man das gerne.
Die Geschichte hat zwei Seiten, beide sind im Artikel beschrieben: 1. es gibt viele, die von der Pizza dort schwärmen. 2. Der Wirt hält sich nicht an die gesetzlichen Auflagen und wird sein Lokal so nicht betreiben können.
Nur der Vollständigkeit halber: im Text steht nicht, die vermeintliche Jungjournalistin versteht das nicht, im Text steht, er versteht das nicht.
Beste Grüße, Andrea Rieger

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calcit
2
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Ich wohne selbst dort...

...grundsätzlich wäre es eine Bereicherung nur es sollen sich halt alle an die gesetzlichen Vorgaben halte wie dort andere such. Dass er es nicht versteht ist mit Verlaub schon etwas einfältig. Als Geschäftstreibender sollte msn eigentlich wissen, dass es bestimmte gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt und es gibt genug Stellen und Möglichkeiten dich gratis und unverbindlich zu erkundigen was man braucht und einhalten muss: bei der Wirtschaftskammer, beim Projektsprechtag im Gewerbeamt, beim Arbeitsinspektorat, etc... Aber wenn man einfach drauf loslegt und nichts sagt darf man dich nicht wundern...

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